• Telia testet Wasserstoffenergie zur Verbesserung der Resilienz von Mobilfunkstandorten.
  • Ziel ist es, die Dauer der Notstromversorgung bei Ausfällen deutlich zu erhöhen.

Was geschah: Telias Wasserstoffenergie-Initiative

Telia, ein führender Telekommunikationsbetreiber, hat die Erprobung vonWasserstoffenergiefür seine Mobilfunkstandorte angekündigt, was einen bedeutenden Schritt hin zu nachhaltigen und resilienten Energielösungen darstellt. Die Tests werden am Stadtrand von Stockholm, Schweden, durchgeführt und sollen das Potenzial von Wasserstoff, Brennstoffzellen, Solarzellen und Batterien demonstrieren, um die Dauer der Notstromversorgung von einigen Stunden auf beeindruckende 110 Tage zu verlängern. Diese Initiative steht im Einklang mit Telias Engagement zur Reduzierung seines CO2-Fußabdrucks und zur Verbesserung der Zuverlässigkeit seiner Netzinfrastruktur.

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Warum es wichtig ist

Der Test der Wasserstoffenergie an Telias Mobilfunkstandorten ist aus mehreren Gründen entscheidend. Erstens adressiert es den Bedarf an nachhaltigeren Energiequellen in der Telekommunikationsbranche, die zunehmend erneuerbare Energien zur Reduzierung ihrer Umweltauswirkungen sucht. Zweitens kann die durch Wasserstoffenergie bereitgestellte längere Notstromdauer die Netzresilienz bei Stromausfällen erheblich verbessern und eine kontinuierliche Konnektivität für Kunden sicherstellen, selbst bei Unterbrechungen.

Dies ist besonders wichtig in Regionen, in denen die Netzverlässlichkeit sowohl für zivile als auch für Verteidigungszwecke kritisch ist. Das Projekt, das von der schwedischen Post- und Telekommunikationsbehörde finanziert wird und wichtige Industriepartner wie Euromekanik, Powercell, Polarium und Soltech umfasst, soll im Dezember 2025 abgeschlossen werden. Es unterstreicht Telias Rolle bei der Förderung von Innovationen im Bereich nachhaltiger Energie in der Telekommunikationsbranche und unterstützt den globalen Übergang zu einer Netto-Null-Gesellschaft.