- Zwei Unterseekabelstörungen wurden kurz hintereinander und nahe beieinander innerhalb der U-Boot-Kabelschutzzone von Perth gemeldet
- Der Gründer von SUBCO, Bevan Slattery, forderte eine AFP-Untersuchung, während die Ursache der Störungen noch nicht festgestellt wurde
Die Faktenlage
Zwei Untersee-Telekommunikationskabel vor Perth erlitten am Wochenende innerhalb der U-Boot-Kabelschutzzone der Stadt Störungen. Der SUBCO-Gründer Bevan Slattery erklärte, dass die Störungen kurz hintereinander und nahe beieinander auftraten, nannte die Situation besorgniserregend und forderte die Australian Federal Police auf, Ermittlungen aufzunehmen. Er wies auch auf Schiffsaktivität in der Nähe hin, jedoch wurde offiziell nicht festgestellt, was eine der Störungen verursacht hat oder ob die Vorfälle zusammenhängen.
Die Perth-Schutzzone der Australian Communications and Media Authority erstreckt sich 60 Seemeilen, etwa 112 Kilometer, vor City Beach und reicht in Gewässer bis zu 2.000 Meter Tiefe. Sie erstreckt sich jeweils eine Seemeile beiderseits der geschützten Kabel. ACMA beschränkt Aktivitäten, die Kabel in der Zone beschädigen könnten, und verbietet das Ankern in Gewässern tiefer als 100 Meter. Das Beschädigen oder fahrlässige Verursachen von Schäden an einem geschützten Kabel kann eine Straftat darstellen.
Einschätzung
Die beiden Störungen sind dann am bedeutsamsten, wenn sich herausstellt, dass sie eine gemeinsame physische Ursache haben. Die Schutzzone von Perth beschränkt Aktivitäten wie Ankern und Arbeiten am Meeresboden, kann aber nicht jeden Vorfall verhindern, der Kabel betrifft, die denselben Küstenkorridor passieren. Solange die genauen Störungsorte und Schiffsbewegungen nicht festgestellt sind, gibt es keine Grundlage, die Ausfälle als zusammenhängend zu betrachten.
Für BTW-Leser würde eine gemeinsame Ursache den Fokus darauf legen, wie viel physische Trennung in der Nähe der Landungsstellen von Perth besteht. Getrennte Kabel bieten eine stärkere Redundanz, wenn derselbe lokale Vorfall wahrscheinlich nicht beide Routen betrifft. Sollte ein Ereignis beide Systeme beschädigt haben, müssten Betreiber prüfen, ob ihre küstennahen Pfade zu viele gemeinsame Gefährdungen aufweisen. Wenn die Störungen dagegen nicht zusammenhängen, wäre dieses Problem deutlich geringer.
Worauf zu achten ist
Achten Sie auf Bestätigungen zu den betroffenen Kabelsystemen, Störungsorten und darauf, ob die AFP oder eine andere Behörde ein formelles Ermittlungsverfahren einleitet. Reparaturinspektionen und Schiffsverfolgungsdaten sollten zeigen, ob die Vorfälle eine gemeinsame Ursache haben. Eine Überprüfung der Perth-Schutzzone oder der Anlandungsrouten durch ACMA oder Betreiber würde darauf hinweisen, ob die Störungen zu Änderungen im Kabelschutz führen.

