Zusammenfassung
- Die FCC stellte Verizons Antrag im August auf einen möglichen automatischen Genehmigungstermin am 26. September; frühestens am 23. Oktober hätte der genehmigte alte Sprachdienst eingestellt werden können. Am 25. September stoppte sie die automatische Freigabe.
- Madison County meldet eine weiterlaufende Prüfung. Orange County weist darauf hin, dass sein Glasfasernetz FiberLync Internet und Fernsehen, aber keinen Telefonsprachdienst anbietet, und verlangt Nachweise für jedes betroffene Haus.
Ein Kalenderblatt kann abreißen. Ein Telefonkabel darf es erst nach der zuständigen Entscheidung. Die FCC-Mitteilung vom 26. August enthielt zwei unterschiedliche Daten: den 26. September für eine automatische Genehmigung, sofern die Behörde nicht eingreift, und den 23. Oktober als frühestmöglichen Beginn einer genehmigten Abschaltung. Die Behörde griff am 25. September ein.
Seitdem liegt der Antrag außerhalb der automatischen Spur. Nach der aktuellen Information von Madison County läuft die Prüfung weiter. Betroffen wäre alter TDM-Sprachdienst für Privathaushalte und Betriebe in Teilen von Arizona, Delaware, New Jersey, New Mexico, Ohio, Rhode Island, South Carolina, Utah und Virginia. Der Antrag betrifft bestimmte Versorgungsgebiete, keine pauschale Abschaltung aller Telefone in neun Bundesstaaten.
Warum genügt eine Ersatztechnologie auf dem Papier nicht? Orange County führt in seiner Eingabe an die FCC das eigene FiberLync-Netz an: Es liefert Internet und Fernsehen, aber keine Sprachtelefonie. Eine Adresse mit Glasfaserzugang kann weiterhin auf das Kupfertelefon angewiesen sein. Der Landkreis fordert deshalb eine Liste der tatsächlich betroffenen Anschlüsse und für jeden einen nachweislich nutzbaren Sprachdienst.
Die Eingabe beschreibt schwachen Mobilfunkempfang innerhalb einzelner Häuser, den Bedarf an 911-Notrufen und medizinischen Alarmgeräten sowie die Stromversorgung von Ersatzgeräten bei längeren Ausfällen. Madison County nennt ebenfalls Häuser ohne Glasfaseranschluss und Gebiete mit unzuverlässigem Mobilfunk. Die Landkreise legen ihre Ortskenntnis in die Akte; ihre Einwände sind noch keine Feststellung der FCC für jedes Haus.
Verizon plant die Migration und setzt Termine. Die FCC verfügt über die Abschaltgenehmigung. Landkreise benennen die Lücken, die eine flächige Netzkarte übermalt. Die nächste entscheidende Veröffentlichung ist ein Beschluss im Verfahren 26-227. Sein praktischer Maßstab liegt am Anschluss: Kommt der Notruf von dort noch durch?
Quellen
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