Zusammenfassung

  • Vom FY26-Gesamtumsatz von 4,626 Millionen Pfund waren 0,400 Millionen Zuschüsse; 2,038 Millionen der 4,226 Millionen Verkaufserlöse stammten aus der Bridgestone-iTrack-Lizenz.
  • Mehr als 25 Prozent Gesamtwachstum in FY27 erfordern deutlich schneller steigende Verkäufe von SAWsense und Translogik, bevor der iTrack-Satz in FY28 erneut fällt.

Eine Summe mit drei verschiedenen Quellen

Der Gesamtumsatz sank um 17 Prozent auf 4,626 Millionen Pfund. Darin stecken 4,226 Millionen Verkaufserlöse und 0,400 Millionen Zuschüsse. Von den Verkäufen entfielen 1,261 Millionen auf Translogik, 0,927 Millionen auf SAWsense und 2,038 Millionen auf iTrack.

Die ausgewiesenen 1,327 Millionen Pfund für SAWsense enthalten also den Zuschuss. Er kann Entwicklung bezahlen und den Cashbedarf senken. Er belegt nicht, dass Kunden bereits Sensoren in Serie kaufen.

iTrack hat eine andere Ökonomie. Transense verkaufte 2020 die operative Infrastruktur an Bridgestone und vergab eine exklusive Zehnjahreslizenz. In FY26 erzeugten 2,038 Millionen Pfund Lizenzumsatz 1,994 Millionen operativen Segmentgewinn. Das waren 44 Prozent des Konzernumsatzes und weiterhin die wichtigste wirtschaftliche Stütze.

Für die operativen Einheiten liegt die Hürde bei rund 53 Prozent

Mehr als 25 Prozent Wachstum bedeuten für FY27 einen Umsatz von über 5,782 Millionen Pfund. Der iTrack-Stücksatz bleibt dieses Jahr unverändert, doch Installationsmengen und Dollar-Pfund-Kurs beeinflussen den Betrag.

Bleiben iTrack bei 2,038 Millionen und Zuschüsse bei 0,400 Millionen, müssen SAWsense und Translogik gemeinsam mehr als 3,344 Millionen Pfund kommerziellen Umsatz erzielen. In FY26 waren es 2,188 Millionen. Das entspricht rund 53 Prozent Zuwachs. Diese Rechnung ist keine Segmentprognose des Vorstands; sie macht die Last hinter dem Konzernziel sichtbar.

Das zugrunde liegende iTrack-Volumen stieg um etwa 7 Prozent. Trotzdem fielen die Lizenzerlöse um 34 Prozent, weil der Vertragssatz um 40 Prozent sank und der Dollar schwächer wurde. Mögliche Installationen sind erst Umsatz, wenn sie tatsächlich erfolgen und vertragliche Zahlungen auslösen.

In FY28 fällt der Satz um weitere 33 Prozent auf 40 Prozent des ursprünglichen Niveaus; im Juni 2030 endet die Lizenz. Mechanisch auf FY26 angewandt, ergäbe die Senkung rund 1,37 Millionen Pfund vor Volumen- und Währungseffekten. Das ist keine Prognose, zeigt aber die zu ersetzende Lücke.

Hinter dem Brutto-Cash steht eine Finanzierung

Transense erzeugte 0,885 Millionen Pfund operativen Cashflow. Anlagen kosteten 0,533 Millionen, immaterielle Investitionen 0,783 Millionen; zusammen flossen 1,316 Millionen ab. Eine an Vermögenswerten besicherte Finanzierung von 0,967 Millionen half, den Kassenbestand auf 1,500 Millionen zu erhöhen.

Nach den Anlagenkrediten betrug der ausgewiesene Netto-Cash 0,570 Millionen Pfund. Die 1,50 Millionen sind daher kein frei verfügbares Wachstumsbudget. Daneben stehen Rückzahlungen, Entwicklung und eine dünne Ertragsbasis: rund 0,02 Millionen bereinigter Vorsteuergewinn, aber 0,086 Millionen gesetzlicher Betriebsverlust.

Translogik erzielte 0,403 Millionen operativen Segmentgewinn, iTrack 1,994 Millionen. SAWsense verlor 0,788 Millionen; nicht zugeordnete Kosten ergaben einen Verlust von 1,695 Millionen. Das neue Geschäft finanziert sich noch nicht selbst.

Eine Pilotlinie ist kein Serienumsatz

Die SAWsense-Pilotlinie in Weston on the Green arbeitet. Eine Präzisions-Bondingmaschine für 0,435 Millionen Pfund ermöglicht wiederholbares Platzieren der Sensorelemente. Die Linie kann automatisierte Montage und Kalibrierung zeigen, Kleinserien bedienen und Verfahren an Kunden oder Tier-1-Zulieferer übertragen.

Das Modell kann kapitalarm sein, wenn Kunden es übernehmen. Zugleich kontrollieren diese die Qualifikation und ihren Produktstart. Ein technisch erfolgreiches Vorhaben kann lange Entwicklungsumsatz bleiben, bevor regelmäßige Lieferungen beginnen.

Transenses Anteil am Cummins-Projekt DriveSense ist rund 0,6 Millionen Pfund wert, bleibt aber finanzierte Entwicklung. Projekte in Elektroantrieben, Automatisierung und Robotik sollen in FY28 in Produktion gehen; ein Ziel ist keine Bestellung. Das nach Jahresende angekündigte Continental-Programm wird sechs Monate finanziert und soll nach erfolgreichem Abschluss mehr als 0,7 Millionen Pfund pro Jahr bringen. Es war kein FY26-Umsatz und die Jahresrate ist noch nicht realisiert.

Neue Translogik-Vertriebspartner erweitern den Zugang in Nordamerika, Europa und Nahost. Sie garantieren keinen Abverkauf. Belege wären Folgeaufträge, Softwareerlöse und Segmentgewinn.

Quellen