Zusammenfassung

  • DFKI ist eine gemeinnützige Forschungs-GmbH (Gründung 1988, HRB 2313 Kaiserslautern); die Führung ist über datierte Protokollsätze belegbar, bis zur Wahl von Oscar-Werner Reif zum Aufsichtsratsvorsitzenden am 20. November 2025.
  • Größenangaben wie 29 Abteilungen, rund 960 Beschäftigte und über 560 Projekte bleiben Selbstangaben ohne offengelegte Methodik; ein eigenes Profil für 2024 nannte 28 Abteilungen.

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH ist eine gemeinnützige GmbH mit Gründungsjahr 1988, eingetragen in Kaiserslautern (HRB 2313) mit Sitz in der Trippstadter Straße 122 (Profil, Geschäftsführung). Träger sind neben Bund und Ländern auch Shareholder aus der Wirtschaft; eine Gesellschafterübersicht listet unter anderem Sartorius AG, Deutsche Telekom, SAP, Google, Microsoft, NVIDIA, Intel, BMW, Bosch, Volkswagen und Airbus (Shareholder).

Standorte

Forschungsbereiche bestehen in Kaiserslautern, Saarbrücken, Bremen, Niedersachsen (Oldenburg und Osnabrück) und Darmstadt, Laboratorien in Berlin und Lübeck sowie eine Zweigstelle in Trier; die Standortseite nennt unter anderem das Kesselhaus in der Lanolinfabrik (Salzufer 15/16) in Berlin (Standorte).

Größe

Das eigene Profil des DFKI beziffert 29 Forschungsabteilungen, zehn Kompetenzzentren, acht Living Labs, rund 960 Wissenschaftler und Verwaltungsbeschäftigte sowie 600 Graduierte aus über 76 Ländern in mehr als 560 Projekten; ein Unternehmensprofil für die Hannover Messe 2024 nannte 28 Abteilungen — eine Diskrepanz innerhalb der eigenen Quellen, die keine unabhängige Prüfung aufweist (Profil, Hannover-Profil 2024, Hannover-Profil 2023).

Geschäftsführung und Vorstände

Prof. Dr. Antonio Krüger ist Vorstandsvorsitzender/Geschäftsführer, bestellt vom Aufsichtsrat am 7. November 2019 als Nachfolger von Prof. Dr. Jana Koehler; zweiter Geschäftsführer ist Helmut Ditzer (genaues Bestellungsdatum nicht belegt). Genannte Standortleitungen: Andreas Dengel (Kaiserslautern), Frank Kirchner (Bremen), Daniel Sonntag (Niedersachsen), Philipp Slusallek (Saarbrücken); Wolfgang Wahlster ist als Chief Executive Advisor geführt (Geschäftsführung, Wechsel 2019).

Am 20. November 2025 wählte der Aufsichtsrat — anlässlich einer Sitzung im Kesselhaus in der Lanolinfabrik, den neuen Berliner Räumen — Prof. Dr. Oscar-Werner Reif (Sartorius AG) zum Vorsitzenden, als Nachfolger von Dr. Ferri Abolhassan (Deutsche Telekom AG), dessen Mandat am 3. November 2025 endete. Dr. Lutz Rumkorf (Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz) wurde stellvertretender Vorsitzender, Nachfolger von Staatssekretärin Elena Yorgova-Ramanauskas; beide ausgeschiedenen Mitglieder bleiben Aufsichtsratsmitglieder. Reif vertritt Sartorius seit dem 25. September 2020 im Gremium (Aufsichtsratswahl 2025, SIC-Meldung, openPR/IDW).

Der Aufsichtsrat mischt Vertreter aus Bundes- und Landesministerien, Universitäten und Industrie; 2022 wählte er Abolhassan zum Vorsitzenden und meldete ein Wachstum des Finanzvolumens von 56,6 Mio. € (2019) auf geschätzte 82,8 Mio. € (2022) (Aufsichtsrat, Hannover-Profil 2023). Seit 1. Januar 2025 leitet Krüger für ein Jahr den wissenschaftlichen Ausschuss der deutschen KI-Kompetenzzentren, eine Initiative des KI-Aktivprogramms der Bundesregierung (Krüger-KI-Kompetenzzentren).

Einordnung

Governance ist über datierte Aufsichts- und Führungsdaten verifizierbar; die Größenangaben bleiben Selbstaussagen ohne offengelegte Methodik. Offene Punkte: Bestellungsdatum Ditzers, rechtliche Stellung von Trier und Berlin sowie die Abteilungsdisparität 28/29.

Quellenverzeichnis: DFKI-Profil, Shareholder, Geschäftsführung, Aufsichtsrat, Standorte, Geschäftsführungswechsel 2019, Aufsichtsratswahl 2025, SIC-Meldung, openPR/idw, Krüger-KI-Kompetenzzentren, Hannover-Profil 2024, Hannover-Profil 2023; Verzeichniseintrag: Verzeichnisseite