- Amazon und MGM Studios haben KI-Technologie eingesetzt, um die Stimmen der Schauspieler im Film „Road House“ zu replizieren.
- Der Drehbuchautor des Films unterzeichnete mit dem ursprünglichen Produzenten, United Artists, was im Allgemeinen das Studio als Eigentümer und Inhaber des Urheberrechts an dem Werk ausweist.
Die Los Angeles Times berichtete kürzlich, dass Amazon mit einer Klage konfrontiert ist, die vonR. Lance Hill, dem Drehbuchautor des Originalfilms von 1989 „Road House“, wegen mutmaßlicher Urheberrechtsverletzung im Remake des Films eingereicht wurde. Hill behauptet, dass Amazon undMGM StudiosKI-Technologie eingesetzt haben, um die Stimmen der Schauspieler in der neuen Produktion zu replizieren, mit dem Ziel, diese vor Ablauf des Urheberrechts fertigzustellen.
Vorwürfe des Einsatzes von KI-Technologie zur Stimmreplikation der Schauspieler
Im November 2021 reichte Hill einen Antrag beimUS Copyright Office (US-Urheberrechtsbehörde)ein, um die Rechte an seinem Originaldrehbuch zurückzuerlangen, das als Grundlage für den neuen Film dient. Obwohl die Rechte zu diesem Zeitpunkt von Amazon Studios gehalten wurden, glaubte Hill, dass sie nach ihrem Ablauf im November 2023 an ihn zurückfallen würden.
Die Klage behauptet, dass Amazon Studios das Projekt vorangetrieben haben, um die Urheberrechtsfrist einzuhalten, und dabei sogar KI eingesetzt haben, um die Stimmen der am Remake von 2024 beteiligten Schauspieler zu replizieren, das mit einem Schauspielerstreik konfrontiert war. Dieser mutmaßliche KI-Einsatz verstoße gegen die Vereinbarungen zwischen der Gewerkschaft und den großen Studios, einschließlich Amazon.
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Herausforderungen durch den „Work-made-for-hire“-Vertrag (Auftragsarbeit)
Die Situation wird zusätzlich durch einen „Work-made-for-hire“-Vertrag erschwert, den Hill mit dem ursprünglichen ProduzentenUnited Artistsunterzeichnete und der im Allgemeinen das Studio als Eigentümer und Inhaber des Urheberrechts an dem Werk ausweist. Hill argumentiert jedoch, dass es sich um eine Standardvertragsklausel handle.
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Dementi des KI-Einsatzes und Zurückweisung der Vorwürfe
Die Klage zielt darauf ab, die Veröffentlichung des Films zu verhindern, die als Premiere auf demSXSWam 8. März und anschließend als Streaming aufPrime Videoam 21. März geplant ist.
Amazon wies die Vorwürfe zurück und erklärte, das Studio habe die Filmemacher ausdrücklich angewiesen, keine KI im Film einzusetzen. Es gab an, dass, falls KI verwendet worden sei, dies nur in frühen Versionen des Films der Fall gewesen und anschließend gemäß den Anweisungen entfernt worden sei. Amazon wies auch die übrigen Vorwürfe als falsch zurück und besteht darauf, dass seine Urheberrechte am ursprünglichen „Road House“ noch nicht abgelaufen seien.

