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Interview mit Thomas Fryer: GÉANTs Vision für globale R&E-Konnektivität

Das Interview mit Thomas Fryer: GÉANTs Vision für globale R&E-Konnektivität wird als Internet-Infrastruktur-Institution innerhalb des Internet-Infrastruktur-Ökosystems verfolgt.

Interview mit Thomas Fryer: GÉANTs Vision für globale R&E-Konnektivität
KategoriePerson

Das Interview mit Thomas Fryer: GÉANTs Vision für globale R&E-Konnektivität wird als Internet-Infrastruktur-Institution innerhalb des Internet-Infrastruktur-Ökosystems verfolgt.

RegionAfrika
InhaltstypProfil
Primäre DomainMarkt
AuswirkungenMittel

Signale aus öffentlichen Quellen unterstützen eine Überwachung mit mittlerem Einfluss für die Sichtbarkeit der Infrastruktur und die Abhängigkeitsanalyse.

KonfidenzBegrenzte Konfidenz (80%)

Mehrere öffentliche Quellen

Das Interview mit Thomas Fryer: GÉANTs Vision für globale R&E-Konnektivität wird von BTW Media profiliert, da öffentliche Belege es mit Internet-Infrastruktur, Governance, betrieblichen Abhängigkeiten oder Marktsichtbarkeit in Verbindung bringen.

  • GÉANT priorisiert die langfristige Entwicklung globaler R&E-Netze, insbesondere durch EU-finanzierte Aktivitäten, die zum Aufbau von Partnernetzwerken in anderen Regionen der Welt beitragen.
  • Die Prognose des Datenverkehrs wird immer komplexer, da massive wissenschaftliche Projekte zu einem beispiellosen Anstieg der Datenanforderungen führen.
  • Durch innovative Spektrum-Konnektivität und intelligente Kabel gestaltet GÉANT die Zukunft der interkontinentalen Forschungsinfrastruktur.

BTW Media sprach mit Thomas Fryer, Leiter Internationale Beziehungen beiGÉANT, um die sich wandelnde Rolle der Organisation bei der Entwicklung nachhaltiger, inklusiver und zukunftsorientierter Forschungs- und Bildungsnetze (R&E) weltweit zu untersuchen. In diesem ausführlichen Gespräch ging Fryer auf die Herausforderungen der internationalen Zusammenarbeit, die Zukunft der interkontinentalen Konnektivität und die Gründe ein, warum intelligente Kabel für das Verständnis der Umwelt von entscheidender Bedeutung sein könnten.

Thomas Fryer (links) und Fei Wang (rechts) beim Interview auf der TNC25

Über den Interviewten

Thomas Fryer ist derzeit Leiter Internationale Beziehungen bei GÉANT, wo er seit 2019 die globale Zusammenarbeit mit Forschungs- und Bildungsnetzen außerhalb Europas unterstützt. Er ist in Spanien ansässig und verfügt über fast zwei Jahrzehnte Berufserfahrung im Management internationaler Projekte und Beziehungen im Bereich Forschungs- und Bildungsnetze. Er spricht fließend Spanisch, Französisch und Deutsch und bringt ein tiefes Verständnis für interkulturelles Engagement und strategische Zusammenarbeit mit.

Vor seiner aktuellen Position war er Senior Manager für Internationale Beziehungen bei GÉANT und Projektleiter der EU-finanzierten Initiative BELLA-S1 zwischen 2016 und 2021. Zu seinen Fachgebieten gehören globale Netzwerkpartnerschaften, die Entwicklung internationaler Richtlinien und das Management großer Konnektivitätsinfrastrukturprojekte, die die wissenschaftliche Zusammenarbeit unterstützen.


F1: Wie fördert GÉANT die internationale Zusammenarbeit, insbesondere mit R&E-Netzen in Schwellenregionen?

Zu Beginn des Gesprächs bat Podcast-Moderator Fei Fryer, darüber nachzudenken, wie sich die Mission von GÉANT, die globale Forschung und Bildung zu unterstützen, entwickelt hat, insbesondere in unterrepräsentierten oder sich entwickelnden Regionen der Welt.

Fryer erklärte, dass GÉANT – unterstützt durch kontinuierliche EU-Finanzierung – seit Anfang der 2000er Jahre zum Aufbau von R&E-Netzen in Lateinamerika, Nordafrika und dem Nahen Osten, Subsahara-Afrika, im asiatisch-pazifischen Raum und in Zentralasien beigetragen hat. Diese Bemühungen gehen längst über die reine Konnektivität hinaus und umfassen vielschichtige Dienste, die die akademische und wissenschaftliche Zusammenarbeit sowie die Community-Entwicklung fördern.

„Heute reicht die Konnektivität allein nicht aus“, betonte Fryer. Er verwies auf Projekte wieAfricaConnectundEUMEDCONNECT, die darauf ausgelegt sind, umfassende Serviceplattformen für eine nachhaltige Zusammenarbeit zwischen den Kontinenten bereitzustellen.

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F2: Welchen Prognoseherausforderungen steht GÉANT gegenüber und wie werden diese gemeinsam mit Partnern bewältigt?

Der zweite Teil des Interviews konzentrierte sich auf die technische Herausforderung, vorherzusehen, wo und wie die zukünftige Netznachfrage entstehen wird.

Fryer hob historische Daten hervor, die einen stetigen jährlichen Anstieg des Datenverkehrs um 30 bis 35 % zeigen, warnte jedoch vor bevorstehenden „Stufenänderungen“ infolge massiver wissenschaftlicher Vorhaben wie demHochluminositäts-LHC, demSquare Kilometre Arrayund großenKernfusionsexperimenten.

„Diese werden zu Stufenänderungen im Datenverkehr führen.“Da viele dieser Projekte ihre Datenmodelle noch entwickeln, bleibt die genaue Prognose schwierig. Die Lösung von GÉANT besteht darin, die Modelle in enger Zusammenarbeit mit seinen globalen Partnern zu verfeinern und sie jährlich zu aktualisieren, um stets einen Schritt voraus zu sein und dabei Resilienz und Redundanz zu integrieren.

F3: Welche Bereitstellungsmodelle werden für die interkontinentale Konnektivität nachhaltiger oder strategischer?

Mit Blick auf die Zukunft der Infrastrukturversorgung fragte Fei Fryer nach tragfähigen Optionen für die Bereitstellung von Konnektivität angesichts sich verändernder Marktdynamiken. Fryer sprach über den Übergang von GÉANT von kurzfristig gemieteten Verbindungen zu langfristigenunwiderruflichen Nutzungsrechten (IRU), die den Zugang zu Unterseekabeln für bis zu 25 Jahre ermöglichen. Noch wichtiger ist der Wechsel vom Kapazitätskauf zurSpektrum-Akquisition, der es GÉANT ermöglicht, die Kapazität dynamisch an die Nachfrage und die technologische Entwicklung anzupassen.

„Wir können die Kapazität, die wir erhalten, je nach Bedarf und verfügbaren Technologien anpassen.“ Dieses Modell bietet Resilienz, Anpassungsfähigkeit und Zukunftssicherheit für ein schnell wachsendes Forschungsökosystem.

F4: Wie wirken sich regionale Unterschiede auf die globalen Partnerschaften von GÉANT aus?

Anschließend lenkte Fei die Diskussion auf die weichere, aber ebenso entscheidende Dimension der globalen Zusammenarbeit: kulturelle und organisatorische Vielfalt. Fryer erwiderte, dass die interne Vielfalt von GÉANT – über 40 gesprochene Sprachen unter den Mitarbeitern – eine solide Grundlage für kulturelles Verständnis schafft. Er betonte die Bedeutung von Zuhören, Flexibilität und zwischenmenschlichem Vertrauen beim Aufbau nachhaltiger globaler Beziehungen.

„Es gibt nicht die eine Art, Dinge zu tun... jeder bringt etwas mit an den Tisch.“

Thomas Fryer, Leiter Internationale Beziehungen bei GÉANT

„Wenn man die Leute nicht kennt, kann man nicht gut zusammenarbeiten“, schloss Fryer – eine zeitgemäße Erinnerung daran, dass in einer digitalen Welt Beziehungen nach wie vor entscheidend sind. Veranstaltungen wie dieTNC(die jährliche Netzwerkkonferenz von GÉANT) bieten wichtige persönliche Gelegenheiten, diese Beziehungen zu stärken und den Partnern zu helfen, unvermeidliche Herausforderungen durch gegenseitiges Vertrauen zu bewältigen.

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F5: Welche zukünftige Rolle wird GÉANT bei der Gestaltung der globalen R&E-Konnektivität spielen, insbesondere mit neuen Technologien?

Zum Abschluss des Interviews bat Fei Fryer, die Vision von GÉANT für seine Rolle in den kommenden Jahren zu teilen, da sich die Technologie und die branchenübergreifenden Anforderungen weiterentwickeln.

Fryer beschrieb zwei Hauptachsen. Die erste ist die strategische Nutzung derGlobal Gateway-Initiative der Europäischen Union, die den langfristigen Zugang zu Kabeln und regionale Partnerschaften unterstützt. Die zweite ist das Engagement von GÉANT im Bereich intelligenter Technologien – insbesondereUnterseekabel, die als Umweltsensoren dienen können.

„Intelligente Kabel... können uns helfen zu interpretieren, was unter dem Meer passiert.“ Durch das ProjektSUBMERSEerforschen GÉANT und die Projektpartner, wie diese Kabel Erdbeobachtungsdaten sammeln können, um die Katastrophenhilfe, die seismische Überwachung und die Klimaforschung zu unterstützen, indem sie Veränderungen in den Signalmustern unter dem Meeresboden erkennen.


Fazit: Kontinente, Kulturen und Herausforderungen verbinden

Wie Fryer im gesamten Gespräch deutlich machte, ist GÉANT weit mehr als ein Konnektivitätsanbieter. Es ist eine kollaborative Plattform, ein politischer Innovator und nun auch ein potenzieller Beitragender zur Umweltüberwachung. Seine einzigartige Mischung aus technischem Fachwissen, kulturellem Bewusstsein und strategischer Voraussicht stellt sicher, dass es ein zentraler Akteur in der globalen R&E-Netzwerklandschaft bleibt.

Rolle und Umfang

  • Profil: Interview mit Thomas Fryer: GÉANTs Vision für globale R&E-Konnektivität
  • Aktuelle Rolle: Das Interview mit Thomas Fryer: GÉANTs Vision für globale R&E-Konnektivität wird als Internet-Infrastruktur-Institution innerhalb des Internet-Infrastruktur-Ökosystems verfolgt.
  • Analytische Kategorie: Person

Signalkarte

  • Signale aus öffentlichen Quellen unterstützen eine Überwachung mit mittlerem Einfluss für die Sichtbarkeit der Infrastruktur und die Abhängigkeitsanalyse.
  • Entscheidungshorizont: Nächstes Quartal
  • Operative Relevanz: Mittel

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