AFRINIC · RIR-Beobachtung
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Berichte und Hintergrundinformationen von BTW zu diesem RIR. Für eine Chronik der einzelnen Vorschläge, der Beteiligten und der wechselnden Positionen wechseln Sie zu „Richtlinien“.
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Zwei Wörter, zwei Richtungen: Was AFRINICs zweiter Entwurf zu IPv6-Unterzuweisungen wirklich änderte
Am 22. August 2018 fügte AFRINICs zweiter Entwurf zur „Clarification on IPv6 Sub-Assignments“ dem verbotenen Bereich zwei scheinbar schlichte Wörter hinzu: „semi-permanent connectivity“. Doch dieselbe Neufassung öffnete die Ausnahme an anderer Stelle, indem sie Geräte Dritter als…

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AFRINICs einstweilige Verfügung verbot falsche Gerichtszuordnung, nicht IPv4-Leasing
Der Oberster Gerichtshof von Mauritius untersagte Cloud Innovation vorläufig, dem Gericht fälschlich eine Billigung der Vermietung oder Vermarktung von AFRINIC-Ressourcen zuzuschreiben, und ordnete die Entfernung entsprechender Darstellungen an. AFRINIC stellte diese ex parte…

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Das Fünf-Tage-Postfach: Als AFRINIC aus Erreichbarkeit eine Compliancepflicht machte
Zwei kurz nacheinander verschickte Klartext-E-Mails sollten eine scharfe Uhr in Gang setzen: Die eine enthielt einen Link, die andere einen einmaligen Code. Wer für ein Netz als Missbrauchskontakt eingetragen war, sollte binnen zwei Geschäftstagen ein CAPTCHA-geschütztes Formular…

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Der eigene IPv6-Präfix und die Grenzen des Registerführers
Ein afrikanisches Unternehmen, das seine IPv6-Adressen vom bisherigen Internetanbieter bezieht, steht bei jedem Anbieterwechsel vor einer folgenreichen Wahl: Es kann beim alten Netz bleiben oder seine öffentliche Identität neu nummerieren und dabei DNS-Einträge, Filter…

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Der Abschluss, der geprüft hieß und doch noch nicht fertig war
AFRINICs Resolution 201803.403 ordnete die Verantwortung für den Jahresabschluss 2017, ohne die offenen Übergänge zwischen Aufstellung, Prüfung, Genehmigung, Unterschrift und Annahme zu beseitigen. Gerade weil beinahe 5,1 Millionen USD Erträge und mehr als 4 Millionen USD liquide…

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Der kleine IPv6-Verweis, an dem sich gute Registerführung messen lässt
Sieben Jahre nachdem RFC 6177 die alte IPv6-Empfehlung aus RFC 3177 abgelöst hatte, führte das AFRINIC-Handbuch seine Leser noch immer zu der überholten Formel aus /48, /64 und /128. Die Korrektur von 2018 zeigt, warum präzise Handbuchpflege keine Nebensache ist: Sie macht einen…

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Die schmale Beweistür: Was AFRINICs Resolution 201803.402 öffnete – und offenließ
Eine interne Untersuchung ist wertlos, wenn die Menschen mit dem relevanten Wissen ausgerechnet durch die Geheimhaltungsregel der untersuchten Institution am Sprechen gehindert werden. AFRINICs Resolution 201803.402 löste diesen Widerspruch am 19. April 2018 mit einer begrenzten…

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Niemanden zu wählen war die stärkste Entscheidung: Resolution 201803.401 und das ad-hoc-NomCom für AFRINICs Sitz 2
Am 10. Mai 2018 erhielt nicht einer der beiden Kandidaten die meisten Stimmen, sondern „None of the above“: 78 Stimmen gegen 56 und 43. Der westafrikanische Sitz 2 blieb frei. Gerade dieses scheinbar ergebnislose Ende macht Resolution 201803.401 lesenswert. Der Vorstand hatte…

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Ratifikation war noch keine Umsetzung: Die 107 Tage hinter AFRINICs Reparatur des IPv6-Handbuchs
Am 8. August 2018 fasste der AFRINIC-Vorstand einen einstimmigen Beschluss über eine begrenzte Korrektur des IPv6-Regelwerks. Doch genau das Protokoll, das diese Ratifikation festhielt, verteilte anschließend zwei noch unerledigte Aufgaben: informieren und umsetzen. Erst 107 Tage…

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Mehr als /32: Wie AFRINICs Draft 2 eine bessere IPv6-Zuteilung versprach – und neue Ermessensfragen schuf
Am 11. Mai 2018 veröffentlichte AFRINIC eine zweite Fassung seiner „IPv6 Initial Allocation Update“-Vorlage. Sie war keine technische Randnotiz: Draft 2 bestimmte, welche Netzrealität bei der erstmaligen Aufnahme eines LIR in das IPv6-Zuteilungsregister zählen durfte, welche…

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Als Schweigen zur Verfahrensmacht werden sollte
Am 9. Mai 2018 lag in Dakar ein Entwurf auf dem Tisch, der die Macht in AFRINICs privatem Politikverfahren neu ordnen sollte: Zwei Vorsitzende konnten den Weg eines Vorschlags steuern, ein stiller Last Call sollte als Konsens gelten, der Board durfte unter bestimmten…

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Die Lotterie des Buchhalters: Was AFRINICs Entwurf 6 änderte – und was nicht
Plötzlich lag jedes Mitglied in der Lostrommel. Entwurf 5 hatte die zufällige Überprüfung auf benannte Größen- und Ressourcenkategorien begrenzt; Entwurf 6 strich diese Kategorien und machte damit die gesamte Mitgliedschaft auswählbar. Doch der Text nannte weder Algorithmus noch…

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Ein /64 auf Zeit und die Grenze des Registers
Ein Gast öffnet in einem Büro sein Notebook, verbindet sich mit dem WLAN und erhält für die Dauer des Besuchs ein eigenes IPv6-/64. Der Betreiber des Netzes kontrolliert weiterhin Zugangspunkt, Router, Link und Adressierung. Trotzdem konnte eine pauschale Definition diesen…

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Die Unterschrift als Schwelle: Was Resolution 201803.397 regelte – und was sie offenließ
Zwei Rücktrittsmails lagen vor, doch nach dem im Sitzungsprotokoll wiedergegebenen Rechtsrat waren sie nicht bindend. Gleichzeitig wollte der AFRINIC-Vorstand die Nachfolge an seiner Spitze vorbereiten, ohne Amtsgewalt zu übertragen, bevor formgültige Schreiben eingingen.…

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Der Haushalt, über den AFRINICs Mitglieder erst nach der Entscheidung sprachen
Am 25. Juni 2026 bekamen die Mitglieder von AFRINIC zehn Minuten für die Präsentation eines bereits genehmigten Jahresbudgets. Abstimmen sollten sie laut Tagesordnung nicht über diesen Plan, sondern über die geprüften Abschlüsse der Jahre 2022 bis 2025 und über die Bestellung des…

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Die unsichtbare Schwelle: Was AFRINICs Draft 2 aus der Regel in den Betrieb verlagerte
Ein Resolver folgt der Delegation zu einem Nameserver, doch dort wartet entweder Stille oder eine Antwort ohne Zuständigkeit. Die scheinbar bescheidene Korrektur besteht darin, den unbrauchbaren Verweis aus einem Reverse-DNS-Datensatz zu entfernen. Das ist sinnvolle technische…

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Drei Klarstellungen für die knappe IPv4-Warteschlange, aber keine institutionelle Absolution
Am 22. September 2017 veröffentlichte AFRINIC den sechsten Entwurf von IPv4 Soft Landing BIS mit drei eng begrenzten Änderungen: Der nachgewiesene Bedarf sollte über die Erschöpfungsphasen hinweg klarer gelten, die Wiederholungsregel wurde neu formuliert, und eine für die…

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Als aus „muss entfernen“ eine betriebliche Pflicht wurde
Am 21. März 2018 ratifizierte das Board von AFRINIC eine Regel zur Bereinigung fehlerhafter Reverse-DNS-Delegationen. Die Entscheidung war weder Gesetzgebung noch die Verleihung einer allgemeinen Durchsetzungsmacht. Sie war der knappe gesellschaftsinterne Akt, mit dem ein…

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Der RIR-Governance-Entwurf wechselte die Instanz – Version 3 blieb zunächst ohne öffentliche Prüffassung
Am 28. Juli übergab der ASO Address Council seinen empfohlenen dritten Entwurf an den NRO Executive Council; zugleich ging die Verantwortung für das Dokument über. Der Text, die Begründung der Änderungen gegenüber Version 2, die Redline und der aktualisierte Zeitplan folgten…

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AFRINIC im März 2018: Wie begrenzte Übergangsmacht Kontinuität schuf
Zwischen dem 22. und 26. März 2018 musste AFRINIC seine Führung arbeitsfähig halten, ohne zwei verschiedene Rücktritte zu einem einzigen Machtwechsel zu vermengen. Die Resolutionen 201803.398 und 201803.399 zeigen, wie das gelingen kann: Zwei Ämter wurden unter schriftlichen…
