Zusammenfassung

  • RFC 5260 belegt einen Vergleich über ein ausgewähltes und normalisiertes Headerfeld, nicht die historische Wahrheit des darin genannten Zeitpunkts.
  • Eine belastbare Entscheidung hält rohe Headerfolge, Auswahl, Prüfung, Zone, Skriptstand, Ausführungszeit, Verzweigung und beobachtete Wirkung getrennt fest.

Das Monatsarchiv wechselte, obwohl die Nachricht gleich blieb

Ein Archivskript legte Nachrichten nach Jahr und Monat ab. Es ließ die Zone offen und übernahm damit die lokale Serverzone. Nach einer regionalen Migration fiel dieselbe Nachricht in einen anderen Kalendertag und Ordner.

Der Vergleich war korrekt. Seine Umgebung war nicht mehr dieselbe.

Index bezeichnet Lage, nicht Vertrauenswürdigkeit

Ohne index nimmt date das erste Feld des Namens. :index zählt ab eins; :last kehrt die Richtung um. Bei mehreren Namen wirkt auch deren Reihenfolge in der Skriptliste auf die Zählung.

Das ist reproduzierbare Syntax, kein Vertrauensmodell. Ein zusätzliches Gateway verschiebt ein Received:. Das RFC-Beispiel setzt ausdrücklich einen konstanten Feldversatz voraus. Wer nur „Index 2“ protokolliert, verliert nach einer Topologieänderung den Bezugspunkt.

False enthält mehrere Ursachen

Ein fehlendes Feld, ungültige Syntax, ein unmögliches Kalenderdatum und ein gültiger Nichttreffer liefern false. Für den Kontrollfluss reicht das; für Betrieb und Untersuchung nicht.

Auch :count eins besagt nur, dass das ausgewählte Feld ein gültiges Datum enthält. Es zählt weder die ganze Kette noch bewertet es Herkunft.

Die Zeitzone ist Teil der Ausführungspolitik

:originalzone bewahrt den angegebenen Offset. :zone projiziert auf einen festen Offset. Beide zusammen sind fehlerhaft; ohne beide gilt die lokale Zone.

Ein Offset beweist keinen Ort, keine Rechtsordnung und keine Sommerzeitgeschichte. Eine Umrechnung verbessert nicht die Provenienz; sie verändert die zivile Darstellung, die der Vergleicher sieht.

currentdate ist in einem Lauf stabil

Alle currentdate-Tests eines Laufs müssen denselben Zeitpunkt nutzen. So widerspricht sich ein Skript beim Tageswechsel nicht. Dieser Zeitpunkt ist dennoch weder Sendezeit noch erster Eingang, Zustellung, Lesen oder Genehmigung.

Das RFC weist darauf hin, dass Zeitabhängigkeit statische Analyse erschwert. Ohne Host, Zone und eingefrorenen Ausführungszeitpunkt lässt sich der historische Zweig nicht rekonstruieren.

Der Erzeuger bestimmt die Beweiskraft

Date: stammt typischerweise vom Absender und kann unterwegs geändert werden. Das oberste Received: wird typischerweise lokal erzeugt und ist von außen schwerer zu fälschen. Es kann lokalen Eingang stützen, aber weder den gesamten Pfad noch spätere Aktionen belegen.

Ein Parser bestätigt Form und Kalender. Er bestätigt nicht, wer die Uhr beherrschte.

Der notwendige Entscheidungsbeleg

Festzuhalten sind Nachrichten- und Headerhash, geordnete Headerliste, Name und konkretes Vorkommen, :index, :last und Listenreihenfolge, Rohwert, Syntax- und Kalenderprüfung, Originaloffset, angewandte Zone, normalisierter Wert und Datumsteil, Vergleicher, Schlüssel und Fähigkeiten, Skriptidentität und Version, Host und currentdate, genauer False-Grund, gewählte Aktion, Ausführung und Zielbeobachtung.

Der Beleg macht die Zeit nicht wahr. Er verhindert, dass eine lokale Berechnung ohne ihre Voraussetzungen weiterlebt.

Sources