Zusammenfassung
- RFC 1274 erschien im November 1991 auf dem IAB-Standards-Track und schlug ein implementationsunabhängiges Schema für COSINE- und Internet-X.500-Piloten vor. Basisdefinitionen von X.500 waren nützlich, aber für einen großen Piloten nicht genug; private Wiederholungen gemeinsamer Definitionen ließen entfernte Systeme ihre Semantik nicht bestimmen.
- Konformität verlangte, dass ein DSA spezifizierte Werte speichern und ein DUA jeden Typ identifizieren kann. Richtiger Vergleich, Klassendurchsetzung, korrekte Anzeige und Kompatibilität mit der Vorgängerversion waren wünschenswert, aber nicht vorgeschrieben. Optionale Ergänzungen konnten eine Klasse erweitern; veränderte Pflichtattributtypen erforderten eine neue Klasse und das Auslaufen der alten.
Gemeinsame Definitionen lösten ein Sprachproblem
Der RFC ließ lokale, esoterische und stark experimentelle Anforderungen bei privaten Definitionen. Gemeinsam integriert werden sollten wiederkehrende Anforderungen mehrerer Stellen, damit ähnliche reale Objekte nicht unter vielen nicht deutbaren Privatschemata erscheinen.
Ein gemeinsamer Typname macht eine Behauptung austauschbar. Er beweist nicht, dass ihr Wert richtig, aktuell oder autorisiert ist, dass der Administrator für das Subjekt spricht oder dass eine Offenlegung zulässig war. Das Schema ordnet Vokabular, nicht die Wirklichkeit.
Speicherbarkeit und Erkennbarkeit blieben der Boden, nicht das ganze Haus
Ein konformer DSA musste Werte speichern, ein DUA die Typen angemessen anzeigen können; bei großen Werten genügte unter den genannten Bedingungen ein Hinweis auf ihre Existenz. Diese Untergrenze ermöglicht Austausch, garantiert aber weder Syntaxvergleich noch Regelvollzug noch richtige Darstellung.
Der RFC nennt gerade diese Fähigkeiten sowie die Rückwärtskompatibilität nur wünschenswert. Ein sichtbarer Eintrag belegt daher nur, dass ein System einen gespeicherten Wert ausgab. Er belegt nicht ohne eigene Grundlage seine semantische Behandlung oder die reale Aussage.
Optionales ergänzte, Pflichtiges änderte die Zugehörigkeit
Fügten Änderungen nur optionale Attribute hinzu, konnte die bestehende Klasse verbessert werden; alte Instanzen brauchten keine neue Tatsache. Änderte sich dagegen ein Pflichtattributtyp, sollte eine neue Object Class entstehen und die alte auslaufen.
Pflichtattribute bestimmen mit, was Zugehörigkeit bedeutet. Ein stilles Umschreiben hätte denselben Namen später für ein anderes Versprechen verwendet und alte Einträge rückwirkend verändert. Die neue Klasse hält die Bedeutungsgrenze sichtbar.
Das Schema koordinierte Sprache, nicht Wahrheit oder Hoheit
RFC 1274 bot unabhängigen Verzeichnissen gemeinsame Definitionen. Es bewies keine Identität, Datensatzwahrheit, Privatsphäre, Berechtigung, Implementierungsverhalten oder Abfrageergebnis. Seine Zurückhaltung verhinderte, dass ein Koordinationsregister sich selbst mit dem beschriebenen Gegenstand verwechselte.
Quellen und Grenzen der Belege
Dieser Beitrag verwendet RFC 1274 — The COSINE and Internet X.500 Schema. Die Quelle stützt Status, gemeinsame/private Definitionen, Konformitätsboden, wünschenswerte Fähigkeiten und Evolutionsregel. Sie belegt keinen laufenden X.500-Dienst, keinen richtigen Eintrag, keine Identität, Autorisierung, Privatsphäre, Durchsetzung, Anzeige oder heutiges Ergebnis.
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