Zusammenfassung

  • LACNICs vier Zeilen vom 9. Juni nennen TIM S.A. → LARUS LIMITED und recipient_rir=ARIN; fünf Zeilen vom 16. September nennen TIM SA → Larus Limited und recipient_rir=RIPENCC.
  • Beide Pakete enthalten 327.680 Adressen. Heutige Abfragen der Endadressen aller vier Juni-Bereiche führen ARIN→LACNIC→RIPE; die fünf September-Zeilen ergeben drei aktuelle RIPE-RDAP-Bereiche.

Die Summen sind gleich, die Registerfelder nicht. LACNICs kumulative Transferdatei vom 2. November enthält am 9. Juni drei /16 und ein /15 von TIM S.A. an LARUS LIMITED: 327.680 IPv4-Adressen, Ziel-RIR ARIN. Am 16. September folgen fünf /16 von TIM SA an Larus Limited, wieder 327.680, diesmal mit RIPENCC als Ziel. Der Punkt im Quellnamen und die Großschreibung beim Empfänger wechseln. Eine gemeinsame juristische Kennung, die beide Quellschreibweisen verbindet, fehlt in der Datei; ein offizieller Identitätsabgleich würde das klären.

Wer heute bei ARIN die Endadresse eines der vier Juni-Transferbereiche abfragt, bekommt HTTP 303 zu LACNIC. Dort führt 307 zu RIPE, das den jeweils vollständigen Elternbereich ausgibt. Für 177.29.255.255 reicht die RIPE-Antwort von 177.28.0.0 bis 177.29.255.255, also über das ganze /15. Die drei anderen Endadressen liefern die jeweiligen /16. Das Juni-Feld ARIN bleibt eine datierte Angabe des Transferprotokolls; die Redirects zeigen den gegenwärtigen Auskunftsweg. Ein späterer datierter Registereintrag müsste den Wechsel der Auskunftsautorität zeitlich erklären.

Aus den fünf September-Zeilen werden gegenwärtig drei RIPE-Intervalle. 187.96.0.0/16, 187.97.0.0/16 und 187.98.0.0/16 liegen zusammen in einem RDAP-Bereich von 187.96.0.0 bis 187.98.255.255. 191.133.0.0/16 und 179.77.0.0/16 stehen separat. Transferzeilen und heutige Registrierungsobjekte sind verschiedene Zähleinheiten.

Direkte RIR-Abfragen: 177.166.255.255, 177.111.255.255, 177.122.255.255, 177.29.255.255; 187.96.0.0, 191.133.0.0, 179.77.0.0.