- Die UN-Generalversammlung hat ihre erste Resolution zur künstlichen Intelligenz (KI) verabschiedet und betont, dass KI allen Nationen zugutekommen und die Menschenrechte achten muss.
- Die Resolution zielt darauf ab, die digitale Kluft zwischen Industrie- und Entwicklungsländern zu verringern, indem sie eine gleichberechtigte Teilhabe und einen gleichberechtigten Zugang zur KI-Technologie gewährleistet.
- Sie unterstreicht die dringende Notwendigkeit eines weltweiten Konsenses über die Governance von KI-Systemen und erkennt an, dass es sich um ein sich entwickelndes Feld handelt, das weitere vertiefte Diskussionen über Governance-Ansätze erfordert.
DieUN-Generalversammlunghat dafür gestimmt, den ersten Resolutionsentwurf zur künstlichen Intelligenz (KI) anzunehmen, um sicherzustellen, dass diese neue Technologie allen Nationen zugutekommt, die Menschenrechte respektiert und „sicher, zuverlässig und vertrauenswürdig“ ist.
Auch interessant:Der chinesische KI-Chatbot Kimi verarbeitet 2 Millionen Zeichen, zuvor waren es 200.000
Auch interessant:KI für Eckbälle: Google Deepmind arbeitet mit dem FC Liverpool zusammen
Sie verringert die digitale Kluft zwischen Industrie- und Entwicklungsländern
Die Resolution zielt darauf ab, die digitale Kluft zwischen Industrie- und Entwicklungsländern zu verringern, indem sie eine gleichberechtigte Position in den KI-Diskussionen gewährleistet und es den Entwicklungsländern ermöglicht, die Technologie und Fähigkeiten der KI zu nutzen.
In Anerkennung der beschleunigten Entwicklung und Nutzung von KI unterstreicht die Resolution die dringende Notwendigkeit eines globalen Konsenses über „sichere, zuverlässige und vertrauenswürdige KI-Systeme“. Sie erkennt auch an, dass die Governance von KI-Systemen ein sich entwickelndes Feld ist, das weitere vertiefte Diskussionen über mögliche Governance-Ansätze erfordert.
Die Resolution wurde ohne Abstimmung im Konsens angenommen
Der Resolutionsentwurf wurde von den USA vorgeschlagen und von China und 122 weiteren Ländern mitgetragen. Schließlich wurde die Resolution ohne Abstimmung im Konsens angenommen, was die Unterstützung und Anerkennung der 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen darstellt.
Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Linda Thomas-Greenfield, erklärte: „Heute haben sich die 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen zusammengefunden, um zu entscheiden, die künstliche Intelligenz zu steuern, anstatt sich von ihr beherrschen zu lassen.“
DieEuropäische Unionhat die KI-Verordnung bereits am 13. März verabschiedet, und nach Abschluss einiger abschließender Verfahren soll die neue Verordnung im Mai oder Juni in Kraft treten.

