Oracle eröffnet Cloud-Regionen in Südafrika, Kenia und Marokko, um der lokalen Nachfrage und Compliance-Anforderungen gerecht zu werden. Regionale Schulungspartnerschaften zielen darauf ab, Qualifikationslücken zu schließen und eine zukunftsfähige Belegschaft aufzubauen. Oracle stärkt seinen Cloud-Infrastruktur-Fußabdruck in Afrika. Oracle startete seine erste afrikanische Public-Cloud-Region in Johannesburg, Südafrika, im Jahr 2022, was einen strategischen Einstieg in den wachsenden Markt der digitalen Infrastruktur des Kontinents darstellt.

Der Standort unterstützt eine fehlertolerante Architektur und entspricht den lokalen Datenresidenzregeln, sodass Regierungen und Unternehmen die Cloud mit geringerer Latenz und erhöhter Ausfallsicherheit nutzen können. Oracle bezeichnete dies als Reaktion auf die wachsende Nachfrage nach digitalen Diensten in Branchen wie Banken, Gesundheitswesen und Regierung. Das Unternehmen setzt seine Expansion mit zwei weiteren geplanten Regionen fort. Im Januar 2024 kündigte es eine neue Public-Cloud-Region in Nairobi, Kenia, an, um Ostafrika zu bedienen.

Oracle-Führungskräfte trafen sich mit dem kenianischen Präsidenten William Ruto, um die Initiative zu formalisieren, die mit erneuerbarer Energie betrieben wird und Unterseekabelnetze nutzt, um den Zugang und die Leistung zu verbessern. Das Nairobi-Projekt wird als Katalysator für die nationale Entwicklung dargestellt, das lokalen Institutionen hilft, ihre Infrastruktur zu modernisieren und gleichzeitig die Datensouveränität zu wahren.

Lesen Sie auch: LS Cable schließt sich japanisch-koreanischer Unterseekabel-Initiative an Lesen Sie auch: E2A-Unterseekabel verbindet Asien und Nordamerika Oracle stärkt lokales Engagement durch Bildung und Talententwicklung Parallel zur Infrastruktur verstärkt Oracle seine Afrikastrategie mit Bildungs- und Schulungspartnerschaften, um die digitale Qualifikationslücke in der Region zu schließen. Das Unternehmen unterhält Niederlassungen in Kenia, Nigeria, Ghana, Südafrika und anderen Ländern, die als regionale Stützpunkte für Vertrieb, Cloud-Beratung und Schulungsdienste dienen.

Diese Niederlassungen spielen eine Schlüsselrolle in Oracles Öffentlichkeitsarbeit, indem sie seine Technologien den Interessengruppen aus dem öffentlichen und privaten Sektor näherbringen. In Kenia bieten die Oracle Academy und IEEE Kenya gemeinsame Schulungsinitiativen an, um Kompetenzen in Cloud, Java und Datenanalyse zu fördern. David Bunei, Oracle-Landesleiter für Kenia, sagte, dies werde helfen, „die digitale Kluft zu überbrücken und einen soliden veröffentlichten Talentbeweis zu erstellen“.

Im Bundesstaat Zamfara in Nigeria arbeitet die Oracle University mit lokalen Behörden zusammen, um Universitäten mit STEM-Bildungswerkzeugen und Oracle-Programmen auszustatten. Diese Partnerschaften sind Teil von Oracles langfristigem Engagement zur Unterstützung afrikanischer Innovation und seines wachsenden Unternehmenskundenstamms.