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Briefing-Desk

Neueste Briefings

Kompakte Berichterstattung über die Entwicklungen, die Internet-Governance und -Infrastruktur prägen. Durchstöbern Sie jeden Bereich nach aktuellen Nachrichten, Kontext und Beobachtungspunkten.

  1. INDIA erwartet 26,3 GW KI-Rechenzentrumsnachfrage bis 2032

    INDIA hat seine erwartete Stromnachfrage durch KI-Rechenzentren bis 2031–32 fast verdoppelt und damit den Planungsaufwand bei Übertragung, Netzstabilisierung und Standortfragen für die Strombehörden stark erhöht.

  2. Amazon beantragt FCC-Freigabe für 5.105 D2D-Satelliten

    Der Antrag würde Amazon Leo direkte Mobilverbindungen hinzufügen; die Einführung hängt jedoch weiterhin von regulatorischer Genehmigung, Spektrumzugang und Betreiberintegration ab.

  3. SEA-H2X im kommerziellen Betrieb, SHV-HK in Hongkong

    SEA-H2X ist seit dem 22. Juli im kommerziellen Betrieb, während SHV-HK in Hongkong gelandet ist. Für die Region bleibt SHV-H2X kurzfristig nutzbar, SHV-HK bleibt bis zur Inbetriebnahme der Inlandanbindungen im Stand von Projekt und Test.

  4. Australische Bundesstaaten lehnen Energieauflagen für Rechenzentren ab

    Australien plant verbindliche Energie-, Wasser- und Effizienzstandards für große Rechenzentren, doch zwei Bundesstaaten lehnen Teile des vorgeschlagenen nationalen Rahmens ab.

  5. EU verhängt 890 Mio. € gegen GOOGLE wegen Search und Play

    GOOGLE hat 60 Tage, die DMA-Auflagen aus 890 Mio. € für Search und GOOGLE Play umzusetzen; bei Nichterfüllung drohen Strafen bis zu 5 % des Umsatzes.

  6. Anthropic meldete einen breiten Ausfall, aber keine messbare Ausfallquote

    Alle Claude-Modelle verzeichneten 101 Minuten lang erhöhte Fehler, während vier Produktoberflächen gemeinsam den Status eines großen Ausfalls durchliefen. Die öffentliche Reaktion dauerte bis zur Lösung fast 171 Minuten. Anthropic zeigte damit die Messkette der Erholung, ließ jedoch deren Nenner offen: Anfragevolumen, endgültige Fehlerrate, Kundenverteilung und Ursache fehlen.

  7. Microsoft hat 329,1 Milliarden Dollar gebunden, aber noch keine Rechenleistung erhalten

    Die zusätzlichen, überwiegend für Rechenzentren vorgesehenen Leasingverträge hatten zum 30. Juni noch nicht begonnen. Ihr Volumen beschreibt einen Zugang zu künftigen Anlagen bis 2033, nicht bereits verfügbare Azure-Kapazität. Zugleich sinkt der ausgewiesene Investitionsrahmen für 2026 durch eine neue Nutzungsdauerschätzung von rund 190 auf rund 175 Milliarden Dollar, obwohl Microsoft die zugrunde liegende Investitionserwartung unverändert nennt.

  8. Lane 1 schafft Vertragswettbewerb, aber noch keine austauschbare Startkapazität

    Sieben Anbieter stehen laut SpaceNews im Beschaffungsrahmen Lane 1. Trotzdem gehen zwei neue Aufträge mit zusammen 1,6 Milliarden Dollar und 18 Falcon-9-Starts an SpaceX. Der Unterschied erklärt den Markt: Eine Zulassung öffnet den Wettbewerb, doch erst ein einsatzbereites Trägersystem, ein Westküsten-Startplatz und wiederholbare Abläufe schaffen einen kurzfristigen Ersatz.

  9. CMA prüft, ob Microsoft die 25-Pfund-Alternative rechtzeitig zeigte

    Ein höherer Preis ist nicht automatisch unfair, und ein Produktbündel ist nicht automatisch rechtswidrig. Die britische Competition and Markets Authority untersucht eine präzisere Frage: Konnte ein Microsoft-365-Kunde vor der Verlängerung klar erkennen, dass Classic die bisherigen Funktionen für jährlich 25 Pfund weniger fortführte?

  10. AirTrunks 2,325-Milliarden-Dollar-Kredit finanziert JHB2, nicht dessen Fertigstellung

    AirTrunk hat für den JHB2-Campus in Johor Bahru eine grüne Finanzierung über 2,325 Milliarden Dollar abgeschlossen. Aus dem im Mai noch vermarkteten Kredit wurde eine von 30 Finanzinstituten getragene Fazilität. Das stärkt die Finanzierbarkeit des Projekts. Es belegt weder, dass die auf mehr als 270MW skalierbare Anlage fertig ist, noch dass sie Strom erhält, Kundenlast trägt oder ihre Umweltziele erreicht.

  11. KDDI muss nach dem Mailbox-Vorfall wirksame Kontrollen belegen

    Japans Kommunikationsministerium hat KDDI schriftliche Verwaltungsanweisungen erteilt und das Unternehmen scharf verwarnt. Gestohlene Zugangsdaten machten die Mailbox-Inhalte von rund 7,62 Millionen Nutzern für Dritte einsehbar. Die Zahl beschreibt eine Gefährdung, nicht 7,62 Millionen nachgewiesene Öffnungen. Neu ist die Pflicht, Governance und Abhilfe gegenüber der Aufsicht zu belegen.

  12. KDDIs Hilfe in Kumamoto folgt dem Tarif, nicht einer Einheitszahl

    KDDI und Okinawa Cellular unterstützen vom 30. Juli bis 31. August Konten mit Vertrags- oder Rechnungsadresse in 21 Gemeinden Kumamotos. Es gibt keine automatische 100GB-Gabe für alle: UQ mobile verlangt einen Antrag, povo1.0 erhält 100GB, povo2.0 fünf Codes für je sieben Tage unbegrenzter Daten, und au lockert vor allem Geschwindigkeits- und Standortregeln.

  13. 1,5 Milliarden Dollar finanzieren Verizons geteiltes Fasermodell

    Bain Capital führt eine Investition von 1,5 Milliarden Dollar in Eaton Fiber an; Tillman Global Holdings wird ebenfalls als Investor genannt. Das Geld unterstützt eine Verizon-Expansion zu mehr als einer Million Standorten außerhalb des bestehenden Gebiets. Diese Zahl bleibt ein Ziel. Eaton finanziert, baut, wartet und installiert, während Verizon Wohnkundenvertrieb und Kundenbeziehung kontrolliert.

  14. AT&T hat 50 MHz gekauft; nun laufen Ausbau- und Schuldentakt gegeneinander

    AT&T hat den rund 23 Mrd. US-Dollar schweren Erwerb von EchoStar-Frequenzlizenzen abgeschlossen. Hinzu kommen etwa 20 MHz im 600-MHz-Band und 30 MHz bei 3,45 GHz in mehr als 400 Märkten. Die Kombination kann Reichweite und Kapazität verbessern. Zunächst verändert sie aber nur Eigentum, Regulierungspflichten und Bilanz; ein Netzergebnis muss erst gebaut werden.

  15. Telefónicas besserer Cash-Ausblick gilt für eine klar abgegrenzte Kennzahl

    Telefónica erwartet 2026 nun mehr als 3% Wachstum beim bereinigten OpCFaL, statt zuvor mehr als 2%. Im ersten Halbjahr lag die Kennzahl bei 2,654 Mrd. Euro. Der freie Cashflow aus fortgeführten Aktivitäten betrug dagegen 944 Mio. Euro, die Nettofinanzschulden 25,278 Mrd. Euro und der Nettoverlust 338 Mio. Euro. Die Werte widersprechen sich nicht; sie liegen auf verschiedenen Stufen.

  16. Telstra erweitert Satellitendaten, indem es den Verkehr eng begrenzt

    Telstra lässt über seine Starlink-Direktverbindung nun ausgewählte Karten-, Wetter-, Nachrichten-, Fitness- und leichte Social-Apps zu. Allgemeine mobile Daten sind das nicht. Tarif, Telefon und Software müssen passen, Anwendungen vor Verlassen des Bodennetzes vorbereitet sein, Kapazität kann aussetzen und Triple Zero bleibt außerhalb des Dienstes.

  17. XLSmart erweitert die KI-Ambition, bevor ihre Rechnung belegt ist

    XLSmart und ZTE haben eine Absichtserklärung geschlossen, die KI im Funkzugang, Transport, Kernnetz und Betrieb sowie den Ausbau von 5G und Fixed Wireless Access in Indonesien umfasst. Der strategische Umfang ist groß, die Evidenz noch klein: Für die von den Unternehmen genannten Energieeinsparungen von mehr als 10% fehlen Ausgangswert, Dauer, Standortzahl, absoluter Verbrauch, Geldwert und unabhängige Prüfung.

  18. KDDI aktivierte Notfall-Roaming; Verfügbarkeit war erst der erste Test

    KDDI hat nach den Erdbebenschäden in Teilen von Yatsushiro und Hitoyoshi den Vollmodus von JAPAN Roaming aktiviert. Er öffnete Sprache, Notrufe, SMS und auf 300kbps begrenzte Daten über das 4G-LTE-Netz eines anderen Betreibers. Es war eine lokale Aktivierung, keine landesweite Wiederherstellung, und der Hinweis belegt noch keine abgeschlossenen Anrufe oder Sitzungen.

  19. PTCLs drei Wachstumsanzeigen messen drei verschiedene Unternehmen

    PTCL meldet für das erste Halbjahr 2026 drei auffällige Wachstumswerte: 62% mehr Konzernumsatz, 8% mehr Umsatz im eigenständigen Geschäft und 203% mehr operativen Gewinn bei der kombinierten Mobilfunkgesellschaft PTML. Die Zahlen widersprechen sich nicht. Sie verwenden unterschiedliche Nenner. Erst wenn Berichtsgrenze, Altgeschäft und mobile Integration auf getrennten Anzeigen stehen, lässt sich erkennen, was gekauft, was selbst erwirtschaftet und was noch nicht bewiesen wurde.

  20. OpenAIs `invalid_prompt`-Störung brach den Vertrag zwischen Fehlerklasse und Automation

    Am 29. Juli meldete OpenAI erhöhte API-Fehlerraten mit dem Code `invalid_prompt` als eigenen Dienstvorfall, nannte aber den zugehörigen HTTP-Status nicht. Die offizielle Python-Bibliothek zeigt, warum dieses Feld zählt: Ist die tatsächliche Antwort HTTP 400, wird sie zur `BadRequestError` und normalerweise nicht wiederholt. Aus dem Codenamen allein darf diese Transportklasse jedoch nicht abgeleitet werden.

  21. Hudsons 2,8 MW bauen eine Brücke zum Break-even, überquert ist sie noch nicht

    Neue Verträge haben die gebuchte IT-Last im sechsten Stock von Hudson Interxchange in 60 Hudson Street von rund 0,9 auf etwa 2,8 MW erhöht. Cordiant Digital Infrastructure sieht den Standort damit näher am Break-even, sobald die Kapazität vollständig bereitgestellt ist. Diese Einschränkung ist entscheidend: Vertragsabschluss, technische Übergabe, Abrechnung und Kostendeckung liegen aufeinanderfolgend, nicht gleichzeitig.

  22. GitHubs verlorenes Netzviertel hinterließ fünf verschiedene Aufräumarbeiten

    GitHub hat am 29. Juli erklärt, wie aus einem physischen Verbindungsverlust mehrere Produktstörungen wurden. In einer Verfügbarkeitszone verlor ein Compute-Cage seine Verbindungen zwischen Spine-Switches und Aggregationsschicht. Die verbleibenden Pfade liefen voll; Paketverlust erschien danach je nach Dienst als Fehler, Verzögerung, Zeitüberschreitung oder Wiederholung.

  23. Bei Cloudflare endete die Störung früher als bei manchen Tunnel-Nutzern

    Eine grüne Statusseite ist kein End-to-End-Nachweis. Cloudflare erklärte seine Tunnel-Störung vom 28. Juli um 20:44 Uhr UTC für behoben, verwies weiterhin betroffene Kunden aber auf einen Neustart ihrer `cloudflared`-Konnektoren. Damit blieb die letzte Etappe der Wiederherstellung dort, wo private Anwendungen tatsächlich erreichbar sein müssen: in der Umgebung des Kunden.

  24. Sieben Jahre AWS geben Newformas Cloud-Umbau einen langen Abhängigkeitshorizont

    Newforma und Amazon Web Services beginnen nicht bei null. Neu ist die Länge und Verbindlichkeit ihres Programms: Sieben Jahre sollen für die Modernisierung von Project Center, die Weiterentwicklung des cloud-nativen Konekt, produktive KI-Arbeit mit Bedrock und die Grundlage für FedRAMP-Bereitschaft dienen. Derselbe Zeitraum, der Investitionen planbar macht, erhöht den Wert messbarer Zwischenziele und eines belastbaren Ausstiegsplans.

  25. S&P Global kauft sich Zugang zu der Landkarte zwischen Rechenzentrum und Stromnetz

    Ein angekündigter Rechenzentrumscampus ist noch keine nutzbare Kapazität. Entscheidend sind der konkrete Standort, der Netzanschluss, ein belastbarer Liefertermin und der Preis tatsächlich verfügbarer Leistung. S&P Global hat eine endgültige Vereinbarung zur Übernahme von datacenterHawk geschlossen, um solche Anlagendaten mit Technologie- und Energieforschung zu verbinden. Der Vertrag ist unterschrieben; Abschluss, Integration und Ertrag stehen noch aus.

  26. Flexentials 108-MW-Entwurf muss sich zuerst an einem gesicherten 36-MW-Baustein beweisen

    Flexential hat 110 Acres nahe Talty in Texas gekauft. Auf dem Gelände sind drei Rechenzentrumsgebäude mit jeweils 36MW vorgesehen. Für das erste nennt das Unternehmen gesicherte Versorgerleistung, einen Beginn der Standortarbeiten Anfang 2027 und Verfügbarkeit Ende 2028. Die Summe von 108MW beschreibt dagegen eine spätere Ausbaumöglichkeit, nicht bereits gesicherten Strom für alle Phasen.

  27. SKYWAVE und Iridium bauen eine Netzentscheidung in das Arbeitsgerät ein

    Ein Bagger kann morgens Mobilfunk nutzen und nachmittags außerhalb jedes terrestrischen Netzes arbeiten. SKYWAVE integriert Iridiums Short Burst Data in industrielle Endgeräte, damit Satellit, Mobilfunk und Wi-Fi hinter einer gemeinsamen Steuerung liegen. Die technische Arbeit läuft. Ein Gerätehersteller, ein Verkaufstermin, Stückzahlen oder Preise wurden noch nicht genannt.

  28. Ein Startfenster am 5. August macht ASTs Fertigungstakt überprüfbar

    AST SpaceMobile peilt für BlueBird 11, 12 und 13 am 5. August um 3:42 Uhr EDT einen Falcon-9-Start an; um 5:10 Uhr besteht eine weitere Gelegenheit. Aus „erste Augusthälfte“ wird damit ein messbarer Termin. Eine präzise Uhrzeit ist jedoch noch kein Start, und ein Start ist noch kein Mobilfunkdienst.

  29. Zwischen 500MW und 2,5GW liegen Kunden, Strom und Baukapital

    AMD sichert sich bei Core Scientific mehr als 500MW US-Rechenzentrumskapazität für Kundeneinsätze ab 2027. Die Beziehung kann bis auf 2,5GW wachsen. Die Differenz von knapp 2GW ist kein bereits bestellter Gebäudeblock, sondern ein Ausbaupfad, der Standorte, Netzanschlüsse, Finanzierung und Abnehmer benötigt.

  30. Kyivstars Open-RAN-Nachweis verlagert sich vom Interface zum Betrieb

    Rakuten Symphony und Kyivstar haben 4G-Funktionen im Labor geprüft. Nun soll Open RAN rund um Kyjiw in ein bestehendes Netz mit kommerziellem Kundenverkehr einziehen. Damit wird nicht mehr nur gefragt, ob Komponenten miteinander sprechen, sondern ob Betrieb, Fehlersuche und Migration unter realer Last funktionieren.

  31. Orange Business verbessert sein Minus, während der Konzern den Ausblick erhöht

    Orange wächst im ersten Halbjahr, doch der Unternehmensbereich bleibt unter der Nulllinie: Umsatz minus 3,1%, EBITDAaL minus 6,4%. Der Rückgang ist geringer als im vorigen Halbjahr, aber keine Trendwende. Der erhöhte Konzernausblick setzt voraus, dass regionale Stärke diese Belastung weiter übertrifft.

  32. Openreach rabattiert nicht den Bestand, sondern den umkämpften Zuwachs

    Die von Ofcom beanstandete Offerte senkt nicht pauschal alle Wholesale-Preise. Sie belohnt FTTP-Neukunden oberhalb des üblichen Zugangsvolumens eines ISP mit bis zu 9,50 Pfund monatlich für höchstens 30 Monate. Diese selektive Grenzpreiswirkung macht aus einer Rabattfrage eine Infrastrukturfrage.

  33. Die 14 Milliarden Dollar für El Paso sind keine Summe aus 2,3, 4,9 und 12,5 Milliarden

    Meta beziffert die Entwicklung des 1-GW-Campus auf rund 14 Milliarden Dollar. Daneben stehen 2,3 Milliarden Dollar eingebrachte Vermögenswerte, 4,9 Milliarden Dollar Barmittel und 12,5 Milliarden Dollar Fremdfinanzierung. Diese Größen beschreiben unterschiedliche Seiten und Zeitpunkte der Transaktion; wer sie addiert, zählt Finanzierung und Verwendung doppelt.

  34. 47,5% Wachstum sind bei Ethio Telecom keine EBIT-Marge

    Ethio Telecom meldet 92,9 Milliarden Birr Ergebnis vor Zinsen und Steuern, 47,5% mehr als im Vorjahr. Der Umsatz stieg um 33% auf 215,8 Milliarden Birr. Die Differenz spricht für stärkere operative Umwandlung, ersetzt aber weder eine vergleichbare Margenrechnung noch den Blick auf den Cashflow.

  35. Amazon Leo trennt Gerätefunk und Backhaul in fünf Umlaufbahnen

    Amazon Leo beantragt bei der FCC bis zu 5.105 Direct-to-Device-Satelliten. L- und S-Band sollen kompatible Geräte erreichen, Ka- und V-Band den gebündelten Verkehr zu Bodenstationen tragen. Die Architektur ist damit beschrieben; Genehmigung, kommerzielle Kapazität und Betreiberverträge sind es nicht.

  36. Bei Vodafone ist organisch nicht dasselbe wie vergleichbar

    Vodafone steigert den Serviceumsatz im ersten Quartal FY27 organisch um 5,2%. Das bereinigte EBITDAaL wächst auf vergleichbarer Basis um 6,2%, die Marge um 0,6 Prozentpunkte auf 28,5%. Die Begriffe schützen unterschiedliche Vergleichsbasen, bevor Safaricom in die aktualisierte Jahresprognose einfließt.

  37. Wann wird aus Orange-Morrison-Exklusivität eine bilanzierte Beteiligung?

    Orange und Morrison verhandeln exklusiv über eine französische 50/50-Rechenzentrumsplattform. Fünf Anlagen an vier Standorten bilden den vorgesehenen Ausgangspunkt, 400 MW und ein Investitionsprogramm von 3 Milliarden Euro das Ziel. Vor gemeinsamer Kontrolle stehen noch Vertrag, Konsultation, Genehmigung und Vollzug.

  38. PG&Es 12-GW-Pipeline ist zunächst eine Option auf Netzlast

    PG&E beziffert die Pipeline möglicher Rechenzentren im eigenen Versorgungsgebiet auf mehr als 12 GW. Die Schätzung, dass jedes zusätzliche 1 GW die Monatsrechnungen um mindestens 1% senken könnte, gilt nur bei „angemessener Preisgestaltung“ und noch nicht als genehmigter Kundenvorteil.

  39. SmarTones 3G-Genehmigung schützt die Restnutzer bis 9. Oktober

    Hongkongs Kommunikationsbehörde hat zugestimmt, dass SmarTone den 3G-Dienst am 9. Oktober 2026 beendet. Der betroffene Kundenanteil sei sehr niedrig, während mehr als 99% der Mobilfunknutzer Hongkongs bereits 4G oder 5G verwenden; bis zum Termin bleibt 3G dennoch ein vollwertiger Dienst.

  40. AT&Ts Ergebnis unter 15 Sekunden belegt genau einen Optimierungspfad

    AT&T hat eine Vereinbarung zur Ausweitung der D-Wave-Nutzung unterzeichnet, nachdem eine Netzoptimierungsaufgabe von etwa einer Stunde auf unter 15 Sekunden sank. Zunächst soll Quanten-Annealing in Werkzeuge für agentische KI einfließen; die breiteren Anwendungen bleiben Gegenstand weiterer Erkundung.

  41. Verizons Google-Vertrag nennt eine Milliarde, aber keine Faserkilometer

    Verizons Vorstandschef hat einen Dark-Fibre-Vertrag von mehr als 1 Milliarde US-Dollar für Google-Rechenzentren offengelegt. Der Wert macht KI-Infrastrukturnachfrage materiell, doch Laufzeit, Streckenmeilen, Fasermenge, Kapazität, Lieferung, Marge und Umsatzrealisierung fehlen.

  42. DigitalOcean hatte die HTTP-500-Fehler erkannt, aber nicht gelöst

    DigitalOcean untersuchte ab 18:31 UTC HTTP-500-Antworten der Agent Platform. Um 19:44 UTC war das Problem identifiziert und eine Korrektur wurde umgesetzt; Agentic Inference Cloud Agent Runtime war betroffen, ohne veröffentlichte Lösung bis 03:43 UTC am 28. Juli.

  43. GitHub löste den GraphQL-Vorfall nach rund 16 Minuten

    GitHub meldete um 03:53:19 UTC eine Leistungsminderung, veröffentlichte um 04:09:01 die Minderung und um 04:09:10 die Lösung. Der Titel nennt GraphQL API Requests, der Text breiter API Requests; Ausmaß und Ursache des etwa 16-minütigen Vorfalls wurden nicht veröffentlicht.

  44. Im NANOG-Thread sind 300 IS-IS-Router kein Grenzwert, sondern der Beginn der Fehleranalyse

    Die Zahl 300 bekam im Thread schnell ein Ja. Mehrere Betreiber halten eine flache IS-IS-Level-2-Domäne dieser Größe technisch für gut machbar. Die zuletzt indexierte Antwort macht daraus jedoch keine Architekturfreigabe: Entscheidend sind der Wirkungsradius eines Fehlers, die Reparaturdauer und die Stelle, an der Betreiber den Verkehr im degradierten Zustand noch steuern können.

  45. NPIX beendet die Woche in Kathmandu und übergibt SANOG an Dhaka

    NPIX und npNOG brachten SANOG 44 nach vier Workshop-Tagen nach Kathmandu. Die Schlussplenarsitzung machte aus dieser lokalen Arbeit eine regionale Übergabe: SANOG45 geht gemeinsam mit bdNOG23 nach Dhaka, wo die nächste nationale Betreiber-Community die Agenda mitgestalten kann.

  46. Die EU bepreist Googles Kontrolle über Ranking und Vertragsweg getrennt

    Die Gesamtsumme von 890 Millionen Euro verdeckt eine wichtige Trennlinie. Die Europäische Kommission ahndet mit 460 Millionen Euro die Bevorzugung eigener Dienste in Search und mit 430 Millionen Euro die Beschränkung von Entwicklern, Nutzer aus Google Play zu anderen Angeboten zu führen.

  47. Nokia muss KI-Aufträge, Umbaukosten und Fabrikpläne in denselben Cashflow bringen

    Das Netzwerkgeschäft wächst, doch drei Zeitachsen laufen auseinander: 2,8 Milliarden Euro KI- und Cloud-Aufträge werden erst schrittweise zu Umsatz, 800 Millionen Euro Restrukturierungsaufwand fallen 2026 an, und der vollständige Erwerb des Chandler-Werks ist erst für Anfang 2029 vorgesehen.

  48. BT ersetzt Sprache durch Glasfaser, aber nicht jede alte Leitung durch einen neuen Kunden

    Im letzten Jahr des britischen PSTN-Programms wird der Strukturwechsel in zwei Kennzahlen sichtbar: Openreach gewann 574.000 FTTP-Anschlüsse, verlor aber insgesamt 192.000 Breitbandleitungen. Der Rückgang der Sprache senkt zugleich den Breitband-ARPU im Endkundengeschäft.

  49. T-Mobile monetarisiert UScellular schneller, als neue Konten hinzukommen

    Die Serviceumsätze stiegen um 8,9%, obwohl die Nettozugänge bei Postpaid-Konten um 13% zurückgingen. Der höhere ARPA und die erworbene Basis tragen das Wachstum, während Integrationskosten und beschleunigte Abschreibungen weiterhin im GAAP-Ergebnis ankommen.

  50. Comcasts Konvergenz wächst in Leitungen, nicht im Kabelertrag

    Comcast gewann im zweiten Quartal 448.000 Mobilfunkleitungen hinzu, während der Bestand an privaten Breitbandkunden um 167.000 sank. Das Bündel aus Festnetz und Mobilfunk wird größer, doch der wirtschaftliche Beweis liegt nicht in der Zahl der Leitungen: Breitbandumsatz, Kabelmarge und Kapitalintensität entwickelten sich weiter gegen das Unternehmen.