• Nordkoreanische Hacker nutzen gefälschte Zoom-Anrufe, um Krypto-Gründer ins Visier zu nehmen, und verleiten sie unter dem Vorwand technischer Probleme zur Installation von Malware.
  • Mehrere Krypto-Unternehmer haben berichtet, mit diesen Betrügereien konfrontiert worden zu sein, bei denen sich die Angreifer als Risikokapitalgeber ausgeben, um an sensible Daten zu gelangen.

Was geschah: Krypto-Gründer von nordkoreanischen Hackern über gefälschte Zoom-Anrufe ins Visier genommen

In den letzten Tagen haben mindestens drei Krypto-Gründer Hacking-Versuche vereitelt, die gefälschte Zoom-Anrufe beinhalteten, die angeblich von nordkoreanischen Cyberakteuren orchestriert wurden. Laut dem Cybersicherheitsexperten Nick Bax beginnen diese Betrügereien in der Regel mit einer Einladung, über mögliche Partnerschaften oder Investitionen via Zoom zu sprechen. Während des Anrufs simulieren die Angreifer technische Probleme, indem sie ein voraufgezeichnetes Video eines scheinbar desinteressierten Investors abspielen.

Anschließend fordern sie das Opfer auf, auf einen Link zu einem neuen Anruf zu klicken, der bei Öffnung eine Schadsoftware installiert, die darauf ausgelegt ist, sensible Informationen zu extrahieren. ​

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Warum es wichtig ist

Diese Vorfälle unterstreichen die sich weiterentwickelnden Taktiken nordkoreanischer Hackergruppen, insbesondere der Lazarus-Gruppe, die dafür bekannt ist, den Kryptowährungssektor ins Visier zu nehmen. Durch die Ausnutzung gängiger Geschäftspraktiken wie virtueller Meetings versuchen diese Akteure, in Organisationen einzudringen und wertvolle Daten oder Gelder zu exfiltrieren. Die Raffinesse dieser Social-Engineering-Angriffe verdeutlicht die Notwendigkeit erhöhter Wachsamkeit bei Krypto-Unternehmern und -Unternehmen.

Die Implementierung robuster Cybersicherheitsprotokolle, die Überprüfung der Authentizität unaufgeforderter Meeting-Anfragen und die Schulung des Personals zu diesen betrügerischen Praktiken sind entscheidende Schritte, um diese Bedrohungen zu mindern. ​