Zusammenfassung

  • Catherine Middleton gewann den dritten Vorstandssitz mit 569 Stimmen, fünf mehr als Kevin Blumberg mit 564; beide lagen über der Hälfte der 1.073 teilnehmenden Organisationen.
  • Die Wahl erlaubte bis zu drei Namen pro Stimmzettel für drei Sitze. Entscheidend war Platz drei der Rangliste, keine eigenständige Mehrheitsschwelle.

Zwischen einem dreijährigen Mandat bei ARIN und Platz vier lagen fünf Organisationsstimmen. Die am 2. November veröffentlichten Ergebnisse lauten: Tina Morris 716, Dan Alexander 634, Catherine Middleton 569, Kevin Blumberg 564. Drei Vorstandssitze waren frei. Middleton beginnt ihre Amtszeit am 1. Januar 2027. Blumberg erhielt Stimmen von 52,56 Prozent der teilnehmenden Organisationen, Middleton von 53,03 Prozent. Mehr als die Hälfte reichte für den Vierten nicht.

Die Wahlunterlagen erklären den scheinbaren Widerspruch. Ein Wahlkontakt konnte bis zu drei Vorstandskandidaten auswählen, heißt es im ARIN-58-Bericht. 1.073 von 2.350 berechtigten Mitgliedsorganisationen nahmen teil, also 45,7 Prozent, vertreten durch 898 Kontakte. Nach ARINs Wahlordnung ist die Organisation die Wählerin. Vertritt ein Kontakt mehrere Organisationen, trägt seine Stimmabgabe deren Gewicht. Die Kandidatenprozente haben deshalb denselben Nenner von 1.073, während eine Organisation mehrere Personen unterstützen konnte.

ARIN erklärt, Geschäftsführer, Wahlbeauftragter und oberster Jurist hätten Auszählung und Verfahren bestätigt; das Quorum sei erreicht worden. Die öffentliche Tabelle zeigt Summen pro Kandidat, aber keine Kombinationen einzelner Stimmzettel. Mit solchen Daten ließe sich die Überschneidung der Anhänger der beiden Kandidaten am Rand bestimmen. Für die Sitzvergabe genügt die veröffentlichte Rangfolge: fünf Stimmen Vorsprung für Platz drei.

Quellen: ARIN-Wahlergebnis 2026; ARIN-58-Bericht zum Wahlverfahren; ARIN-Wahlordnung.