• Private 5G ermöglicht die Fernsteuerung von Bulldozern über 2,5 km in der Cadia-Gold- und Kupfermine.
  • Markiert den Übergang von instabilem Wi-Fi zu einem skalierbaren 5G-Netz mit 175 Mbit/s Upload.

Was geschah:Private 5G steigert die Fernproduktivität im größten unterirdischen Bergwerk Australiens

Ericssonhat erfolgreich ein privates 5G-Netzwerk für die Cadia-Mine von Newmont in New South Wales eingesetzt, das die Fernsteuerung schwerer Maschinen ermöglicht – eine Weltpremiere für groß angelegte Bulldozer-Einsätze in einem Tagebau. Die Cadia-Mine ist das größte unterirdische Gold- und Kupferbergwerk Australiens.

Dieses neue System ersetzt eine zuvor unzuverlässige Wi-Fi-Konfiguration, die die betriebliche Skalierbarkeit behinderte. Mit Wi-Fi konnte Newmont nur schwer mehr als zwei Bulldozer in einem Umkreis von 100 Metern fernsteuern, bevor die Verbindungsinstabilität die Geräte unbrauchbar machte, was manchmal zu Produktionsausfällen von bis zu sechs Stunden in einer 12-Stunden-Schicht führte.

Dank der privaten 5G von Ericsson und der Antenna Integrated Radio, die von ihrer Massive-MIMO-Technologie angetrieben wird, kann Newmont nun bis zu 12 Bulldozer in einem 2,5 km breiten Baubereich von einer einzigen Basisstation aus fernsteuern, mit Upload-Geschwindigkeiten von bis zu 175 Mbit/s. Dies ermöglicht eine bessere Betriebskontrolle und erhöhte Sicherheit, da die Arbeiter schwere Maschinen aus sicherer Entfernung bedienen können.

Chris Twaddle, Direktor der Prozesssteuerung bei Newmont, erklärte, dass die Lösung „eine langfristige digitale Transformation für den intelligenten Bergbau“ auf seinen Weltklasse-Standorten ermöglicht. Manish Tiwari von Ericsson betonte, wie diese Implementierung das Potenzial industrieller 5G-Anwendungen verdeutlicht, insbesondere in Umgebungen mit begrenztem Spektrum.

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Warum das wichtig ist

Die Cadia-Implementierung markiert einen bedeutenden Fortschritt bei der Anwendung privater 5G für industrielle Zwecke, insbesondere in Branchen mit schwierigen Umweltbedingungen wie dem Bergbau. Der Wechsel von Wi-Fi zu 5G adressiert zentrale betriebliche Probleme – insbesondere unzuverlässige Konnektivität und begrenzte Gerätereichweite – indem er eine konsistente, skalierbare Breitbandabdeckung bietet.

Dank Ericssons Massive-MIMO-Technologie arbeitet das Netzwerk im mittleren Bandspektrum, um die Abdeckung zu erweitern und die Upload-Geschwindigkeit zu verbessern. Dies ermöglicht datenintensivere Anwendungen wie Echtzeit-Videosteuerung und ferngesteuerte Maschinen, die für die digitale Transformation des Bergbaus grundlegend sind.

Durch die Reduzierung der Anzahl benötigter Funkgeräte und die Rationalisierung der Infrastruktur demonstriert diese Implementierung die wirtschaftliche und funktionale Machbarkeit privater 5G-Netzwerke. Darüber hinaus gehen ihre Auswirkungen über den Bergbau hinaus und bieten ein Modell für Automatisierung und Sicherheit in anderen Schwerindustrien wie Öl und Gas, Häfen und Logistik.

Das Projekt spiegelt auch die wachsende Führungsrolle Australiens bei der 5G-Einführung wider, die mit der Ernennung von Ludvig Landgren zum Regionalleiter bei Ericsson zusammenfällt und eine strategische Ausrichtung auf industrielle Anwendungen in Ozeanien signalisiert.