- Die Investitionen in LTE und 5G werden bis 2028 voraussichtlich stark ansteigen.
- Feuerwehr- und Rettungsdienste stehen vor Übergangsherausforderungen, während bestehende Funksysteme fortschrittlichen öffentlichen Sicherheitsnetzen weichen.
Was passiert ist: Die Investitionen in Breitband für die öffentliche Sicherheit nehmen stark zu
Eine aktuelle Branchenanalyse von SNS Telecom & IT prognostiziert, dass die weltweiten Ausgaben für Breitbandinfrastruktur und Geräte für die öffentliche Sicherheit mit LTE- und 5G-New-Radio-Technologien (NR) bis Ende 2028 6,3 Milliarden US-Dollar übersteigen werden. Diese Prognose spiegelt eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von etwa 8 % gegenüber dem Niveau von 2025 wider, als die jährlichen Investitionen auf rund 5 Milliarden US-Dollar geschätzt wurden. Die Forschung wird in einem Bericht über Investitionstrends in der öffentlichen Sicherheitskommunikation zitiert.
Dieses Wachstum wird durch die Migration bestehender terrestrischer Mobilfunksysteme (LMR) wie TETRA und Tetrapol hin zu Breitbandlösungen vorangetrieben, die nach den Standards des 3rd Generation Partnership Project (3GPP) entwickelt wurden. Diese Breitbandtechnologien sind darauf ausgelegt, verbesserte Sprach-, Daten- und Videodienste zu unterstützen, die für Echtzeit-Notfalleinsätze erforderlich sind.
Mehrere nationale Breitbandnetze für die öffentliche Sicherheit sind bereits in Betrieb oder in der Umsetzung. Dazu gehören großflächige Netze wie FirstNet in den USA, europäische Bemühungen einschließlich des britischen Emergency Services Network (ESN) und des französischen RRF, sowie Initiativen in Schweden, Finnland, Japan und Neuseeland.
Auch Länder wie Saudi-Arabien haben massiv in kritische Netze investiert, die die öffentliche Sicherheitskommunikation in den Bereichen Verteidigung, Strafverfolgung und Notfallagenturen unterstützen.
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Warum dies wichtig ist: Notfallmaßnahmen und Infrastrukturübergang
Die Umstellung auf Breitbandnetze für die öffentliche Sicherheit stellt eine bedeutende Weiterentwicklung der Art und Weise dar, wie Notdienste in Krisensituationen kommunizieren. Herkömmliche LMR-Systeme sind zwar robust und vertraut, aber ihnen fehlt die Datenkapazität und Interoperabilität, die für das moderne Vorfallmanagement zunehmend erforderlich sind. Breitbandnetze bieten einen höheren Durchsatz, integrierte Video- und Geolokalisierungsdienste und das Potenzial für KI-gesteuerte Tools zur Lageerfassung, die bei komplexen Rettungseinsätzen entscheidend sein können.
Der Übergang zu einer neuen Kommunikationsinfrastruktur ist jedoch technisch und betrieblich anspruchsvoll. Notfallagenturen müssen die Interoperabilität mit bestehenden Systemen verwalten, die Abdeckung und Redundanz in ländlichen und städtischen Gebieten sicherstellen und das Personal in den neuen Werkzeugen schulen. Es stellen sich auch Fragen zu den Kosten, der Governance und der langfristigen Nachhaltigkeit kritischer Breitbandeinführungen.
Insbesondere für Feuerwehr- und Rettungsdienste könnte eine breitere Einführung von Breitband die Fähigkeiten verbessern, wie z. B. den Echtzeitzugriff auf Gebäudedaten und die Fernbildgebung von Gefahren. Dies wirft jedoch auch Bedenken hinsichtlich der Abhängigkeit von kommerziellen Technologien und der potenziellen Auswirkungen auf die Widerstandsfähigkeit auf, wenn die Netze im Katastrophenfall gestört werden.
Letztlich werden die praktischen Realitäten der Implementierung, Interoperabilität und Sicherheit darüber entscheiden, ob diese Netze der nächsten Generation ihr Potenzial zur Transformation der öffentlichen Sicherheitskommunikation erfüllen können, auch wenn die Investitionsprognosen solide sind.
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