Zusammenfassung

  • In APNICs kumulativer Transferdatei vom 31. Oktober tragen elf im Oktober datierte IPv4-Zeilen Ressourcen aus anderen RIRs zu APNIC: 33.792 Adressen. Sechs IPv4-Zeilen gehen hinaus: 3.072 Adressen. Nach Adressmenge beträgt das Verhältnis genau 11:1.
  • Fünf Eingänge aus ARIN vom 21. Oktober umfassen 22.528 Adressen und damit exakt zwei Drittel des gesamten registrierten Zuflusses über RIR-Grenzen. Die jüngste Oktober-Transferdatierung in der Datei ist der 27. Oktober.

Der 21. Oktober sitzt in APNICs öffentlicher Transferdatei wie ein schweres Buch in einem ansonsten dünnen Regal. Drei /20 gingen von ARIN an Bharti Airtel Limited, ein /19 an Dream Information Laboratory LLC, ein /21 an SalesForce.com, Inc. Fünf Zeilen, 22.528 Adressen. Das sind genau zwei Drittel aller IPv4-Adressen, die im betrachteten Oktober aus anderen RIRs bei APNIC ankamen.

Der Rest der Bilanz lässt sich Zeile für Zeile prüfen. Neun ARIN-zu-APNIC-Transfers bringen zusammen 31.744 Adressen, zwei aus RIPE NCC weitere 2.048. Von APNIC aus gehen zwei IPv4-Zeilen mit 2.048 Adressen an ARIN und vier mit 1.024 an RIPE NCC. Daneben steht ein ausgehender ASN-Transfer; eine ASN ist eine Ressource, aber keine IPv4-Adresse. Zwanzig APNIC-interne IPv4-Zeilen tragen 16.896 Adressen. Alle 37 IPv4-Zeilen mit Oktoberdatum ergeben 53.760 Adressen.

Die grenzüberschreitende Rechnung lautet deshalb 33.792 hinein, 3.072 hinaus, Differenz 30.720. Der Vergleich der Vorgänge wäre nur elf zu sechs. Hier zeigt sich, weshalb die APNIC-Formatbeschreibung das Präfix ebenso wichtig macht wie from_rir und to_rir: Eine Zeile ist kein einheitliches Gewicht.

Die Datei stammt vom 31. Oktober, doch der jüngste darin ausgewiesene Oktobertransfer datiert vom 27. Oktober. Der Saldo beschreibt veröffentlichte Transfers zwischen Registrierungsbereichen in genau dieser Datei. Vertragswerte erfordern Verträge; eine Änderung der Routen erfordert Routingdaten. Für die Frage, wohin registrierte Blöcke gingen, genügt die öffentliche Liste bereits.

APNIC hat damit eine überprüfbare Richtung veröffentlicht. Wer nur die Zahl der Transferanträge weiterreicht, schneidet die größte Information aus dem Blatt: Fünf große Einträge können eine ganze Monatsbilanz kippen.