Zusammenfassung

  • Die Option gilt nur für einen berechtigten .Brand-TLD-Antragsteller, dessen Antrag einem Contention Set angehört.
  • Ergänzte Wörter benötigen Markennachweise; der neue String darf ein Contention Set weder schaffen noch erweitern.

Der .Brand String Change Request ist ein begrenztes Instrument zur Vermeidung einer String-Contention. ICANN prüft ihn erst nach erfolgreicher .Brand-Berechtigungsprüfung und lehnt den Request für einen nicht berechtigten Antrag ab.

Die Frist folgt bestimmten Ereignissen

Der Antrag muss binnen 30 Tagen nach festgelegten Ereignissen zur Bildung von Contention-Gruppen oder Panelentscheidungen eingehen. Danach läuft der Antrag mit dem ursprünglichen .Brand-String weiter.

Ergänzte Wörter brauchen Herkunftsnachweise

Die Änderung muss dem ursprünglichen String mindestens ein Wort hinzufügen. Diese Wörter müssen durch zulässige Markenunterlagen zu Waren und Dienstleistungen oder durch die vom Guidebook erlaubten Alternativunterlagen mit rechtlicher Bestätigung gestützt sein. Übersetzungen der eingetragenen Wörter werden dafür nicht akzeptiert.

Die zweite Schranke ist strukturell: Der neue String darf kein Contention Set schaffen oder erweitern. Ein bestandener Dokumententest ersetzt daher nicht die Contention-Prüfung.

Ein angenommener Antrag wird veröffentlicht und durchläuft Community-Input, Einwände und String Evaluation. Veröffentlichung ist keine Endentscheidung. Bestimmte negative Ergebnisse führen zum ursprünglichen String und zum ICANN-Verfahren zur Auflösung der String-Contention zurück. Varianten bleiben an .Brand-Regeln gebunden und müssen nach dem RZ-LGR neu berechnet werden.

BTW empfiehlt getrennte Nachweise für Berechtigung, Wörter, Contention-Prüfung, Evaluation und mögliche Rückkehr. Das ist redaktioneller Rat, keine ICANN-Vorgabe.

Quellen