Signal-Briefing / Globale Trends der nationalen Telekommunikation

Deutsche Telekom treibt 3D-Netzwerk für 6G voran

Das 6G-TakeOff-Projekt der Deutschen Telekom testet die Integration terrestrischer, luftgestützter und satellitengestützter Netzwerke für eine Konnektivität der nächsten Generation.

Deutsche Telekom treibt 3D-Netzwerk für 6G voran
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Deutsche Telekom treibt 3D-Netzwerk für 6G voran wird von BTW Media profiliert, da veröffentlichte Belege es mit Internetinfrastruktur, Governance, betrieblichen Abhängigkeiten oder Marktsichtbarkeit in Verbindung bringen.

  • Das 6G-TakeOff-Projekt der Deutschen Telekom hat Demonstratoren gebaut, die terrestrische Türme, Drohnen (UAVs) und Satelliten integrieren.
  • Die Initiative untersucht nahtloses Handover, Edge Computing und Feeder-Link-Technologie für zukünftige 6G-Netze.

Was passiert ist: Drei Demonstratoren zeigen die wichtigsten 3D-Networking-Fähigkeiten

Die Deutsche Telekom (DT) hat bedeutende Fortschritte im 3D-Networking angekündigt, einem Ansatz, der terrestrische, luftgestützte und satellitengestützte Schichten zu einem einheitlichen Kommunikationsnetz kombiniert. Die Arbeiten wurden im Rahmen des 2022 gestarteten Projekts 6G-TakeOff mit einem Budget von 14,3 Millionen US-Dollar durchgeführt, das zu 73 % vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wurde.

Das Projekt hat drei Demonstratoren hervorgebracht, die jeweils einen anderen Aspekt der 3D-Netzwerkarchitektur adressieren. Der erste testete das Handover von Geräten zwischen terrestrischen Basisstationen, unbemannten Luftfahrzeugen (UAVs) und der Satellitenausrüstung auf einem 146 Meter hohen Turm der Universität Bremen. Dieser Aufbau ermöglichte es den Forschern zu untersuchen, wie die Netzwerkschichten nahtlos kommunizieren können.

Der zweite Demonstrator untersuchte das Mobile Edge Computing (MEC) nicht-terrestrischer Netze (NTN) und zeigte, dass Edge-Dienste auch in der Luft oder im Weltraum funktionieren können. Der dritte testete die Feeder-Link-Technologie unter Verwendung leichter Richtantennen und fortschrittlicher Strahlschwenktechniken, um stabile Verbindungen zwischen UAVs und Bodenstationen aufrechtzuerhalten.

Das Projekt hat außerdem sieben Patentanmeldungen hervorgebracht, was die technologische Innovation bei Netzwerkorchestrierung, Strahlformung und Integrationsmethoden widerspiegelt. Zu den teilnehmenden Entitäten gehörten Airbus, das Fraunhofer-Institut, Telefónica Deutschland, NXP Semiconductors und Rohde & Schwarz.

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Warum das wichtig ist

3D-Networking ist ein wesentlicher Bestandteil zukünftiger 6G-Systeme, bei denen Geräte auf eine Kombination aus terrestrischer und nicht-terrestrischer Infrastruktur angewiesen sein werden. Durch die Ermöglichung von nahtlosem Handover und Edge Computing in dynamischen Umgebungen gehen die DT und ihre Partner wichtige Herausforderungen in Bezug auf Dienstkontinuität, Kapazität und Resilienz an.

Thomas Lips, Senior Vice President für RAN-Disaggregation und -Implementierung bei der Deutschen Telekom, sagte, das Projekt biete „wertvolle Einblicke, wie zukünftige 6G-Systeme die Dienstkontinuität, Resilienz und Kapazität dort verbessern könnten, wo sie benötigt werden“. Die Demonstratoren legen auch den Grundstein für eine sektorübergreifende Zusammenarbeit, die entscheidend sein wird, während Europa und andere Regionen betriebsfähige 6G-Netze entwickeln.

Obwohl 6G-TakeOff nur einen bescheidenen Schritt in Richtung des vollständigen 6G-Einsatzes darstellt, verdeutlicht es den Umfang und die Komplexität der Integration mehrerer Netzwerkschichten und unterstreicht die Bedeutung gemeinsamer Innovation in der Telekommunikation.

Signalbericht

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  • Operative Relevanz: Mittel
  • Zeithorizont: Nächstes Quartal

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