Zusammenfassung

  • APNIC meldet für Juli 2026 31 betriebsfähige Internet-Austauschpunkte in Indien; 85 % der 2.957 aktiven Netze waren an einen IXP angebunden, während nur sieben von 169 Bevölkerungszentren mit mehr als 300.000 Einwohnern einen Austauschpunkt haben.
  • Die Analyse nennt für Juli 2026 eine gültige ROA-Abdeckung von 88,04 % bei IPv4 und 97,91 % bei IPv6, aber nur 0,99 % der Netze filterten am 29. Juli ungültige RPKI-Ankündigungen.

Die neue APNIC-Analyse trennt zwei Fortschritte, die nicht verwechselt werden sollten: ein wachsendes lokales Interconnection-Netz und eine größere Abdeckung von Routing-Sicherheitsdaten. Beides ist bedeutsam, beweist aber für sich allein keine gleichartige betriebliche Resilienz im gesamten Netz.

APNIC beziffert die betriebsfähigen IX im Juli auf 31 und den IXP-Anschluss von 2.957 aktiven Netzen auf 85 %. Zugleich betont der Beitrag die Geografie: Nur sieben von 169 Zentren mit mehr als 300.000 Einwohnern beherbergen einen Austausch. Das ist ein Konzentrationssignal, keine Messung, welche Betreiber oder Nutzer unter allen Bedingungen gut versorgt sind.

Die Trennung im Control Plane ist deutlicher. Laut APNIC stieg die gültige ROA-Abdeckung von 72,11 % im Januar 2024 auf 82,95 % im Januar 2025 und erreichte im Juli 2026 88,04 % für IPv4 sowie 97,91 % für IPv6. Der gemeldete Anteil der Netze, die am 29. Juli ungültige RPKI-Ankündigungen filterten, lag jedoch bei 0,99 %, gegenüber 3,14 % für APAC und 26,92 % weltweit. Eine signierte Autorisierung kann existieren, ohne dass ein Netz Ungültige-Filterung als Richtlinie aktiviert.

Das ist keine Aussage fehlenden Fortschritts. APNIC berichtet auch von ungefähr 79 % IPv6-Fähigkeit und mehr als 600 Millionen Nutzern. Entscheidend ist die Übergabe öffentlicher Daten in lokale Policy und die Verteilung der Interconnection. Die Quelle misst keine Ausfälle, ordnet keine Ursachen zu und behauptet keine Fehlkonfiguration eines bestimmten Netzes.