Zusammenfassung

  • PCP machte NAT-Mappings und Firewall-Öffnungen ausdrücklich anforderbar, beließ aber externen Endpunkt, Richtlinie und Laufzeit in der Hand des Servers.
  • Nonce, befristete Laufzeit und Epoch Time liefern überprüfbare Zustandszeichen und Wege zur Wiederherstellung, jedoch weder Eigentum noch garantierte Erreichbarkeit.

Eine MAP-Anfrage nennt Transportprotokoll und internen Port. Zusätzlich darf der Client eine externe Adresse und einen Port vorschlagen. Ohne weitere Bedingung ist dieser Vorschlag austauschbar: Kann der PCP-Server ihn nicht erfüllen, darf er einen anderen verfügbaren Endpunkt zuweisen und diesen in der Erfolgsantwort zurückgeben.

Mit PREFER_FAILURE lehnt der Client genau diesen Ersatz ab. Der Server muss dann mit CANNOT_PROVIDE_EXTERNAL antworten, wenn er Adresse und Port nicht wie vorgeschlagen bereitstellen kann. Die Option übergibt dem Client keinen Port. Sie lässt ihn nur entscheiden, ob eine alternative Zuteilung noch nützlich wäre.

Weitere Ergebniscodes machen die Entscheidungsfläche des Gateways sichtbar. Operation oder Option können unbekannt sein; der Client kann nicht autorisiert, das Kontingent ausgeschöpft oder die Ressource vorübergehend knapp sein. Eine syntaktisch richtige Anfrage ist deshalb noch kein Anspruch. Erst die Antwort bezeichnet das Mapping, das dieser Server zu diesem Zeitpunkt tatsächlich pflegt.

Zu dieser Zustandslinie gehört eine 96-Bit-Mapping-Nonce. Der Client wählt sie, der Server kopiert sie in die Antwort und prüft sie bei Erneuerungen. Im einfachen Bedrohungsmodell darf eine fremde Nonce ein bestehendes dynamisches Mapping nicht beiläufig übernehmen. Der Nachweis bleibt eng: Er verbindet Anfrage, Antwort und Erneuerung mit demselben Zustand. Er authentifiziert keine Person, schafft keine dauerhafte Geräteidentität und schützt nicht umfassend vor einem Angreifer auf dem Übertragungsweg.

Auch die Zeit gehört dem Server. Seine Erfolgsantwort enthält die Laufzeit des Mappings. Solange der Client den Zustand benötigt, erneuert er ihn; andernfalls läuft er aus. Eine angeforderte Laufzeit von null hat bei MAP genau definierte Löschbedeutungen, die mit Protokoll, internem Port, Nonce und Regeln des Bedrohungsmodells verarbeitet werden. Daraus entsteht kein allgemeines Recht, fremde Zustände zu löschen.

Die Epoch Time beantwortet eine andere Frage: Erinnert sich der Server noch? Ein Neustart, der Verlust expliziter Mappings oder bestimmte Adressänderungen führen zu einer auffälligen Zeitfolge. Erkennt der Client einen Rücksprung oder eine unplausible Abweichung, legt er seine Mappings erneut an. Das Signal weist auf verlorene Kontinuität hin; es beweist weder lückenlosen Paketfluss noch stellt es den Zustand selbst wieder her.

PEER bindet ein explizites ausgehendes Mapping an eine bestimmte entfernte Adresse und einen entfernten Port. Es kann den Zustand erzeugen oder verlängern, ist wegen dieser Gegenstelle aber kein bloßes MAP unter anderem Namen. THIRD_PARTY erlaubt Anfragen für eine andere Adresse nur, wenn der Server sie zulässt und der Client autorisiert ist. Für Endkundengeräte empfiehlt RFC 6887 ein Verbot als Voreinstellung.

RFC 7488 trennt mehrere Adressen desselben Servers von mehreren eigenständigen Servern. Beim selben Server soll die Nonce über dessen Adressen gleich bleiben; verschiedene Server erhalten verschiedene Nonces. Nach vier erfolglosen Übertragungsversuchen wechselt der Client zur nächsten Adresse und beginnt nach vollständigem Scheitern in regelmäßigen Abständen erneut.

Eigenständige Server verwalten unabhängige Ergebnisse. So können mehrere Mappings auf verschiedenen Geräten entstehen. Bei Firewalls ohne replizierten Zustand kann jeder Pfad seine eigene Öffnung benötigen. Eine erfolgreiche Antwort hat keine stellvertretende Beweiskraft für die übrigen Server.

Feststehendes, Deutung und offene Punkte

Die RFCs legen Nachrichtenfelder, Nonces, Laufzeiten, Ergebniscodes, Epoch Time und Serverauswahl fest. Daraus lässt sich PCP als ausgehandelte Verwahrung von Randzustand deuten. Nicht belegt sind Verbreitung, Produktkonformität, Gründe einer konkreten Gateway-Entscheidung oder Erreichbarkeit aus jedem Netz. Wie ein Client die Legitimität einer bereitgestellten PCP-Serveradresse prüft, überlässt RFC 7488 dem Bereitstellungsverfahren.

Quellen