Signal-Briefing / Globale Trends der nationalen Telekommunikation

Ericsson erweitert EIAP auf Kernnetzautomatisierung

Ericsson erweitert EIAP zur Unterstützung der Kernnetzautomatisierung und vereint RAN- und Kernsteuerung mit cApps und Echtzeit-Netzwerkdaten.

Ericsson erweitert EIAP auf Kernnetzautomatisierung

Quellen

Öffentliche Quellen, die für diesen Artikel verwendet wurden.

InhaltstypSignal-Briefing
Primäre DomainMarkt
ThemaTechnologie
AuswirkungenMittel
KonfidenzHohe Konfidenz (93%)

Direkte öffentliche Quellen

Ericsson hat seine intelligente Automatisierungsplattform erweitert, um die Automatisierung des Kernnetzes neben der RAN-Automatisierung zu unterstützen. Die Maßnahme führt cApps ein, ergänzt Streaming von Daten mit geringer Latenz durch ESPE und positioniert EIAP als breitere Plattform für autonome Netzwerkoperationen von CSPs. Das öffentliche Signal ist, dass die Telekom-Automatisierung zunehmend plattform- und ökosystemgetrieben wird.

• Die Plattform wird neue cApps neben den bestehenden RAN-orientierten rApps ausführen

• Ericsson will EIAP als Ankerpunkt für die domänenübergreifende Telekom-Automatisierung etablieren


Die Fakten

Ericsson hat seine intelligente Automatisierungsplattform erweitert, um die Automatisierung des Kernnetzes zu unterstützen, und schafft damit eine einheitliche offene Plattform für RAN und Kernnetz. Sie wird neue cApps mit Fokus auf das Kernnetz neben bestehenden rApps ausführen. Das Unternehmen ergänzt zudem Ericsson Stream Processing and Enrichment im Network Manager, um Ereignisdaten mit geringer Latenz von Ericsson RAN-, Kern- und O-RAN-Knoten in Echtzeit zu sammeln, zu verarbeiten und bereitzustellen. EIAP wird bereits von CSPs genutzt, darunter AT&T, Swisscom, Telstra und Vodafone.

Die Bewertung

Diese Entwicklung macht EIAP von einem RAN-spezifischen Werkzeug zu einem domänenübergreifenden Automatisierungsanker – jener Art von Plattformstrategie, die den Telekom-Softwarewettbewerb vom Funktionsrennen zum Ökosystemwettbewerb wandelt. Ericsson setzt darauf, dass die Öffnung der cApp-Entwicklung Drittentwickler anzieht, wie es die rApps für den RAN-Bereich getan haben. Für BTW-Leser lautet das Signal: Die Netzwerkautomatisierung wird zum Positionierungsspiel – wer die Plattformschicht besitzt, bestimmt die Regeln. Der anfängliche Wert wird von glaubwürdigen cApp-Anwendungsfällen und messbaren betrieblichen Ergebnissen abhängen.

Worauf zu achten ist

Achten Sie auf namentlich benannte cApp-Starts, frühe Betreibereinführungen jenseits der RAN-Automatisierung und den Nachweis, dass ESPE eine Echtzeit-Regelung in geschlossenen Schleifen über RAN- und Kernbereiche hinweg unterstützen kann.

Signalbericht

  • Signal: Ericsson erweitert EIAP auf Kernnetzautomatisierung
  • Region: Global
  • Marktklasse: Globale Trends der nationalen Telekommunikation

Betriebspräsenz

  • RAN-Automatisierungsplattform (rApps)
  • Kernnetzautomatisierungsplattform (cApps)
  • Echtzeit-Netzwerkdatenverarbeitung (ESPE)

Marktkontext

  • Operative Relevanz: Mittel
  • Zeithorizont: Nächstes Quartal

Was ansehen?

  • CSPs wie AT&T, Swisscom, Telstra, Vodafone
  • Ericsson Network Manager
  • Drittentwickler-Ökosystem für rApps und cApps

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