- Speziell entwickelte Antennen halten Winddruck und Vibrationen stand
- Vodafone plant breitere Tunnelbereitstellungen im Rahmen des 5G-Ausbaus
Was passiert ist:Erster realer Einsatz von 5G-Tunnelantennen in Deutschland
Ericsson und Vodafone haben fünf für Tunnel optimierte Mobilfunkantennen im Arlinger-Tunnel bei Pforzheim installiert, was den ersten realen Einsatz von Ericssons logarithmischen Periodikantennen markiert. Der 1.400 Meter lange Tunnel bedient sowohl den Straßen- als auch den Schienenverkehr am Rande des Schwarzwalds in Deutschland.
Diese Antennen verfügen über ein aerodynamisches, kegelförmiges Design, das die Auswirkungen von Druckwellen und Vibrationen durch vorbeifahrende Fahrzeuge und Züge minimiert. Sie unterstützen Frequenzen von 2G bis 5G und stellen sicher, dass Vodafone-Nutzer auch bei hoher Geschwindigkeit unter der Erde mit stabilen Sprach- und Datendiensten verbunden bleiben.
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Warum das wichtig ist
Die Bereitstellung von Mobilfunkabdeckung in Tunneln ist bekanntermaßen schwierig aufgrund struktureller Einschränkungen. Der Netzwerkentwicklungsdirektor von Vodafone, Marc Hoelzer, stellte fest, dass starke Luftbewegungen in Tunneln zu Vibrationen der Antennen führen können, die die Leistung beeinträchtigen, weshalb Antennen mit erhöhter Windbeständigkeit und Installationspräzision erforderlich sind.
Diese Bereitstellung ist Teil der umfassenderen Strategie von Vodafone zur Verbesserung der 5G-Verfügbarkeit in Deutschland, insbesondere in stark frequentierten Bereichen wie Autobahnen und Bahnstrecken. Der Antennensystemverantwortliche von Ericsson, Mikael Eriksson, erklärte, dass das Projekt zeigt, wie maßgeschneiderte Infrastruktur reale Konnektivitätsherausforderungen überwinden und 5G auf komplexe unterirdische Umgebungen ausdehnen kann.

