Zusammenfassung

  • Fünf Verfahren zu konkreten Internetregeln erhielten 146 Stellungnahmen. ICANNs FY26-Bericht zählt insgesamt 375 Eingaben in 32 Verfahren.
  • Die fünf meistgenutzten Verfahren vereinen 146 Eingaben oder 38,9 Prozent. Auf die übrigen 27 entfallen 229.

ICANN hielt im Geschäftsjahr bis zum 30. Juni 2026 insgesamt 32 Konsultationsfenster offen. Vor fünf davon staute sich die Post. Der Jahresbericht nennt 375 Eingaben. Die fünf Spitzenverfahren erhielten 40, 37, 27, 25 und 17. Zusammen sind das 146. Für die anderen 27 Verfahren bleiben 229, im Schnitt etwa 8,5.

An der Spitze stehen die Leitlinien zur Verbreitung der universellen Akzeptanz mit 40 Stellungnahmen. Der Entwurf für den Leitfaden der nächsten Runde generischer Top-Level-Domains folgt mit 37. Der vorläufige Bericht zu einem Verfahren gegen DNS-Missbrauch erhielt 27, der Entwurf des Basisvertrags für Registries 25 und der zweite Entwurf des Governance-Dokuments für regionale Internetregister 17. Die durchschnittliche Dauer eines Verfahrens betrug 50,9 Tage.

Eine Eingabe ist ein Dokument; dahinter kann ein Einzelner oder ein Verband stehen. ICANN veröffentlicht die Originale und erstellt eine Zusammenfassung. Die Stelle, die das Verfahren eröffnet hat, prüft beides und legt die nächsten Schritte fest. Genau dort entscheidet sich, ob ein Einwand eine Vertragszeile bewegt oder nur im Archiv liegt.

Der Bericht hat die Eingänge gezählt. Für die fünf vollen Akten gehört nun eine zweite Liste daneben: Argument, Antwort, Textänderung, Entscheidungsträger, Datum. Das wäre eine Bilanz der Bearbeitung statt bloß des Briefkastens.

Quellen