Summary

  • ICANNs Rückblick vom 3. November nennt 1.698 Anwesende vor Ort, 201 davon zum ersten Mal, aus 126 Ländern und Gebieten. Asien, Australien und die Pazifikinseln stellten 847 Menschen und damit 50 Prozent.
  • Nordamerika kam auf 345, Europa auf 308, Afrika auf 124, Lateinamerika und die Karibik auf 74. ICANN kündigt für die nächsten Wochen einen ausführlicheren Zahlenbericht an.

Geografie am Eingang, Zuständigkeit am Arbeitstisch

Der Treffpunkt Bali verschob die sichtbare Mitte des ICANN-Publikums. Im neuen Bericht von CEO Kurtis Lindqvist kommen 847 der 1.698 Menschen im Saal aus Asien, Australien und den Pazifikinseln. Die übrigen Regionen lieferten 345, 308, 124 und 74 Teilnehmende. Die Addition stimmt mit der Gesamtzahl überein. 201 Menschen waren erstmals bei einem ICANN-Treffen; die Präsenz erstreckte sich über 126 Länder und Gebiete.

Die Arbeit bekam im selben Rückblick andere Überschriften. Die GNSO trieb Regeln für Prüfungen verbundener Domains voran und bereitete Schutzmaßnahmen bei massenhaften Registrierungen vor. Der GAC bot Schulungen für die nächste Phase der gTLD-Runde 2026. RSSAC und SSAC öffneten gemeinsam das Mikrofon für technische Fragen. Alle kamen zur selben Jahrestagung, aber diese Gremien führen ihre Themen nach eigenen Verfahren.

Die offizielle Tagungsseite beschreibt ICANN87 vom 17. bis 22. Oktober als hybrides Treffen. Die heute veröffentlichten Regionalzahlen betreffen Anwesende vor Ort. Der Rückblick ordnet die 201 Neulinge weder Gremienrollen noch Wortbeiträgen oder konkreter Policy-Arbeit zu; ICANN verspricht weitere Zahlen in den kommenden Wochen. Damit könnte aus der Anwesenheitskarte eine Karte der Mitarbeit werden.

Die Hälfte aus Asien-Pazifik beschreibt, wer in Bali einen Platz fand. Die Berichte aus GNSO und GAC beschreiben, wo Aufgaben lagen. Beides gehört zur Bilanz einer globalen Institution.