Zusammenfassung

  • NANOG wollte für NANOG 97 mehr als 1.700 Minuten in allgemeinen und parallelen Sitzungen einplanen; zum Zeitpunkt der Mitteilung waren 180 Minuten bestätigt. Genannt werden auch Workshops, Keynote, Sponsorflächen und Foren.
  • Geplante Minuten zeigen institutionelle Zuteilung, nicht tatsächliche Anwesenheit, Nutzen, Qualität oder Einfluss.

Ein Plenum schließt eine andere Zeitnutzung aus; ein Workshop tauscht Reichweite gegen Praxis; Parallelräume vergrößern das Angebot und erzwingen Auswahl. Diese Unterschiede zeigen die Funktion der Formate, nicht eine mechanische Auswahlformel.

Geplante, tatsächlich gehaltene und von Teilnehmern erlebte Zeit müssen getrennt werden. Ausfälle verändern die zweite; Kapazität, Anwesenheit und Überschneidungen die dritte. Das Archiv erlaubt eine Langzeitaufzeichnung von Treffen, Raum, Format, Dauer, Parallelität, Zugang und offengelegtem Sponsoring, ohne Lücken zu erfinden.

Programmgestaltung bleibt redaktionelles Handwerk. Eine Nachbereitung mit Plan- und Ist-Minuten, Kapazitäten, Ausfällen, Ersetzungen und Umfrageumfang macht jedoch die Gesamtwirkung prüfbar, ohne private Bewertungen offenzulegen.

Heng Lus Doktrin ist nur eine Linse zur Trennung von Nachfrage, Entscheidung und Ergebnis, kein Beleg für NANOGs Motive. Ein Register bewahrt Urteil und zeigt, welche Ergebnisse diese Entscheidung wiederholt hervorbringt.

Quellen und Grenzen