Zusammenfassung

  • Der GD-9-Zuschlagsbericht nennt 249.500,61 US-Dollar als Zahl und 249.561 Dollar ausgeschrieben: eine Differenz von 60,39 Dollar.
  • Der veröffentlichte Gegenwert von 30.638.674,91 Taka ergibt sich aus dem Zahlenbetrag zum Kurs von 122,8 Taka je Dollar.

Teletalk will mit eigenen Mitteln 4G-Ausrüstung im 700-MHz-Band für 25 Standorte beschaffen. Die Ausschreibung erschien am 23. August; der Zuschlagsbericht folgte am 26. Oktober. Der öffentliche Eintrag ist damit ein konkreter Preisbeleg für das GD-9-Paket – und ein Dokument mit zwei Preisen.

Die Rechenprobe ist eindeutig: 249.500,61 Dollar multipliziert mit 122,8 ergibt gerundet 30.638.674,91 Taka, genau den veröffentlichten Umrechnungsbetrag. Die englische Wortfassung lautet dagegen „two hundred forty-nine thousand five hundred and sixty-one“. Zwischen beiden Dollarangaben liegen 60,39 Dollar.

Der Bericht bezeichnet die Beschaffungsmethode als DPM. Er vermerkt ein verkauftes Ausschreibungsdokument und ein eingegangenes, wertbares Angebot. Ein zweiter Angebotspreis ist nicht aufgeführt. Die amtliche Akte liefert also keinen Preisvergleich, der den abweichenden Wortbetrag erklären könnte.

Für die spätere Abnahme fehlen die Standortliste, ein Geräteverzeichnis sowie Liefer- und Fertigstellungstermine. Ohne diese Zuordnung lässt sich der Gesamtpreis nicht an konkreten Standorten oder gelieferten Anlagen prüfen. Die Rechnung ist ordentlich; die Akte braucht noch die Angaben, die aus 25 Standorten einen nachverfolgbaren Auftrag machen.

Quellen: Teletalks Zuschlagsbericht; Teletalks Ausschreibungs- und Vertragsmeldungen.