- TSF hat nach dem Zyklon Chido Teams in Mayotte eingesetzt und die Kommunikation wiederhergestellt.
- Über 1.500 Menschen konnten dank der Bemühungen von TSF wieder Kontakt zu ihren Angehörigen aufnehmen.
Was geschah: TSF stellt die Kommunikation wieder her und verbindet Familien nach dem Zyklon Chido
Am 14. Dezember 2024 traf derZyklon Chidodie französische Insel Mayotte mit Windgeschwindigkeiten von 220 km/h. Der Sturm verursachte erhebliche Schäden, vertrieb über 100.000 Menschen und zerstörte wichtige Infrastrukturen, darunter die Telekommunikation. Da etwa 80 % der Kommunikationsstandorte ausgefallen waren, standen die örtlichen Gemeinschaften vor großen Herausforderungen, die ihre emotionale und physische Not noch verstärkten.
Als Reaktion entsandteTélécoms Sans Frontières(TSF) schnell ein Team, um Kommunikationsmittel wie drahtloses Internet und Sprachgeräte bereitzustellen. Ihre mobilen Einsätze erstreckten sich über die nördlichen und westlichen Regionen der Insel, mit besonderem Fokus auf schutzbedürftige Gemeinschaften. Bis zum 5. Januar 2025 hatte TSF über 1.500 Menschen geholfen, wieder Kontakt zu ihren Angehörigen aufzunehmen, und mehr als 230 kritische Telefonate ermöglicht.
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Warum das wichtig ist
TSFs Engagement in Mayotte unterstreicht die entscheidende Rolle der Telekommunikation bei der Wiederherstellung nach Katastrophen. Konnektivität in Krisenzeiten ermöglicht es betroffenen Menschen, auf Notdienste zuzugreifen, mit ihren Familien zu kommunizieren und sich über verfügbare Hilfsangebote zu informieren. Die Bereitstellung von drahtlosem Internet und Telefondiensten durch TSF trägt auch dazu bei, psychischen Stress zu mindern, indem sie den Menschen die Gewissheit gibt, dass ihre Angehörigen in Sicherheit sind.
Diese Mission ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Kommunikationsmittel unerlässlich sind, um Leben zu retten und Gemeinschaften nach Naturkatastrophen wieder aufzubauen.

