Zusammenfassung
- Ein individueller Entwurf vom 2. November schlägt fünf signierte Nachweise vor: vom Befehl zur Vorfallreaktion bis zur Entscheidung, einen KI-Agenten wieder laufen zu lassen.
- Der Neustartnachweis enthält 16 Beweisfelder. Jedes verweist per Prüfsumme auf Material oder nennt einen Grund, warum der Punkt offen blieb.
- Eine intern stimmige Akte zwingt den Empfänger nicht zum Neustart. Er muss auch selbst prüfen, ob ein angeblich unabhängiger Genehmiger unabhängig ist.
Die Akte ist vollständig. Die Tür bleibt trotzdem zu
Nach einem Vorfall wird ein Agent angehalten. Später braucht der Betrieb seine Werkzeuge zurück. Was wurde behoben, welche Zugangsdaten widerrufen, wer trägt das Restrisiko? Der neue Entwurf verteilt die Antwort auf fünf Belege: R1 für die Autorisierung der Reaktion, R2 für die Prüfung widerrufener Zugangsdaten, R3 für den Neustartbeschluss, R4 für gemeinsame Zuständigkeit mehrerer Organisationen und RB für die Reichweite des Widerrufs. Jeder Beleg wäre ein in-toto Statement in einem signierten DSSE-Umschlag.
R3 kennt volle Rückkehr, gestufte Rückkehr, fortgesetzte Beschränkung oder eine nicht festgestellte Entscheidung. Bei einer gestuften Rückkehr müssen Agenten, Werkzeuge, Wege oder Zugangsdaten genannt werden. Der Beleg führt Genehmiger, Rollen und die erklärte Grundlage ihrer Unabhängigkeit auf. Seine 16 Felder reichen von Ursache und Integrität der wiederhergestellten Systeme über Wiederholungstests bis zu Überwachung, Restrisiko, Leitungsgenehmigung und Bestätigung des Eigentümers. Jedes Feld enthält eine SHA-256-Prüfsumme für Beweismaterial oder notAddressed mit Begründung. Eine Lücke bleibt sichtbar.
R3 nennt frühere Belege per Prüfsumme. Der Leser kontrolliert, ob jeder Vorgänger genau einmal vorliegt, den angegebenen Typ hat, zum selben Vorfall gehört und in zeitlicher Ordnung steht. Kreise sind verboten. Eine bei gestufter Rückkehr wieder freigegebene Zugangsdatenkennung muss in einer R2-Prüfung auftauchen. Besteht die Kette, lautet das Ergebnis bundle-consistent: Die Papiere passen zueinander. Die Zulassungsregeln des Empfängers entscheiden erst danach über den Betrieb.
Der Entwurf nennt independenceBasis ausdrücklich eine Erklärung des Erstellers. Wer eine unabhängige Freigabe verlangt, sollte die genannte Person selbst prüfen. Dieselbe Person darf als Stopper und Neustartgenehmiger vermerkt sein; ob das genügt, bestimmt der Empfänger. Der IETF-Eintrag führt ein individuelles Internet-Draft. Eine Arbeitsgruppenübernahme oder ein belegter Einsatz steht in den geprüften Quellen nicht.
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