Apples Optic ID, implementiert im Vision Pro, nutzt die Iriserkennungstechnologie für schnelles Entsperren, Autorisierung von Apple Pay, Anmelden bei Apps und Zugriff auf sensible Daten. Trotz der hohen Sicherheit von Optic ID bestehen weiterhin Herausforderungen wie Nutzergewohnheiten, Umgebungsbedingungen und Optimierung, die eine breite Akzeptanz einschränken. Die biometrische Erkennung, einschließlich Iris-Scan, ist ausgereift, aber es ist entscheidend, Sicherheit und nahtlose Benutzerfreundlichkeit in Einklang zu bringen, wobei derzeit die Fingerabdruck- und Gesichtserkennung bei Smartphones vorherrscht.
Nach der Markteinführung von Vision Pro in den USA hat Apple die Funktion Optic ID, die auf dieses Headset angewendet wird, näher erläutert. Optic ID, das die Iriserkennungstechnologie verwendet, ermöglicht schnelles Entsperren, Autorisierung von Apple Pay, Anmelden bei Drittanbieter-Apps und Zugriff auf sensible persönliche Informationen, die automatisch von Apps unterstützt werden, die Face ID und Touch ID verwenden, aufgrund seiner Iriserkennungsfähigkeit.
Im Wesentlichen erfasst Optic ID Bilder der Iris, indem es unsichtbares Licht (nahes Infrarotlicht) von LEDs aussendet, vergleicht die Irisdaten mit den in der Secure Enclave gespeicherten biometrischen Daten, um sicherzustellen, dass nur registrierte Benutzer das Gerät verwenden können, und aktualisiert die gespeicherten Irisdaten nach jeder erfolgreichen Authentifizierung. Apple gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Fremde Vision Pro mit Optic ID entsperren, geringer als eins zu einer Million ist, ähnlich wie bei Face ID.
Lesen Sie auch: Die Morgendämmerung einer neuen VR-Ära: Apple Vision Pro jetzt erhältlich Optic ID bietet ein wirklich nahtloses Erlebnis Um spezifische Benutzergruppen anzusprechen, unterstützt Vision Pro nicht nur die vollständige Deaktivierung von Optic ID, sondern ermöglicht auch die Erkennung von Optic ID mit nur einem Auge. Apple betont, dass das Aussenden von unsichtbarem Licht von LEDs keine Gefahr für das menschliche Auge darstellt.
In Bezug auf die Sicherheit ermöglicht Optic ID bis zu fünf Übereinstimmungsversuche und unterstützt das Löschen aller Geräteinformationen nach mehreren fehlgeschlagenen Übereinstimmungen oder Passworteingaben. Die Produktform des Vision Pro erfordert, dass nur Optic ID ein wirklich konsistentes Erlebnis bieten kann.
Die Implementierung von Optic ID bedeutet, dass Apple ein biometrisches Erkennungssystem etabliert, das Touch ID und Face ID umfasst, wobei seine Anwendung auf Vision Pro durch die Produktmerkmale seines MR-Headsets motiviert ist, bei denen Touch ID und Face ID betriebliche Hindernisse darstellen und das für Apple wichtige konsistente Erlebnis beeinträchtigen können. Es gibt Herausforderungen bei der Implementierung Tatsächlich ist die Iriserkennungstechnologie wie Optic ID nicht neu. Bereits 2015 boten Fujitsu und Nokia die Iriserkennungsfunktion in entsprechenden Modellen an.
Anschließend stattete Samsung 2016 das Galaxy Note7 mit der Iriserkennungstechnologie aus und unterstützte diese Technologie weiterhin in der späteren Galaxy S8-Serie. Angesichts ihres Beitrags zur Verbesserung der Sicherheit und der „fortschrittlichen“ Natur ihrer Implementierung ist die Iriserkennungstechnologie für Benutzer attraktiv. Allerdings steht sie wie jede neue Technologie vor vielen Herausforderungen. Die erste Herausforderung liegt in den Benutzergewohnheiten, da das Tragen von Kontaktlinsen, insbesondere farbigen, die Erkennungsgenauigkeit beeinträchtigen kann.
Obwohl Algorithmen die Auswirkungen farbiger Linsen erkennen und ausschließen können, beeinträchtigt die vielfältige Natur dieser Produkte die Konsistenz und damit den Komfort der Iriserkennung für die Benutzer. Darüber hinaus müssen Benutzer bei der Anwendung auf Smartphones während der Erkennung einen angemessenen Abstand und Winkel zwischen ihren Augen und den relevanten Sensoren des Geräts sicherstellen, was eine etwas erzwungene Nutzungsgewohnheit darstellt und die Akzeptanz verringert. Eine weitere Herausforderung ergibt sich aus der Umgebung und den Nutzungsszenarien.
Obwohl die Iriserkennung bei schwachen Lichtverhältnissen wie völliger Dunkelheit, schwachem Licht und diffusem Licht aufgrund der Verwendung von unsichtbarem Licht zur Bilderfassung gut funktioniert, wird sie in Umgebungen mit starkem Licht beeinflusst, was zu einer geringeren Erkennungsgenauigkeit führt. Zudem ist die Genauigkeit der Iriserkennung bei relativ großen Entfernungen und dynamischen Szenarien relativ geringer.
Kein signifikanter Vorteil gegenüber Face ID Darüber hinaus sind die Optimierung des Iriserkennungserlebnisses und die Lösung von Kostenproblemen Herausforderungen, denen diese biometrische Technologie heute gegenübersteht. Ohne gründliche Optimierung kann die Iriserkennungsfunktion unter Problemen wie langsamer Reaktionszeit, geringer Erkennungsgeschwindigkeit und geringer Genauigkeit leiden. Was die Kosten betrifft, da die Iriserkennung keine signifikanten Vorteile gegenüber der 3D-Gesichtserkennung bietet, sind Preisabstriche erforderlich, um mehr Benutzer anzuziehen.
Da fast alle modernen Smartphones die Iriserkennungstechnologie aufgegeben haben, liegt ihr Scheitern, eine breite Akzeptanz zu erlangen, im Gegensatz zur Fingerabdruckerkennung, hauptsächlich an Problemen mit der Benutzererfahrung oder den Kosten. Insgesamt ist die biometrische Erkennungstechnologie mittlerweile relativ ausgereift, wobei verschiedene Technologien unterschiedlichen Sicherheitsstufen entsprechen. Ihre Anwendung auf verschiedene Produkte erfordert jedoch ein Gleichgewicht zwischen Sicherheit und einer möglichst nahtlosen Bequemlichkeit.
Daher werden Fingerabdruckerkennung und Gesichtserkennung auf absehbare Zeit die dominierenden Konfigurationen für Smartphones bleiben, während der potenzielle Ersatz beider durch andere biometrische Erkennungstechnologien im Laufe der Zeit bestätigt werden muss.

