Zusammenfassung
- BDUK und CityFibre änderten den Hampshire-Vertrag im Mai 2026 nach stark ausgeweiteten kommerziellen Ausbauplänen: aus etwa 75.500 Gebäuden und 104,2 Millionen Pfund wurden etwa 29.000 Gebäude und 71,7 Millionen Pfund.
- Die Oktoberübersicht weist 29.420 Vertragsgebäude und 7.690 gebaute aus. Im September waren 5.720 gebaut; eine Fußnote erwähnte eine fehlende ältere Datenlieferung.
Auf dem Plan lässt sich ein Randstrich schnell versetzen. Die Häuser stehen danach noch da. Der 2023 geschlossene Project-Gigabit-Vertrag für Hampshire sah rund 75.500 Gebäude und 104,2 Millionen Pfund öffentliche Investitionen vor. Building Digital UK meldet einen deutlichen Ausbau kommerzieller Vorhaben und änderte deshalb im Mai 2026 zusammen mit CityFibre den geförderten Bereich: etwa 29.000 Gebäude, 71,7 Millionen Pfund. Steuergeld kann sich auf die schwierigeren Adressen konzentrieren. Für die Bewohner zählt, welcher Bauplan die aus dem alten Vertrag gestrichenen Adressen übernimmt.
BDUK beschreibt die Änderung als Schutz vor Überschneidungen mit kommerziellen Netzen anderer Anbieter. Zugleich verhandelt die Behörde nach eigener Darstellung mit weiteren Unternehmen über Gebäude außerhalb sämtlicher Ausbaupläne. Damit stehen zwei Gruppen nebeneinander: Häuser mit neuem privaten Ausbaupfad und Häuser, für die noch einer gesucht wird. Die veröffentlichte Vertragsseite zeigt die neue Gesamtsumme, aber keine nachvollziehbare Zuordnung jeder früher erfassten Adresse.
Bei der Bauzahl lohnt ein zweiter Blick. Der Datenstand vom 17. September nennt 29.420 Gebäude im Hampshire-Vertrag und 5.720 gebaute. Laut Fußnote fehlte eine Lieferantenmeldung aus Dezember 2024, was den gemeldeten Fertigstellungswert drückte. Am 17. Oktober bleibt der Vertragswert bei 29.420, während die gebaute Zahl auf 7.690 steigt: 1.970 mehr in der Tabelle. BDUK rundet auf Zehner, verarbeitet Meldungen mit unterschiedlicher Verzögerung und schließt eine Bewertung der Vertragsmeilensteine anhand dieser Daten aus.
Wie viel von den 1.970 auf neue Arbeiten und wie viel auf nachgeführte Meldungen entfällt, ist öffentlich nicht aufgeschlüsselt.
Der nun verlinkte Adressprüfer hilft einem Haushalt, seine aktuelle Einstufung zu finden. Die Geschichte der Einstufung ist ebenso wichtig: ursprünglicher Vertrag, Datum und Grund des Ausschlusses, nächster kommerzieller Bauherr oder offene Suche nach einer Lösung. Das wäre ein Übergabeprotokoll für Menschen statt nur eine hübsch gefärbte Karte. Eine Glasfaser muss bis zur Tür reichen. Die öffentliche Erklärung sollte es ebenfalls.
Sources
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