Summary

Vier Viertel im Vertrag, zwei in der Messung

Der übertragene /22 umfasst 1.024 Adressen, aufgeteilt in vier /24 zu je 256. Die Transferdatei verschiebt alle vier zusammen. RIS hatte jedoch die unteren zwei schon vor dem Verwaltungsereignis mit dem ASN des Empfängers verknüpft. Am folgenden Mitternachtspunkt tauchten dieselben zwei auf. Die Netzwerkspur war also früher als der Registerwechsel und schmaler als der übertragene Bereich.

Die acht Sekunden zwischen Transferzeile und neuem IP-RDAP sind ein konkreter Verwaltungsablauf. Die entscheidende Zeitdifferenz liegt davor: Um 00:00 UTC waren die zwei Routen bereits in der Liste. AS136334 war seit 2017 registriert, der letzte verzeichnete ASN-Wechsel fand im September 2025 statt. Ein datiertes Betriebsprotokoll oder eine engere BGP-Historie würde den Beginn und die Freigabe dieser vorgezogenen Ankündigungen festlegen.

Die obere Hälfte des /22 darf man nicht wegkürzen. .138/24 und .139/24 wurden mitübertragen, tauchen aber in keiner der beiden RIS-Listen spezifischer Präfixe auf. Das /22 als Ganzes hatte ebenfalls null exakte Sichtbarkeit in der Peer-Stichprobe. Wer aus dem 1.024-Adressen-Transfer eine 1.024-Adressen-Route macht, schenkt der gemessenen Routenkarte 512 Adressen hinzu. Gemeint ist hier die rechnerische Abdeckung der gelisteten Präfixe, keine Verkehrs- oder Nutzerzahl.

Die öffentliche Zeile unterscheidet NIXI/EXCELPL und NIXI/VNPL. RDAP nennt VNPL als jetzigen Inhaber und zeigt gemeinsame Kontakte beim IP-Block und dem ASN. Der wirtschaftliche Vertrag und die ältere technische Freigabe stehen außerhalb dieser fünf Originale. Ihre Schnittmenge reicht für die spannende Feststellung: Ein Empfänger hatte im gemessenen Routing bereits einen halben Block, bevor APNIC ihm den ganzen Block überschrieb.