Summary
- Prop-165 v4 schlägt ein nicht übertragbares IPv4-
/24vor, das an eine reine IPv6-Bereitstellung gebunden ist. - Der Block würde zur bestehenden IPv4-Berechtigung zählen, im Register mit der IPv6-Zuteilung verknüpft und Erklärung, Rückgabe sowie Ausstieg unterliegen.
- Nachfrage, Prüffrequenz, Reserveschwelle und das Ergebnis von APNIC 62 waren zum Berichtsstand unbekannt.
Auch ein reines IPv6-Netz kann wenige IPv4-abhängige Randfunktionen behalten. Die Antragsteller nennen DNS-Resolver, Mail-Gateways, Monitoring, Logging und den Zugang zu älteren reinen IPv4-Diensten. Der am 27. August 2026 veröffentlichte v4-Text würde einer für eine erste IPv6-Zuteilung berechtigten Organisation ein /24 erlauben, ohne eine detaillierte Rechtfertigung nach IPv4-Hostzahl zu verlangen.
Der Antragsteller müsste eine Erklärung zur reinen IPv6-Bereitstellung vorlegen. APNIC könnte Nachweise verlangen, dass die Bereitstellung besteht oder umgesetzt wird. Die periodische Prüfung wäre jedoch erklärungsbasiert und erforderte keine technische Netzinspektion. Das /24 käme aus dem Final /8, zählte zur bestehenden IPv4-Berechtigung und erhöhte nicht die zulässige Höchstmenge an IPv4-Adressen. Das Register würde die Grundlage der Richtlinie kennzeichnen und den Block mit der qualifizierenden IPv6-Zuteilung verknüpfen.
Der Block müsste hauptsächlich das erklärte Netz und Übergangsfunktionen unterstützen. Er dürfte nicht übertragen, neu zugeteilt oder einer anderen Organisation verfügbar gemacht werden. Eine Rückgabe wäre erforderlich, wenn die IPv6-Zuteilung zurückgegeben wird, die Bereitstellung oder der Übergangsbedarf endet oder Bedingungen nicht mehr erfüllt sind.
Neue Delegierungen würden enden, wenn bei der durchschnittlichen Delegierungsrate der vorangegangenen zwölf Monate sechs Monate bis zur Erschöpfung projiziert werden, oder eine von der Gemeinschaft bestimmte Reserveschwelle erreicht wird. APNIC würde Restbestand und Prognosedatum mindestens vierteljährlich veröffentlichen. Genehmigte Anträge liefen weiter; nicht genehmigte Anträge würden nach der dann geltenden Policy beurteilt.
Am 4. September lautete der Status „For Discussion at APNIC62 OPM“, nicht Konsens, Annahme oder Umsetzung. Die angezeigte Folgenabschätzung bezieht sich auf v3 vom 18. August. Sie meldete, dass am 30. Juni 2026 1,2% der Mitglieder IPv6, aber kein IPv4 hielten, und nannte Fragen zu Kennzeichnung, Überwachung, Schwelle und Umsetzung. V4 entfernt den in v3 enthaltenen Trigger des Executive Council und präzisiert genehmigte und nicht genehmigte Anträge; die sichtbare Bewertung ist jedoch nicht als neue Bewertung von v4 gekennzeichnet.
Sources
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