Zusammenfassung
- Neue Gemini Code Assist Standard- und Enterprise-Abos sind seit dem 9. Oktober 2026 nicht mehr erhältlich. Jahresabos dürfen bis zum 31. Januar 2027, Monatsabos bis zum 31. Dezember verlängert werden.
- Google verweist auf Antigravity in Gemini Enterprise: Standard enthält 10 US-Dollar, Plus 15 US-Dollar monatliches Guthaben je Lizenz für KI-Entwicklerwerkzeuge. Das Guthaben bildet jedoch einen gemeinsamen Siebentagepool.
Der Vertragskalender läuft in zwei Geschwindigkeiten
Google beendet nicht am selben Tag die Nutzung für alle. Bestehende Code-Assist-Abos bleiben bis zum Ende ihrer jeweiligen Vertragslaufzeit unterstützt. Die letzte mögliche automatische Verlängerung eines Jahresabos ist der 31. Januar 2027; bei Monatsabos ist es der 31. Dezember. Zwischen beiden Terminen liegen elf Monate. Der Abstand beschreibt die Verlängerungsfrist. Der Zugang jedes Kunden läuft bis zum Ende seines eigenen Vertrags.
Auch beim Nachfolger sind drei Rechte auseinanderzuhalten. Neue Gemini-Enterprise-Abos in Standard oder Plus enthalten seit dem 9. Oktober kein Code-Assist-Recht mehr. Bestehende Gemini-Enterprise-Abos behalten dieses Recht bis zum 31. März 2027. Zusätzliche Lizenzen zu einem bestehenden Code-Assist-Abo lassen sich nur noch bis zum 31. Januar 2027 hinzufügen. Verlängerung, Ausbau und auslaufendes Bundle-Recht verlangen getrennte Einkaufsentscheidungen.
Google nennt für Code Assist einen Lizenzpreis pro Stunde und monatliche Abrechnung. Standard kostet laut Preistabelle 0,031232877 US-Dollar je Stunde bei monatlicher Bindung und 0,026027397 US-Dollar bei zwölf Monaten. Enterprise liegt bei 0,073972603 beziehungsweise 0,061643836 US-Dollar. Dazu kommen etwa private Code-Anpassung und Integrationen wie Apigee. Die Tabelle bepreist Code Assist; für Antigravity gilt ein separates Guthabenmodell.
Das Guthaben gehört dem Pool
Google nennt Antigravity als künftigen Weg innerhalb von Gemini Enterprise. Für KI-Entwicklerwerkzeuge sind in Standard monatlich 10 US-Dollar je lizenzierter Person, in Plus 15 US-Dollar vorgesehen. Google teilt den Monatswert durch vier und multipliziert ihn mit der Zahl der Lizenzen. So entsteht ein gemeinsamer Siebentagepool. Das ergibt einen rollierenden Siebentagepool je Edition, Projekt und Standort. Ein Vielnutzer kann den Anteil von Kollegen verbrauchen; nicht genutztes Guthaben verfällt am Wochenende.
Ist der Pool leer, läuft die Nutzung mit nutzungsabhängiger Abrechnung weiter, sofern ein Administrator Mehrverbrauch freigeschaltet hat. Andernfalls stehen die Werkzeuge bis zur nächsten Quotenperiode still. Voraussetzung für die Guthaben ist ein Cloud-Billing-Konto mit Rechnungszahlung. Der Budgethebel liegt damit auch bei der Finanz- und Cloud-Verwaltung: Sie entscheidet, ob ein voller Pool eine Rechnung oder eine Unterbrechung auslöst.
Google veröffentlicht keine Umrechnung von Code-Assist-Lizenzen oder deren Stundenpreis in Antigravity-Nutzung. Google veröffentlicht keine Umrechnung von Lizenzen in Antigravity-Nutzung. Für das Migrationsbudget zählen reale Verbrauchsdaten und die Entscheidung über Mehrverbrauch.
Quellen
- Google Cloud: Ende der Gemini Code Assist Standard- und Enterprise-Abos
- Google Cloud: Preise für Gemini Code Assist
- Google Cloud: Kontingente und nutzungsabhängige Abrechnung in Gemini Enterprise
- Google Cloud: Überblick zu KI-Entwicklerwerkzeugen
- Google Cloud: Gemini for Google Cloud – Versionshinweise
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