- Die Planung würde das ehemalige Gelände des Langley Business Centre in Slough neu bebauen.
- Die bestehende Vorbescheidgenehmigung unterstützt die Nutzung als Rechenzentrum, aber Microsoft muss noch detaillierte Pläne einreichen und genehmigen lassen.
Der Sachverhalt
Microsoft hat eine öffentliche Konsultation zu einem geplanten Rechenzentrum auf dem ehemaligen Gelände des Langley Business Centre in Slough eingeleitet. Das Unternehmen veranstaltete am 14. und 15. Juli 2026 Informationsveranstaltungen für die Gemeinde und veröffentlichte Konsultationsmaterialien und ein Feedback-Formular. Microsoft gibt an, nach der Konsultation der Anwohner und anderer Interessengruppen einen vollständigen Bauantrag einreichen zu wollen.
Das Gelände erhielt 2020 einen Vorbescheid für die Entwicklung eines Rechenzentrums und wird derzeit geräumt. Microsoft erklärt, dass sich seine Pläne noch in der Entwicklung befinden. In den bisher veröffentlichten Unterlagen hat das Unternehmen weder die geplante IT-Kapazität, den Bauzeitplan, den Eröffnungstermin noch die endgültige Standortgestaltung bekannt gegeben.
Die Analyse
Der frühere Vorbescheid stellt fest, dass das Gelände für eine Rechenzentrumsnutzung in Betracht gezogen werden kann, genehmigt jedoch nicht die Anlage, die Microsoft jetzt bauen möchte. Das Unternehmen muss in einem vollständigen Bauantrag noch die Gebäude, die Erschließung sowie Maßnahmen zur Bewältigung der Bauauswirkungen und der örtlichen Auswirkungen des Standorts definieren. Die Konsultation vor dieser Einreichung gibt Microsoft die Möglichkeit, das Design noch während der Vorbereitung zu ändern.
Die praktische Frage ist, ob die von Anwohnern und lokalen Interessengruppen vorgebrachten Bedenken zu Überarbeitungen führen, die vor der Prüfung des Antrags durch den Rat berücksichtigt werden können. Solange diese Einzelheiten nicht eingereicht sind, legt die Konsultation nicht fest, was gebaut wird oder wann die Arbeiten beginnen könnten. Für BTW-Leser: Langley hat eine frühe Phase der Flächennutzungsplanung durchlaufen, nicht jedoch das vollständige Baugenehmigungsverfahren.
Der Antrag von Microsoft wird zeigen, wie das Unternehmen die bestehende Genehmigung in ein Rechenzentrumsprojekt umwandeln will, das der Rat prüfen und das nach Genehmigung vom Unternehmen umgesetzt werden kann.
Worauf zu achten ist
Der Bauantrag von Microsoft sollte die Standortgestaltung, die Gebäudegröße, die Erschließung und den vorgeschlagenen Bauzeitplan darlegen. Änderungen gegenüber dem Konsultationsmaterial zeigen, wie das lokale Feedback die Planung beeinflusst hat. Selbst nach der Baugenehmigung stünden noch die Stromversorgung, der Bau und die Inbetriebnahme bevor, bevor der Standort Betriebskapazität bereitstellen könnte.


