Zum Hauptinhalt springen

Briefing-Desk

Neueste Briefings

Kompakte Berichterstattung über die Entwicklungen, die Internet-Governance und -Infrastruktur prägen. Durchstöbern Sie jeden Bereich nach aktuellen Nachrichten, Kontext und Beobachtungspunkten.

Abdeckung

Markt / Trends / Globale Trends / Globale Cloud-Dienste-Trends

In diesem Abschnitt: 5 Briefings
  1. ServiceNows 52% weniger Kosten gelten zunächst für Claude

    Fertige MCP-Werkzeuge verlagern Fachlogik in die Plattform. Der veröffentlichte Test zeigt einen Vorteil auf der Client-Seite, aber keine entsprechende Ersparnis für den gesamten Geschäftsablauf.

  2. RingCentral öffnet Gespräche, nicht jede Handlungsvollmacht

    Neue Verbindungen bringen Anrufe und Nachrichten in externe KI-Assistenten. Ob daraus ein wirtschaftlicher Vorteil entsteht, entscheidet sich zwischen Leserecht, konkretem Auftrag und freigegebener Ausführung.

  3. Adobes AI-first-ARR liegt über 650 Millionen Dollar – der Rückkauf bindet 88 Prozent des operativen Cashflows

    Zwei Maschinen arbeiten bei Adobe mit sehr unterschiedlicher Größe. Das AI-first-ARR wächst um mehr als 150 Prozent, liegt mit über 650 Millionen Dollar aber erst knapp oberhalb von 2,36 Prozent des gesamten ARR. Die Aktienrückkäufe sind längst kein junges Experiment: Im dritten Quartal flossen 2,232 Milliarden Dollar ab, 88,5 Prozent des operativen Cashflows. Die eine Maschine soll den Gewinn künftig vergrößern. Die andere verkleinert schon heute die Zahl der Anteile, auf die er verteilt wird.

  4. Autodesks 1-Milliarden-Dollar-Anleihen tilgen den Kredit, nicht 994 Millionen Commercial Paper

    Autodesk verlängert mit der September-Emission nur einen Teil der MaintainX-Finanzierung. Die neuen Anleihen über insgesamt eine Milliarde Dollar haben einen präzisen Verwendungszweck: Ein gleich hoher Term Loan wird vollständig zurückgezahlt. Dagegen bleibt Commercial Paper mit einem Buchwert von 994 Millionen Dollar in der Pro-forma-Rechnung stehen. Es mindert weiterhin Dollar für Dollar die verfügbare revolvierende Kreditlinie. Ein konzentrierter Termin im Jahr 2027 verschwindet; die kurzfristige Refinanzierungsabhängigkeit bleibt.

  5. Alibaba Cloud trennt Plattform und regionale Vertragspartner

    Die aktualisierten Texte der internationalen Website gelten seit dem 11. September. Der Plattformanbieter in Singapur ersetzt nicht sämtliche regionalen Vertragspartner der Cloud-Dienste.

Abdeckung

Markt / Trends / Nordamerika-Trends / Nordamerika-Rechenzentrum-Trends

In diesem Abschnitt: 1 Briefing
  1. Project Phoenix plant 2 GW – doch Brennstoff und Strom sind noch nicht abgestimmt

    In Shippingport stehen zwei belastbare Angaben nebeneinander: Aligned Data Centers nennt für den künftigen Campus 2 GW, National Fuel für die neue Gasleitung 205.000 Dekatherm pro Tag. Sie messen nicht dasselbe. Dazwischen liegen Wirkungsgrad, Eigenverbrauch, Reserve, Bauphasen und der Austausch mit PJM. Der Spatenstich macht das Vorhaben sichtbar. Investierbar wird die Energiegeschichte erst, wenn alle Übergaben auf einer gemeinsamen Abrechnung erscheinen.

Abdeckung

Governance / RIR-Watchdog / AFRINIC / Berichte

In diesem Abschnitt: 2 Briefings
  1. AFRINICs Transferprotokoll erreicht September, das jüngste Ereignis bleibt im Juni

    AFRINICs kumulative Transferdatei wurde am 13. September 2026 erzeugt und nennt denselben Tag als Ende ihres Erfassungszeitraums. Das jüngste enthaltene Transferereignis stammt dennoch vom 18. Juni. Beides kann stimmen. Offen bleibt, was das Vorrücken der ersten Uhr über die zweite Uhr tatsächlich belegt.

  2. AFRINICs Entwurf nennt die Community bei der Gebührenmitteilung, nicht bei der Anhörung

    Zweimal sechzig Tage, aber nur einmal vor der Entscheidung: Der geltende AFRINIC-Text zählt Mitglieder und Community zur Anhörung. Im Entwurf vom August 2026 ist die Community erst wieder Adressatin, nachdem der Vorstand die Gebühren festgelegt hat.

Abdeckung

Governance / IETF

In diesem Abschnitt: 11 Briefings
  1. MPLS-IOAM macht unbekanntes Load-Balancing zur 19-Bit-Beschränkung

    Der vorsichtige Satz einer Spezifikation beginnt manchmal dort, wo das Wissen des Betreibers endet. In Revision 14 eines IETF-Entwurfs betrifft das einen MPLS-Knoten, dessen Load-Balancing-Verfahren unbekannt ist. Statt alle Bits einer laufenden Sequenz verändern zu dürfen, muss der Sender für den jeweiligen Flow einen 19 Bit langen Bereich festhalten.

  2. Eine Namespace-Kollision strich zwei PCEP-Fehler vor der IETF-Telekonferenz

    In einem Protokoll ist eine Fehlernummer kein Etikett, sondern eine Handlungsanweisung in Kurzform. Revision 17 des PCEP-Entwurfs für flexible optische Netze entfernte zwei solche Anweisungen, nachdem die IESG-Prüfung zeigte: Nummer 24 war im PCEP-Register längst mit einer anderen Bedeutung belegt.

  3. Bei DKIM2 kann „pass“ eine Ausnahme statt Ausrichtung bedeuten

    Ein Prüfergebnis ist nur so belastbar wie die Frage, die tatsächlich gestellt wurde. Im Entwurf `draft-chuang-dkim2-sender-policy-01` kann das Kennzeichen `unaligned` bewirken, dass eine DMARC-Ausrichtungsprüfung nicht erwartet wird und das Ergebnis dennoch `pass` lautet. Revision 01 stärkt die Voraussetzungen für diese Ausnahme. Sie löst aber nicht das Governance-Problem, dass eine nachgewiesene Ausrichtung und ein bewilligter Verzicht gleich aussehen.

  4. Eine gültige Signatur beweist nicht, was der Freigebende gesehen hat

    Digitale Freigaben scheitern nicht nur an falschen Signaturen. Gefährlicher ist der Fall, in dem die Signatur stimmt, die prüfbare Darstellung stimmt und trotzdem ein anderer Bildinhalt vor der entscheidenden Person stand. Version 01 eines neuen Vorschlags benennt diese Restlücke nun ausdrücklich und trennt technische Evidenz von organisatorischer Befugnis.

  5. Ein IPR-Hinweis im Entwurf ist nicht das Offenlegungsregister der IETF

    Mit Version 05 ist im OAuth-Entwurf zum Authorization Posture Mechanism eine ausführliche Patent- und Lizenznotiz aufgetaucht. Für Implementierer ist das ein wichtiges Signal, aber noch kein vollständiger Rechte-Datensatz: Der Text verweist selbst auf das Datatracker-Register als maßgeblich, während dort zum Recherchezeitpunkt keine Verknüpfung zu genau diesem Entwurf abrufbar war.

  6. Eine signierte Zugriffsabsicht beweist nicht, was ein Bot danach tut

    Der neue individuelle Internet-Draft `terms.txt` will maschinellen Zugriff vor der Auslieferung verhandelbar machen: Ein Agent nennt seinen Zweck, weist gegebenenfalls Delegation und Zahlung nach und erhält für die konkrete Antwort eine signierte Quittung. Das schafft zurechenbare Tatsachen an einer Grenze. Hinter dieser Grenze bleibt das spätere Verhalten offen.

  7. Der Entwurf zur PQC-Bereitschaft nennt eine Implementierung, schließt aber keine der fünf Lücken

    Lauffähiger Code ist ein wichtiger Befund. Er ist aber kein Blankoscheck für weiter reichende Aussagen. Revision 04 eines individuellen Internet-Drafts zur Post-Quanten-Bereitschaft führt nun einen Treiber für eine Zertifizierungsstelle, eine einzelne Administrationsumgebung und Beobachtungen an klassischen Zertifikaten auf. Die fünf Lücken des Entwurfs betreffen dagegen Exporte aus mehreren Protokollen und deren netzweite Zusammenführung. Gute Governance hält diese Ebenen auseinander.

  8. Das VXLAN-Register öffnet 39 Bit, während der Pakettext 24 weiter reserviert

    Ein Register beschreibt, welche Protokollstellen künftig vergeben werden dürfen. Der Pakettext beschreibt, was Geräte heute senden und empfangen. Im VXLAN-bis-Entwurf 08 tragen beide Beschreibungen für dieselben 24 Bit noch verschiedene Zustände: Unassigned in der geplanten IANA-Tabelle, Reserved im Frame-Format. Solange dort Nullen stehen, bleibt die Differenz unsichtbar. Die erste genehmigte Erweiterung braucht jedoch eine eindeutige Übergangsregel.

  9. Der Standardmodus von COSE HPKE authentifiziert den Absender nicht

    Ein COSE-Objekt lässt sich mit dem vorgesehenen Empfängerschlüssel öffnen, und alle kryptografischen Prüfungen sind erfolgreich. Damit steht noch nicht fest, wer es gesendet hat oder ob diese Stelle die enthaltene Handlung auslösen durfte. Im jüngsten COSE-HPKE-Entwurf wählt das Fehlen des geschützten Headers `psk_id` automatisch den Base-Modus. Er schützt für den Empfänger, authentifiziert im HPKE-KEM aber keinen Absender.

  10. Eine änderbare Port-Zuordnung braucht einen Ausnahmebeleg

    Ein Orchestrator wählt einen möglichen Anschlusspunkt und folgt einer Referenz zum physischen Port. Von dieser kleinen Zuordnung kann abhängen, ob ein Dienst bestellt oder verworfen wird. Im IVY-Entwurf, der jetzt im IETF Last Call liegt, stammt der Wert normalerweise aus automatischer Erkennung; in Ausnahmefällen darf er von Hand überschrieben werden. Im Datenfeld sehen beide Wege gleich aus.

  11. OCM kann ein Mitglied entfernen, ohne den Dateischlüssel zu rotieren

    Ein Nutzer kann aus einer föderierten Gruppe verschwinden, während sein altes Gerät weiterhin das Material besitzt, mit dem es dieselbe Datei entschlüsselt hat. Beides widerspricht sich im neuen OCM-Entwurf nicht. Der MLS-Epoch wechselt; der Dateischlüssel muss es nicht. Damit wird „entfernt“ zu einer präzisen Aussage über die Mitgliedschaft, aber noch nicht zu einem vollständigen Widerrufsnachweis.

Abdeckung

Markt / Trends / Europa- und Nahost-Trends / Nationale Telekommunikationstrends in Europa und dem Nahen Osten

In diesem Abschnitt: 3 Briefings
  1. 16,2-mal EBITDA für die Türme: Ziggo muss den Schuldenabbau noch belegen

    Ein Verkaufspreis kann präzise sein und die wirtschaftliche Wirkung trotzdem offenlassen. Liberty Global hat für die niederländischen Türme von VodafoneZiggo 669 Millionen Euro vereinbart. Was einem künftigen Ziggo-Aktionär fehlt, ist die Anschlussrechnung: Nettozufluss, getilgtes Schuldinstrument und die laufende Verpflichtung, die an die Stelle des Eigentums tritt.

  2. United Internet: Der Sparplan hat zwei Zeitachsen

    Die Restrukturierung soll das Ergebnis 2026 belasten. Die Mittel für weitere Investitionen wollen IONOS und 1&1 Versatel jedoch zu unterschiedlichen Zeitpunkten und Bedingungen freisetzen.

  3. Orange macht den Zustand optischer Links zur Wartungsgrundlage

    Der Versuch mit Nokia nutzt bereits installierte Technik, um Störungen genauer einzugrenzen. Wirtschaftlich zählt, ob daraus begründete Eingriffe und bessere Kapazitätsentscheidungen werden.

Abdeckung

Markt / Trends / Globale Trends / Globale Trends der nationalen Telekommunikation

In diesem Abschnitt: 1 Briefing
  1. Cisco: Korrigierte IOS-XR-Versionen verändern den Wartungsaufwand

    Mit IOS XR 26.2.2 und 26.3.1 nennt Cisco nun integrierte Fehlerkorrekturen. Netzbetreiber müssen trotzdem entscheiden, welchen Aufwand ein Versionswechsel gegenüber einzelnen Wartungspaketen verursacht.

Abdeckung

Governance / RIR-Watchdog / LACNIC / Berichte

In diesem Abschnitt: 2 Briefings
  1. LACNICs Wählerverzeichnis zählt 12.609 Organisationen – aber keine Revisionszeit

    Für die Vorstandswahl 2026 stellt LACNIC ein durchsuchbares Wählerverzeichnis bereit. Die Summen stimmen, doch während der laufenden Einspruchsfrist verrät die Anzeige nicht, welche Fassung ein Mitglied gerade prüft.

  2. LACNICs KI-Client löst ein Modell auf und chattet danach ohne Auflösungs-ID

    Die Version 1.6.0 des PAI-Java-Clients trennt die Abfrage einer Modellzuordnung vom eigentlichen Chat. Anbieter und Modell stehen in beiden Ergebnissen – eine gemeinsame Kennung für den geprüften Konfigurationsstand fehlt im öffentlichen Vertrag jedoch.

Abdeckung

Markt / Trends / Afrika-Trends / Trends der nationalen Telekommunikation in Afrika

In diesem Abschnitt: 1 Briefing
  1. Africell verbindet EXIM-Finanzierung und Gerätebeschaffung

    Der angekündigte Kredit macht Exportfinanzierung zu einem Faktor der Netzbeschaffung. Förderfähige Technik, Auszahlung und bessere Dienste müssen jedoch getrennt belegt werden.

Abdeckung

Markt / Trends / Nordamerika-Trends / Institutionelle Trends in Nordamerika

In diesem Abschnitt: 5 Briefings
  1. Rocket Lab stellt die Auswahl für NASAs Mars-Relais infrage

    Der berichtete Vergabeprotest betrifft Teilnahmevoraussetzungen und technische Bewertung. Ob daraus eine Korrektur, ein anderer Zuschlag oder eine Terminänderung folgt, ist offen.

  2. Gen Digitals Verwaltungsrat bleibt, die Vorstandsvergütung fällt durch

    Die Hauptversammlung von Gen Digital war kein pauschales Misstrauensvotum. Sie erteilte zwei getrennte Aufträge. Alle neun Verwaltungsratsmitglieder wurden mit deutlichen Mehrheiten wiedergewählt. Gleichzeitig stimmten 307,1 Millionen Aktien gegen die Vergütung der Führungskräfte und nur 209,9 Millionen dafür. Das konsultative Votum scheiterte. Die Anteilseigner ließen also die Entscheider im Amt, entzogen aber der von ihnen verteidigten Vergütungsarchitektur die Zustimmung.

  3. Der Blade-Earn-out ist zu 2,42 Millionen verkäuflichen Joby-Aktien geworden

    Ein Earn-out endet nicht mit der Feststellung, dass ein Ziel erreicht wurde. Er endet erst, wenn klar ist, was der Käufer tatsächlich leistet und welche Verfügungsmacht der Verkäufer danach besitzt. Bei Jobys Übernahme des Blade-Passagiergeschäfts lautet die Antwort nun: 2.419.801 ausgegebene Aktien, deren vollständiger Weiterverkauf registriert ist. Damit ist eine einjährige EBITDA-Prüfung vom Bewertungsmodell in die Aktienzahl und schließlich in eine mögliche Markttransaktion gewandert.

  4. CRTC macht beworbene Breitbandgeschwindigkeit zum Versprechen

    Kanadas neue Vorgaben lassen betroffenen Anbietern die Wahl ihrer Geschwindigkeitszusage. Entscheidend wird, ob sich Werbung, Vertrag und Messnachweis decken.

  5. MSPs privates 5G braucht Regeln für die nächsten Nutzer

    Der Flughafen will sein Betriebsnetz mit Airlines und Konzessionären teilen. Damit werden Zugangsrechte, Prioritäten und Störungszuständigkeit zu einem Teil des Angebots.

Abdeckung

Governance / RIR-Watchdog / ARIN / Berichte

In diesem Abschnitt: 1 Briefing
  1. ARIN genehmigte zwei Förderungen unter 50.000 Dollar. Die Summe wartet auf die September-Mitteilung

    Zehn Anträge, zwei ausgewählte Vorhaben und eine Bewilligung unterhalb des Budgets: ARIN hat den Umriss seiner Förderentscheidung veröffentlicht. Zwischen dem öffentlichen Höchstbetrag und der tatsächlichen Bindung fehlt aber noch eine Zahl.

Abdeckung

Markt / Trends / Globale Trends / Globale Rechenzentrumstrends

In diesem Abschnitt: 1 Briefing
  1. Dells 5-Milliarden-Dollar-Anleihe refinanziert nur 1,75 Milliarden mit Oktoberfälligkeit

    Dell hat vier neue Anleihen über zusammen 5 Milliarden Dollar bepreist. Die ausdrücklich zur Rückzahlung vorgesehene Oktoberfälligkeit beläuft sich jedoch auf 1,75 Milliarden. Die Pro-forma-Tabelle zeigt deshalb keine bloße Umschichtung: Der Nominalschuldenstand steigt um 3,25 Milliarden Dollar, der Kassenbestand vor Abzug der Platzierungsgebühren um 3,236 Milliarden. Das Unternehmen beseitigt eine nahe Fälligkeit und kauft zugleich langfristig finanzierte Handlungsfähigkeit. Deren Wert entscheidet sich erst bei der Verwendung des Restbetrags.

Abdeckung

Markt / Trends / Nordamerika-Trends / Cloud-Dienste-Trends in Nordamerika

In diesem Abschnitt: 3 Briefings
  1. Capgemini einigt sich mit ITC Federal, der Vollzug steht aus

    Der Verkauf von Capgemini Government Solutions hat einen benannten Käufer. Die Vereinbarung vom 12. September belegt noch keinen Vollzug und keine Übertragung der Bundesaufträge.

  2. Cardlytics verkaufte Bridg, doch eine Rechtslast von 6,4 Millionen Dollar blieb zurück

    Im März wechselte die Bridg-Plattform den Eigentümer. Ein mit der Übernahme von 2021 geerbtes Freistellungsversprechen wechselte nicht mit. Deshalb musste Cardlytics im September genau 6.441.649,40 Dollar an den früheren Bridg-Chef Amit Jain überweisen. Das Unternehmen erhielt zugleich die Kontrolle über den Großteil des zugehörigen Versicherungsstreits. Prozesskontrolle ist jedoch keine Versicherungszahlung: Die im Juni erwarteten 4 Millionen Dollar waren weiterhin weder vereinnahmtes Geld noch ein bilanzieller Erstattungsanspruch.

  3. DigitalOceans Gerätefinanzierung hat einen festen Tilgungsschluss

    Bis September 2027 kann der Cloudanbieter Mittel abrufen, doch jeder Abruf muss bis September 2030 vollständig getilgt sein. Ein späterer Gerätekauf verschiebt den gemeinsamen Endtermin nicht.

Abdeckung

Markt / Trends / Nordamerika-Trends / Nationale Telekommunikationstrends in Nordamerika

In diesem Abschnitt: 1 Briefing
  1. StarTV setzt bei der Vertragsbindung auf das Fernsehpaket

    Die Verlängerung mit Eutelsat soll das Videoangebot in Mexiko stärken. Ob zusätzliche Kapazität weniger Kündigungen und bessere Erträge bringt, ist noch offen.

Abdeckung

Governance / RIR-Watchdog / APNIC / Berichte

In diesem Abschnitt: 1 Briefing
  1. APNICs 53-Prozent-Signal zur Zahlungsbereitschaft hat keinen Preis

    Von den Befragten, die Premium-Support zuvor hoch bewertet hatten, würden 53 Prozent eine Zusatzgebühr erwägen. APNIC veröffentlichte die Mehrheit, aber weder einen Preis noch die genaue Basis für diesen Dienst.

Abdeckung

Markt / Trends / Asien-Pazifik Trends / Trends der nationalen Telekommunikation in Asien-Pazifik

In diesem Abschnitt: 2 Briefings
  1. DOCOMO betreibt Nokia-Technik mit Funkgeräten mehrerer Anbieter

    Neuere Nokia-Basisbandtechnik arbeitet bei DOCOMO mit Funkgeräten verschiedener Hersteller. Ob daraus dauerhaft mehr Beschaffungsfreiheit entsteht, entscheidet sich bei Integration und Softwarepflege.

  2. Chorus will Einsparungen aus Glasfaserkäufen länger behalten

    Neue Stellungnahmen verlangen eine niedrigere Schwelle für die Überprüfung großer Transaktionen und mehr Zeit für den Erwerber, Integrationsgewinne zu behalten. Einen konkreten Kauf kündigen sie nicht an.

Abdeckung

Markt / Trends / Afrika-Trends / Institutionelle Trends in Afrika

In diesem Abschnitt: 1 Briefing
  1. Ghanas Frequenzvergabe zeigt drei verschiedene Märkte

    Scancom wird für zwei Blöcke im 700-MHz-Band ausgewählt, bei insgesamt 100,9 Millionen Dollar Lizenzgebühr. In den anderen Bändern bleiben sowohl freie Blöcke als auch Nachfrageüberhänge.

Abdeckung

Markt / Trends / Europa- und Nahost-Trends / Europa und Naher Osten: Trends bei regionalen ISPs

In diesem Abschnitt: 3 Briefings
  1. Airband: Das Netz bleibt, das Kreditkapital nicht

    Der neu eingereichte Verwalterbericht beziffert den Verkauf an Voneus und die erwarteten Ausfälle. Für die Transaktion zählte vor allem, wer den laufenden Finanzierungsbedarf rechtzeitig beenden konnte.

  2. Taranas Schottland-Test prüft einen neuen Zugang zu 6 GHz

    Technologieneutrale Regeln erweitern die Auswahl an Richtfunksystemen für den festen Netzzugang. Rund um Aberdeen muss sich erst zeigen, welche nutzbare Kapazität daraus entsteht.

  3. KEVAG erweitert den Kundenweg, nicht nur das eigene Netz

    Über MUENETs Glasfaser kann der Regionalanbieter eigene Produkte verkaufen und zugleich sein HFC-Netz weiterbetreiben. Die Kooperation schafft eine Vertriebsoption, keinen Beleg für flächendeckend aktive Anschlüsse.

Abdeckung

Markt / Trends / Europa- und Nahost-Trends / Institutionelle Trends in Europa und dem Nahen Osten

In diesem Abschnitt: 1 Briefing
  1. Das Glasfasermodell von PTS ist noch keine Vorleistungspreisliste

    Schwedens Regulierer will Kosten für unterschiedliche Glasfasernetze berechnen können. Das veröffentlichte Beispiel zeigt jedoch nur den Rechenweg mit fiktiven Daten — keine tatsächlichen Netzkosten und keine verfügten Entgelte.

Abdeckung

Markt / Trends / Globale Trends / Globale institutionelle Trends

In diesem Abschnitt: 1 Briefing
  1. Circle bezahlt Tazapay mit Aktien – ein Teil bleibt vier Jahre zurückgehalten

    Circle beschreibt in seiner Übernahmeankündigung Zahlungswege in mehr als hundert Märkten, nennt aber keinen Kaufpreis. Der bei der SEC eingereichte Vertrag liefert keine einfache Summe, sondern eine Rechenfolge: Ausgangspunkt sind 400 Millionen US-Dollar, beim Vollzug folgen Anpassungen, anschließend wird der Betrag mit einem erst künftig feststehenden Börsenkurs in Circle-Aktien umgerechnet. Zwei Reserven bleiben zunächst bei der Käuferin; die letzte läuft bis zum 48. Monat. Entscheidend ist deshalb nicht nur die Reichweite des Netzes, sondern der Weg vom Preis über die Verwässerung bis zu den Aktien, über die die Verkäufer tatsächlich verfügen dürfen.

Abdeckung

Governance / RIR-Watchdog / RIPE NCC / Berichte

In diesem Abschnitt: 1 Briefing
  1. RIPEs NRTMv4-Quellenprüfung liest eine Replik. Der Rückfall beginnt erst danach

    Die Leselast vom Primärsystem fernzuhalten, ist ein vernünftiges Ziel. Im öffentlichen Whois-Code entscheidet jedoch zunächst der replizierte Quellenkatalog, ob der spätere Rückgriff auf das Primärsystem überhaupt erreicht wird.

Abdeckung

Markt / Trends / Europa- und Nahost-Trends / Trends bei Cloud-Diensten in Europa und dem Nahen Osten

In diesem Abschnitt: 2 Briefings
  1. Twilios Schweden-Prüfung rückt Roaming-Nachweise in den Vordergrund

    Über die Zulassung eines internationalen Anrufs entscheidet ein Anbieter, die nötige Information kann ein anderer liefern müssen. Schwedens Prüfung von Twilio zeigt, warum diese Arbeitsteilung zum eingekauften Kommunikationsdienst gehört.

  2. Global AKAR macht Antennenzeit zum eigentlichen Produkt

    Eutelsat und Skynopy wollen vorhandene Bodenanlagen für weitere Satellitenbetreiber öffnen. Das Angebot steht damit vor einer kaufmännischen Aufgabe: Aus gemeinsam genutzter Technik muss verlässlich buchbare Empfangszeit werden.

Abdeckung

Markt / Trends / Afrika-Trends / Afrikanische Rechenzentrumstrends

In diesem Abschnitt: 1 Briefing
  1. NDC1 muss aus Ausbauplänen abnehmbare Kapazität machen

    Digital Parks Africa plant in Lagos ein neues Rechenzentrum. Für künftige Kunden zählt, welcher konkrete Teil der Infrastruktur ihre Umzugsentscheidung tragen kann.