Zusammenfassung

  • RFC 3380 bewertete eine unterstützte Set-Job-Attributes-Anfrage als vollständig vorgeschlagenen Zustand, nicht als Felder, die teilweise übernommen werden konnten.
  • Ein nicht kompatibles Attribut oder ein nicht kompatibler Wert erforderte die Zurückweisung der gesamten Anfrage; der Auftrag blieb unverändert. Das stornierte weder den Auftrag noch belegte es einen physischen Ausdruck.

Im September 2002 erhielt das Internet Printing Protocol (IPP) eine klarere administrative Grenze. Ein Nutzer oder eine Bedienperson konnte nach dem Absenden feststellen, dass eine Anweisung zur Endverarbeitung fehlte. RFC 3380 bot als optionale Alternative zu Abbruch und erneutem Absenden an, die Attribute des bestehenden Job-Objekts zu ändern.

Der Drucker musste die vorgeschlagenen Werte zusammen mit den Attributen prüfen, die der Client unverändert ließ. Die Frage war kontrafaktisch: Würde ein neuer Auftrag mit diesem endgültigen Satz akzeptiert, wenn ipp-attribute-fidelity=true gesetzt wäre? Falls ja, sollte die Änderung angenommen werden. Andernfalls war sie abzulehnen, und der bestehende Job musste unverändert bleiben. Ein nicht unterstütztes, nicht einstellbares oder widersprüchliches Attribut durfte nicht einfach entfallen, während die übrigen angewendet wurden. Die Anfrage galt ganz oder gar nicht.

So konnte der Client einen teilweise geänderten Auftrag nicht mit dem angeforderten Zustand verwechseln. Die Antwort konnte die fehlgeschlagenen Attribute benennen, während das Objekt seinen alten Zustand behielt. Die Berechtigung war eine separate Prüfung: Der authentifizierte Antragsteller musste Eigentümer des Jobs, Bedienperson oder Administrator sein. Die Erlaubnis, eine Anfrage zu stellen, machte eine unvereinbare Kombination nicht gültig.

Der RFC definierte auch atomare Aktualisierungen von Druckerattributen und ergänzte Get-Printer-Supported-Values, um zulässige Werte bestimmter einstellbarer Attribute abzufragen. printer-xri-supported ermöglichte, zusammengehörige Beschreibungen von URI, Authentifizierung und Sicherheit gemeinsam zu aktualisieren. Die Set-Operationen waren jedoch optional. Die Norm beschreibt den Vertrag; sie belegt nicht, dass ein bestimmter Drucker ihn implementierte, ein Client ihn nutzte oder eine Seite gedruckt wurde.

RFC 3196 behandelt einen anderen Zeitpunkt: wann der Drucker nach Erhalt der Dokumentdaten endgültig antworten kann. RFC 3380 betrifft die Änderung der Job-Attribute. Eine angenommene oder abgelehnte Aktualisierung beweist weder den vollständigen Empfang noch die Verarbeitung oder den Ausdruck. Das Protokollereignis erfasst eine Zustandsänderung, kein physisches Ergebnis. Primärquellen: RFC 3380, RFC 2911 und RFC 3196. Die Erweiterung war optional; die Texte belegen weder ihre Verbreitung noch Interoperabilität.

Quellen