Zusammenfassung

Der Text trägt die zentrale Beweisführung: Validierung ist ein Input, keine Ausgangsgröße. Die RIPE-855-Zahlen für 2025 – 2.825 Assisted Registry Checks, 2.320 Abuse-c-Validierungsuntersuchungen, 77.086 erstellte oder aktualisierte ROLE-Objekte – messen Kontaktdatengenauigkeit, nicht ob gemeldeter Missbrauch behoben wurde. Eine veröffentlichte Zählung eingegangener, bestätigter, eskalierter oder mit belegter Behebung abgeschlossener Drittmeldungen existiert nicht. Die Academy-Schulungsfolien vom Januar 2025 rahmen Abuse-Bearbeitung als operatorseitige Aufgabe und schlagen Erfolgsmetriken wie „issues resolved“ vor – eine Metrik der Betreiber, nicht der Registrierungsstelle (https://academy.ripe.net/theme/boost_union_ripe/docs/webinar/ir-abuse/Anti-Abuse-Training-Webinar-Slides_DtnyoUQ.pdf). Auf der Security-WG-Mailingliste argumentierte am 4. August 2026 ein Beitragender, manche Organisationen ignorierten Abuse-Beschwerden, weil es billiger sei und keine Strafe drohe, und verwies auf einen LACNIC-ähnlichen Ansatz; progressive Sanktionen blieben ohne Adoption (Security-WG-Mailingliste, 4. August 2026). Diese Beiträge sind Einzelmeinungen, keine RIPE-Politik.

Quellen

  1. RIPE-Richtlinienproposal 2017-02 (RIPE-705)
  2. RIPE-NCC-Jahresbericht 2025 (RIPE-855)
  3. Jahresbericht 2024 (RIPE-840)
  4. Security-WG-Protokoll RIPE 89
  5. Protokoll RIPE 90
  6. Protokoll RIPE 91
  7. Security-WG-Seite
  8. Anti-Abuse-WG-Seite
  9. Archivierte Anti-Abuse-WG-Seite
  10. Academy-Schulungsfolien, Januar 2025
  11. Security-WG-Mailingliste, 4. August 2026
  12. Archivierter anti-abuse-wg-Listenbeitrag