Zusammenfassung

  • Der Anschluss kann kaufmännisch aktiv und betrieblich dennoch verschwunden sein.

  • Diese Trennung wird mit dem britischen Umstieg auf digitale Telefonie wichtig. Der im Juli 2026 aktualisierte Regierungsfahrplan nennt den 31. Januar 2027 als Termin, bis zu dem die Nutzer des Openreach-PSTN auf neue Dienste umgestellt sein sollen. Dabei ändert sich nicht nur das Übertragungsverfahren. Ein Teil der Stromversorgung wandert vom alten Leitungsnetz in die Wohnung.

Eine Stunde ist eine Untergrenze

Ofcom erklärt, dass digitale Festnetzanschlüsse Netzstrom benötigen und ohne Ersatzversorgung bei einem Stromausfall nicht funktionieren. Wer auf den Festnetzanschluss angewiesen ist und weder ein nutzbares Mobiltelefon noch verlässlichen Mobilfunkempfang hat, muss vom Anbieter kostenlos eine Lösung für mindestens eine Stunde erhalten. Einige Angebote halten laut Ofcom bis zu sieben Stunden.

Dieser Anspruch ist notwendig, aber eng umrissen. Die eine Stunde sagt nichts über die Dauer des nächsten Ausfalls, den Zustand eines gealterten Akkus oder die tatsächlich angeschlossenen Geräte. Sie ist eine Mindestanforderung an das Angebot für berechtigte Kunden, kein Messwert für eine bestimmte Wohnung.

Der staatliche Aktionsplan zur Telecare zieht deshalb eine zweite Grenze: Kein Nutzer soll umgestellt werden, bevor eine kompatible und funktionierende Lösung bestätigt ist. Die Anbieter haben zudem zugesagt, auf Lösungen oberhalb der einstündigen Mindestdauer hinzuarbeiten. Funktionieren muss die installierte Kombination — nicht nur das Modell im Datenblatt.

Primärquellen