• Daten vom März zeigen, dass Satellitenverbindungen nur 0,3 % der mobilen Scans im Vereinigten Königreich ausmachen
• Starlink dient als kurzzeitige Ersatzverbindungen, obwohl das Vereinigte Königreich weltweit den dritten Platz belegt
Die Feststellung
Laut der Analyse von Ookla zeigt die Direct-to-Device-Satellitenaktivität im Vereinigten Königreich eine frühe, aber oberflächliche Adoption nach dem Start von O2 Satellite im Februar 2026. Angetrieben von den Starlink-Satelliten und dem 1800-MHz-Spektrum von O2 ermöglicht der Dienst Standard-Smartphones, sich ohne zusätzliche Hardware zu verbinden, wenn keine terrestrische Abdeckung verfügbar ist. Die D2D-Nutzung erreichte 0,30 % aller nationalen Mobilfunksignal-Scans und stieg innerhalb der O2-Nutzerbasis auf 1,4 %.
Die Bewertung
Die Daten zeigen, dass die D2D-Adoption im Vereinigten Königreich eher durch Abdeckungssubstitution als durch kontinuierliche Nutzung gekennzeichnet ist. Der geringe Anteil der Scans und die kurze Dauer der Verbindungen deuten darauf hin, dass der Satellitenzugang hauptsächlich als Ersatzschicht fungiert, wenn terrestrische Netze nicht verfügbar sind. Dies bestärkt ein strukturelles Modell, bei dem D2D die geografische Abdeckung verbessert, anstatt das primäre Mobilnutzungsverhalten zu verändern.
Zu beobachten
ob ein anderer großer britischer Betreiber einen D2D-Dienst startet und ob die Adoption durch O2 bis Jahresende deutlich zunimmt.
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