Summary
- OPM veröffentlichte am 9. Juli 2025 PLUM-Daten mit 10.540 Stellen in 171 Bundeseinrichtungen. GAO ermittelte mindestens sieben fehlende Einrichtungen und schätzte mindestens 130 ausgelassene, vom Senat zu bestätigende Präsidentenstellen in mindestens 13 Einrichtungen.
- Die Zahl 130 beschreibt Ämter, nicht namentlich fehlende Amtsinhaber oder nachgewiesene Vakanzen. Die Kennnummer einer Person änderte sich teils zwischen Ansichten und gleichzeitigen Ämtern. Informationen zu kommissarischer Amtsführung und Kennnummern fehlten im herunterladbaren Datensatz.
- OPM stimmte sieben GAO-Empfehlungen zu. Bei der Prüfung am 4. November 2026 waren alle sieben auf der offiziellen Seite offen.
Was das Verzeichnis nicht kennt, kann es nicht zeigen
Der GAO-Bericht GAO-26-108164 prüft das öffentliche PLUM Reporting. Das Gesetz von 2022 beauftragte OPM, politische und Laufbahn-Spitzenstellen suchbar, sortierbar und maschinenlesbar bereitzustellen. Besetzte wie freie Ämter und kommissarische Leitung sollten erfasst werden. Seit Dezember 2023 gibt es dafür eine Website statt eines gedruckten Plum Book, dessen Informationen zwischen Auflagen veralteten.
Am 9. Juli 2025 enthielt die Website 10.540 Stellen aus 171 Einrichtungen. GAO suchte mit anderen amtlichen Daten nach dem Rand dieser Liste. Mindestens sieben Einrichtungen fehlten. Bei mindestens 13 Einrichtungen schätzte GAO insgesamt mindestens 130 fehlende Stellen für Präsidentenernennungen mit Zustimmung des Senats. Die Mindestzahlen liefern keinen vollständigen Nenner für eine Auslassungsquote. Eine nicht gelistete Stelle ist nicht automatisch frei; sie ist zunächst für den Leser unsichtbar.
Unter den fehlenden Einrichtungen waren das Privacy and Civil Liberties Oversight Board und das Civil Rights Cold Case Records Review Board. Einige Einrichtungen konnten OPMs reguläres Einreichungssystem nicht direkt nutzen und schickten ihre Daten per E-Mail. Smithsonian Institution, Delaware River Basin Commission und Office of Navajo and Hopi Indian Relocation aus diesem Verfahren fehlten ebenfalls in den Daten von 2025. Die Beispiele stammen aus verschiedenen Erfassungswegen, nicht aus einer abgeschlossenen Siebenerliste. Eingegangene Meldungen zu zählen genügt nicht, um ausbleibende Melder zu erkennen.
Die Person geht weiter, die Nummer nicht
Das Verzeichnis soll nicht nur Stellen zählen, sondern Personen über mehrere Ämter hinweg verfolgbar machen. Dafür verlangt das Gesetz eine eindeutige Kennung pro Ernannter oder Ernanntem. GAO fand, dass die Nummer derselben Person zwischen Hauptansicht und historischer Ansicht wechseln konnte. Wer gleichzeitig mehrere Stellen innehatte, bekam teils je Stelle eine andere Kennung. Hinzu kamen doppelte Stellen und uneinheitlich benannte Einrichtungen. Eine politische Laufbahn zerfällt dann auf dem Bildschirm in getrennte Datensätze.
Die Download-Datei war zudem nicht deckungsgleich mit der Website. Angaben über kommissarisch Amtierende oder Personen, die eine freie Stelle vertreten, und Kennungen, die online sichtbar waren, fehlten teilweise im Export.
Im Stand von Juli 2025 nannte die Website weder den Acting Administrator der General Services Administration noch den Acting Director der U.S. Mint, obwohl Angaben auf den jeweiligen Behördenwebsites und in GAOs Vakanzdatenbank standen. Das ist eine datierte Beobachtung über die damalige Ausgabe, keine Aussage über heutige Amtsinhaber.
OPM arbeitete mit schriftlichen Vorgaben, monatlichen Schulungen für Datenlieferanten, Prüfaufforderungen und einem Helpdesk.
Die Behörde erklärte, jede Einrichtung verwalte Personal in eigenen Systemen. OPM könne Änderungen dort nicht automatisch in Echtzeit sehen. Zudem fehlten Verfahren und Mittel, sämtliche meldepflichtigen Einrichtungen und Stellen selbst zu ermitteln.
Der entscheidende Kontrollschritt ist deshalb ein Abgleich der zugelieferten Datensätze mit anderen amtlichen Stellenlisten, nicht die nächste Schulungsfolie.
Sieben offene Aufgaben am öffentlichen Produkt
Die offizielle GAO-Seite zeigte am 4. November 2026 sieben offene Empfehlungen. OPM soll fehlende Stellen systematisch suchen, Personenkennungen stabil halten, Eingaben besser automatisch prüfen, kommissarische Amtsführung und Kennungen auch exportieren, Nutzer anhören und bekannte Datenlücken sichtbar erklären. OPM stimmte zu und beschrieb laufende oder geplante Arbeiten. Ein offener GAO-Status sagt, dass die Prüfer den Punkt noch nicht geschlossen haben.
Ein überprüfbarer Fortschritt wäre eine Stelle, die in Suche, Verlauf und Datei mit gleichem Status erscheint. Wechselt die Person das Amt oder hält sie zwei zugleich, muss die Kennung dieselbe bleiben. Andere amtliche Verzeichnisse sollten zuvor fehlende Stellen auffindbar machen. Eine große Zahl auf der Startseite bescheinigt nur, wie viele Karten schon im Schrank liegen.
Sources
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