• OpenAI hat eine Aktienzuteilungsreserve von 50 Milliarden Dollar für Mitarbeiter eingerichtet, was etwa 10 % des Unternehmenswerts auf der Grundlage einer aktuellen privaten Bewertung entspricht.
  • Mit bereits zugeteilten 80 Milliarden Dollar könnten die Mitarbeiteraktien etwa 26 % des Unternehmens ausmachen; die Bewertungsgespräche laufen.

Das ist passiert: OpenAI reserviert riesigen Aktienpool

Letzten Herbst richtete OpenAI eine Aktienzuteilungsreserve von 50 Milliarden Dollar für Mitarbeiter ein, was etwa 10 % des Unternehmens auf der Grundlage einer im Oktober berichteten privaten Bewertung von 500 Milliarden Dollar entsprechen würde. Dieser Aktienpool soll für Vergütungen und Aktienzuteilungen an aktuelle und zukünftige Mitarbeiter verwendet werden.

Laut Bericht hat OpenAI bereits rund 80 Milliarden Dollar an übertragenen Aktien an die Belegschaft vergeben, was bedeutet, dass die Mitarbeiteraktien mit dem neuen Pool insgesamt etwa 26 % des Unternehmens ausmachen könnten. Das Unternehmen hat diese Zuteilungen nicht öffentlich bestätigt, und Reuters konnte den Bericht nicht unabhängig verifizieren.

Der Bericht stellte auch fest, dass OpenAI vorläufige Gespräche mitInvestoren über die Möglichkeit geführt hat, neue Mittel zu einer Bewertung von nahezu 750 Milliarden Dollar aufzunehmen, was eine deutliche Steigerung gegenüber den zuvor berichteten 500 Milliarden Dollar darstellt. Falls eine solche Finanzierung zustande kommt, würde dies einen großen Bewertungssprung für das KI-Labor bedeuten.

Die Vergütungsstrategie und die Aktienzuteilungen von OpenAI sind Teil eines äußerst wettbewerbsintensiven Marktes für KI-Talente, auf dem Unternehmen wie Meta und Google leitenden Ingenieuren und Forschern erhebliche Aktienpakete anbieten.Forbes berichtet, dass die Marktbewertung von OpenAI aufgrund ihres wachsenden Einflusses auf die KI-Entwicklung gestiegen istund nun 20 Milliarden Dollar übersteigt.

Warum das wichtig ist

Die Einrichtung einer außergewöhnlichen Aktienreserve von 50 Milliarden Dollar unterstreicht den Talentkrieg in der künstlichen Intelligenz, wo Unternehmen erhebliche Anreize bieten müssen, um Spezialisten anzuziehen und zu halten. Die durchschnittliche Aktienvergütung von OpenAI soll im Jahr 2025 etwa 1,5 Millionen Dollar pro Mitarbeiter betragen haben, weit über den üblichen Standards von Tech-Startups, was verdeutlicht, wie zentral eine stark aktienbasierte Vergütung für die Rekrutierung und Bindung geworden ist.

Die bloße Größe dieses Pools wirft jedoch Fragen zur finanziellen Tragfähigkeit auf und ob die Bindung eines so großen Teils des Unternehmenswerts an Aktien die langfristigen Renditen für Anleger verwässert und zukünftige Finanzierungen erschweren könnte. Aktienzuteilungen in diesem Umfang können die Talentbindung fördern, könnten aber auch zu einer erheblichen Verwässerung führen, wenn das Unternehmen privat bleibt oder einen Börsengang verzögert.

Die laufenden Gespräche über die Mittelbeschaffung zu einer höheren Bewertung zeugen von anhaltendem Vertrauen der Investoren, unterstreichen jedoch auch, wie private Bewertungen von der tatsächlichen finanziellen Leistung abweichen können. Die externe Überwachung könnte zunehmen, während die Stakeholder hinterfragen, ob eine aggressive aktienbasierte Vergütung mit dem Aufbau nachhaltiger Geschäftsgrundlagen vereinbar ist.

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