Zusammenfassung

  • Die kumulative APNIC-Datei vom 2. November enthält fünfzehn Zeilen mit GCSA-20 als Quelle zwischen August 2025 und Oktober 2026. Alle führen von ARIN zu APNIC; sie umfassen 1.511.424 nicht überlappende IPv4-Adressen und zehn verschiedene Empfängernamen.
  • APNIC schreibt bei der Quelle ZZ als Ländercode und eine Kennung statt eines Firmennamens. Im aktuellen ARIN-RDAP steht hinter GCSA-20 Globenet Cabos Submarinos America Inc. Der öffentliche Vorgang verlangt einen Abgleich zweier Register.

Die Adressen sind bis zur letzten Stelle zählbar; der Name der Quelle steht eine Behörde weiter. In APNICs kumulativer Transferdatei vom 2. November erscheint GCSA-20 fünfzehnmal als Quellorganisation. Die erste Zeile trägt das Datum 26. August 2025, die letzte den 20. Oktober 2026. Jede Zeile nennt ARIN als abgebendes und APNIC als empfangendes RIR; der Quell-Ländercode lautet ZZ. Die IPv4-Bereiche ergeben einschließlich ihrer Endadressen 1.511.424 Adressen. Da sich die Bereiche nicht überschneiden, ist das zugleich die Zahl unterschiedlicher Adressen in dieser Gruppe.

Bei den Empfängern wird aus der Summe eine Folge von Vorgängen. Zehn verschiedene Namen stehen dort. Vier Übertragungen aus April, Juni, August und Oktober 2026 nennen Bharti Airtel Limited und umfassen zusammen 86.016 Adressen. Die übrigen elf Zeilen gehen an neun andere Namen. Eine Kennung taucht wiederholt auf, doch Datum, Bereich und Ziel sind jeweils eigene Registereinträge.

Die aktuelle RDAP-Entität bei ARIN ordnet GCSA-20 Globenet Cabos Submarinos America Inc. zu und nennt eine US-Postanschrift. Die Registrierung der Entität datiert vom 16. Oktober 2024; der letzte Änderungsvermerk der heutigen Antwort stammt vom 5. Oktober 2026. APNICs ZZ und ARINs heutige Anschrift beschreiben unterschiedliche Felder zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Sie messen weder den physikalischen Weg noch den Standort des Verkehrs.

APNIC erklärt in der Datei selbst, dass die Zeilen Informationen zum Zeitpunkt des Transfers enthalten und keinen vollständigen Vorgangsordner bilden. Die heutige ARIN-Antwort wurde nach den meisten der fünfzehn Ereignisse geändert. Sie löst die Kennung aktuell auf, liefert aber keine gesonderte historische Unternehmenskarte für jeden Transfertag. Kaufpreis, Vertragsform und BGP-Pfad fehlen ebenfalls in diesen beiden Quellen; dafür wären andere Originalunterlagen nötig.

So ist die öffentliche Arbeitsteilung: APNIC gibt genaue Bereiche, Termine und Empfänger heraus. ARIN liefert die heutige menschlich lesbare Quelle hinter dem Kürzel. Eine Spur von mehr als 1,5 Millionen Adressen lässt sich sauber berechnen, aber erst durch den Wechsel des Registers benennen. Wer sie liest, muss zugleich die Zeitpunkte der beiden Datensätze auseinanderhalten. Das Protokoll ist offen, seine Identität liegt in einer zweiten Schublade.