Zusammenfassung

  • RFC 9703 definiert FEC-Sub-TLVs für PeerAdj, PeerNode und PeerSet und prüft AS, Router-ID und EBGP-Session am entfernten ASBR.
  • PeerAdj prüft das Eingangsinterface nur bei einer Adresse ungleich null; PeerNode braucht DDMAP und einen separaten Controller-Abgleich.
  • Rückgabecode 3 ist ein begrenztes FEC/Egress-Ergebnis, kein Beweis für Produktionspolicy oder Kundenzustellung.

Rolle bestätigt, Leitung offen

Ein Controller lernt einen PeerAdj SID für einen bestimmten Link. Die Probe erreicht den Nachbar-ASBR; AS, Router-ID und EBGP-Beziehung stimmen. Ist die entfernte Interface-Adresse gesetzt, vergleicht der Empfänger das tatsächliche Eingangsinterface; Abweichung ergibt Code 35. Steht dort null, soll er laut RFC 9703 die Prüfung überspringen. Ein ausgelassener Test ist kein bestandener Test.

Der im Dezember 2024 veröffentlichte Standards-Track-RFC vergibt Subtypen 38, 39 und 40. PeerAdj benennt einen Link, PeerNode eine über mehrere Links verteilbare Session, PeerSet eine Gruppe. Der Initiator konstruiert die FEC aus BGP-LS EPE nach RFC 9086 oder Controller-Daten. Die vollständige Beschaffung der Details bleibt außerhalb des Dokuments. Deshalb ist die FEC eine Kontrollflächen-Aussage und kein selbstbeglaubigter Forwarding-Snapshot.

Bei PeerNode liefert DDMAP aus RFC 8029 Next-Hop-Interfaces. Der Controller kann vergleichen. RFC 9703 sagt jedoch ausdrücklich, dass seine Verfahren Unterschiede zwischen Controller- und Forwarding-Zustand nicht erkennen. DDMAP-Empfang, Vergleich und Übereinstimmung benötigen eigene Belege.

Zu sichern sind Anzeige und Alter, Inventarversion, Label-Stack, FEC-Bytes, Antwortknoten, AS/Router-ID/Session, durchgeführte/übersprungene/fehlgeschlagene Interface-Prüfung, DDMAP, Abgleich, Echo-Code und unabhängige Produktionsbeobachtung. RFC 9716 behandelt den Rückweg der Antwort; RFC 9703 hier die EPE-Identität auf dem Hinweg.

Quellen: RFC 9703, RFC Editor, Datatracker, RFC 9086, RFC 8029, RFC 8287, RFC 9256, RFC 8403, RFC 8690, IANA-Register. Offengelegte redaktionelle Perspektiven: Running-Code Primacy, Minimum Initial Specification, reality layers.