Zusammenfassung

  • NANOG zählte bei der Wahl vom 20. bis 26. Oktober 178 Stimmen von 702 Wahlberechtigten; die Beteiligung lag bei 25,4 Prozent.
  • Alle vier Satzungsänderungen wurden angenommen. Die Zustimmung unter Ja- und Nein-Stimmen lag zwischen 89,5 und 97,7 Prozent; Enthaltungen zählen dabei nicht mit.

Die NANOG-Wahl 2026 brachte ein eindeutiges Ergebnis und einen weniger bequemen Nenner. Von 702 Wahlberechtigten gaben 178 ihre Stimme ab. Nach den von NANOG veröffentlichten Zahlen entspricht das einer Beteiligung von 25,4 Prozent. Adair Thaxton und Marlin Martes wurden für dreijährige Amtszeiten gewählt, die am 1. Januar 2027 beginnen. Auch alle vier vorgeschlagenen Satzungsänderungen passierten.

Die Zustimmungswerte wirken deutlich: 97,7 Prozent für §4.1.1, 89,5 Prozent für §4.3, 95,3 Prozent für §10.3 und 97,6 Prozent für §10.3.1. Berechnet werden sie jedoch aus Ja- und Nein-Stimmen; Enthaltungen bleiben außen vor. Die Änderung zur Zusammenarbeit mit anderen Organisationen erhielt 172 Ja- und vier Nein-Stimmen bei zwei Enthaltungen. Die 97,7 Prozent sind 172 von 176, nicht 172 von allen 178 Stimmzetteln.

Die vier Änderungen aktualisieren die Liste der Organisationen in der Verbindungsklausel; präzisieren die Grenze von sechs aufeinanderfolgenden Jahren im Vorstand und die einjährige Pause vor einer Rückkehr; legen elektronische Abstimmungen während einer NANOG-Konferenz für mindestens 48 Stunden fest; und erlauben kurze Kandidatenvorstellungen bei einer Mitgliederversammlung und/oder einer offenen Plenarsitzung. NANOG begründet das Paket damit, die Satzung an die jüngere Praxis anzupassen.

Damit ist starke Zustimmung unter den Abstimmenden belegt. Über die übrigen 524 Wahlberechtigten sagt die veröffentlichte Seite nicht, warum sie keine Stimme abgegeben haben. Nichtteilnahme ist weder ein Nein noch ein stilles Ja. Belegt ist nur: 178 Personen stimmten ab, und die Teilnehmenden nahmen alle vier Änderungen an.

In Wahlberichten steht die große Zustimmungszahl gern in der Überschrift; die Beteiligung rutscht in die Fußnote. Die Rechnung entscheidet nicht über NANOGs Autorität. Sie markiert, was dieses Ergebnis zeigen kann. Wer von breiter Zustimmung spricht, sollte die Gruppe benennen: die gezählten Stimmen, nicht sämtliche Wahlberechtigten.

Quellen: NANOG-Wahlergebnis 2026 · vorgeschlagene Satzungsänderungen · NANOG-Satzung.