• Deutsche Telekom und IBM haben IBM Concert eingeführt, um das Patch-Management zu automatisieren und eine bis zu zehnmal schnellere Reaktion auf kritische Schwachstellen zu ermöglichen.
  • Mit zunehmendem Softwarevolumen wird diese KI-Automatisierung entscheidend, doch die sichere und flexible Skalierung bleibt eine Herausforderung.

Was ist passiert: Deutsche Telekom setzt auf IBM für ein KI-Upgrade seiner Sicherheitsprozesse

Deutsche TelekomhatIBM Concert eingeführt, eine KI-basierte Automatisierungsplattform, um ihre Sicherheits-Patching-Verfahren zu überholen. Das System bündelt Schwachstellendaten, Bereitstellungstools und Reporting-Funktionen und schafft eine „einzige Quelle der Wahrheit". Ein Pilotversuch konnte die mediane Korrekturzeit kritischer Schwachstellen von 80 Stunden auf nur acht Stunden reduzieren – eine Verbesserung um den Faktor zehn.

IBM Concert verkürzte auch die durchschnittliche Korrekturzeit von etwa 90 Minuten auf 20 Minuten pro Instanz, was DT hilft, Software-Updates zu beschleunigen und die Cybersicherheit zu verbessern.

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Warum das wichtig ist

Das KI-basierte System geht eine der mühsamsten Aufgaben der IT-Sicherheit an: das Patch-Management. Mit zunehmender Anzahl von Unternehmensanwendungen – IDC schätzt eine Milliarde neuer Anwendungen bis 2028 – wird manuelles Patchen sowohl riskant als auch nicht nachhaltig.

Die Automatisierung dieses Prozesses kann Kosten senken, die Compliance stärken und die Reaktion auf neue Schwachstellen verbessern. Die langfristigen Vorteile hängen jedoch von der Fähigkeit von DT und IBM ab, die Lösung auf Hybrid-Cloud-Plattformen zu skalieren, ohne Flexibilität oder Kontrolle über die Sicherheitsprotokolle zu verlieren.