• Test der Vierfach-Trägeraggregation in niedrigen und mittleren Bändern auf einer kommerziellen Standalone-Infrastruktur
• Die Trägeraggregation in kommerziellen Netzen verlagert den Fokus von Spitzengeschwindigkeiten auf die Optimierung der Kapazität
Die Fakten
Optus und Ericsson nutzten die Vierfach-Trägeraggregation, um einen Downlink-Durchsatz von 3,4 Gbit/s im live 5G-Standalone-Netz von Optus in Sydney zu erreichen. Der Test kombinierte die Spektrumbänder 900 MHz, 2,1 GHz, 2,3 GHz und 3,5 GHz auf einer aggregierten Bandbreite von 220 MHz und verwendete kommerzielle Geräte, darunter Samsung Galaxy S26 Ultra Smartphones. Die Unternehmen verzeichneten zudem einen Uplink-Durchsatz von 200 Mbit/s unter Verwendung von Zweifach-Trägeraggregation in den FDD- und TDD-Bändern.
Die Analyse
Dieser Meilenstein stellt weniger einen Durchbruch in puncto Spitzengeschwindigkeit dar, sondern vielmehr eine Demonstration zunehmend feinerer Spektrumoptimierung in kommerziellen 5G-SA-Netzen. Optus und Ericsson positionieren die Trägeraggregation als praktisches Kapazitätswerkzeug für dichten städtischen Verkehr und festen drahtlosen Zugang (Fixed Wireless Access) und nicht als medienwirksame Benchmarking-Übung.
Zu beobachten
Die Ausweitung der Mehrband-Trägeraggregation durch Optus über die Teststandorte hinaus auf Geschäftsviertel, Verkehrsknotenpunkte und FWA-Bereitstellungen im Rahmen der Einführung von 5G Advanced.
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