Summary

  • Im Oktober-Update kündigt RIPE NCC an, betroffene Nutzer wegen 166 Datenbankobjekten mit Verweisen auf IANA1-RIPE zu kontaktieren.
  • Das aktuelle Rollenobjekt bezeichnet die Internet Assigned Numbers Authority. Rollenkennungen haben in der RIPE Database auch eine praktische Funktion als Verweise auf Kontaktpersonen.

Ein einzelner falscher Kontakt wäre ein Tippfehler. RIPE NCC nennt in seinem Bericht vom 23. Oktober 166 Objekte mit demselben Rollenverweis. Die Registry will ihre Nutzer kontaktieren und die Verweise korrigieren lassen. Die Datenbank kann IANA1-RIPE lesen. Für einen Netzbetreiber ist entscheidend, ob der Eintrag ihn zu jemandem führt, der für das konkrete Netz zuständig ist.

Das Rollenobjekt steht für die Internet Assigned Numbers Authority. Laut der RIPE-Datenbank-FAQ enthalten Felder wie admin-c und tech-c Kennungen von Personen oder Rollen für betriebliche Korrespondenz, etwa bei Störungen. Ein weltweiter Koordinationsname auf einer lokalen Karteikarte beantwortet noch keine betriebliche Frage.

RIPE NCC nennt einen Weg über die betroffenen Nutzer. Der kurze Hinweis nennt weder die Objekttypen und Attribute der 166 Einträge noch einen Abschlusstermin. Die Anleitung zu inversen Abfragen beschreibt, wie sich Objekte mit einem bestimmten Rollenverweis in ausgewählten Feldern finden lassen. Damit lässt sich später messen, wie viele Verweise verblieben sind und welche Kontaktfelder tatsächlich geändert wurden.

Ein Register muss mehr leisten als syntaktisch saubere Verknüpfungen. Sein Adressbuch soll Menschen zum richtigen Gegenüber führen. Die 166 Einträge sind dafür eine überschaubare, öffentliche Probe.